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Berufsgenossenschaft in aller Munde - in der taz vom 06.08.08

Cateye

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11 Sep. 2006
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Berufskranke ohne Unterstützung
Fehler mit Signalwirkung

Bericht gelöscht da keine Genehmigung des Verlages bzw. Autors vorgelegt wurde.
Hier der Link

Micha
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Maik

Erfahrenes Mitglied
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15 Jan. 2007
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Deutschland
da sieht man es mal wieder..da wird gelogen und betrogen bis die Balken sich biegen !

und der Dumme ist der Geschädigte !

Von wegen kein Geld in der Kasse...sollen sich die hohen Herren nicht hundertausende von Euros als Gehälter zuschanzen ....



MfG

Maik
 

Cateye

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11 Sep. 2006
Beiträge
1,059
Hallo Maik,

man kann den Bericht aber auch ganz anders lesen. Ich glaube nicht, dass ich mich täusche, aber die Presse bzw. die Medien sind sensibilisiert und berichten öfters von Menschen, die wie wir Schwierigkeiten mit der Abwicklung mit den Berufsgenossenschaften haben. Das ist gut so und mich freut jeder Bericht, der sachlich die Mißstände aufgreift. Weiter so!

Gruss von Cateye
 

Maik

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hallo Cateye

mein Posting war im Bezug auf die BG und Deren verhalten bezogen !

MfG

Maik
 

Paro

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3 Nov. 2006
Beiträge
1,294
Was mich wundert, ist das die genannten Gutachter noch gutachten dürfen.
Ist doch deren Verhalten seid den Holzschutzmittelprozessen allg. bekannt.
Andererseits gibt es jede Menge "unbelastete" Toxikologen, warum greift ein Richter an einem Landessozialgericht auf dieses Trio Infernale zurück.
Auch widerspricht das Urteil dem Merkblatt zur BK 1317, wo in der Neufassung ausdrücklich eine Verschlimmerung der Symptome nach Beendigung der belastenden Tätigkeit bestätigt wird.
Nun ist das Urteil, auch noch von einem LSG, in der Welt. Es revidiert praktisch die Arbeit des Herrn Röder und seines Verbandes bezüglich der
BK 1317.
Jetzt meine Frage, darf ein Gericht bzw. ein Richter derartig falsch "richten"?
Das mein Richter am SG-D-Dorf mich nur 3 Jahre im Technikum arbeiten liess, aber mich andererseits 1983 in Rente/Hartz IV (ich ging 2004 nach 37 Jahren in Rente) oder so schickte, in der schriftlichen Urteilsbegründung, gibt es ausser der Berufung einen Weg der Korrektur von offensichtlich fehlerhaften Entscheidungen der Leute in den schwarzen Roben? Weder mein Richter, noch seine Beisitzer haben meine Akte (sorry mehr als 1000 Seiten) richtig gelesen.
Ich bin ja nun kein Jurist, aber wenn mein Schneider mir den Hosenschlitz am Gesäss macht, muss er das ändern! Wenn ein Richter dem offiziellen Merkblatt BK 1317 widerspricht, handelt er ob seiner richterlichen Unabhängigkeit? Oder dürfen Richter alles?
 

pussi

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hallo, paro

lies dir bt. mal die artikel von ariel und joker
"gespräch mit einem Richter"
durch.
dann stell deine frage noch einmal.

dieser richter sollte unbedingt diese artikel zum bus- und bet-tag erhalten.


mfg
pussi
 

howie

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Beiträge
1
Hallo miteinander,

allein die verzögernde Arbeitsweise der, für mich zuständigen BG gibt einem zu denken.
Bei mir wurde Mitte letzten Jahres ein bösartiges Stimmbandkarzinom festgestellt und sofort Operativ entfernt.
Eine entsprechende Meldung ging, aufgrund meiner über 25 jährigen intensiven Tätigkeit als Asbestverarbeiter (Spritzasbest) an die BG.
Mittlerweile sind fast über 1,5 Jahre vergangen und ich wurde immer wieder mit den verschiedensten Verzögerungstaktiken konfrontiert.
Es ging über Gutachtenerstellung, ca.3 Monate, nochmalige Stellungnahme des Gutachters zum Gutachten, ca. 3 Monate, Stellungnahme des mich behandelnden Arztes, angeblich ist bis heute keine Reaktion des Arztes erfolgt.
Kein Wunder, es liegt keine Aufforderung der BG bei ihm vor.
Ich frage mich mittlerweile, mit welchem Recht fordern die Berufsgenossenschaften den Bestand dieser zu erhalten?
Wann greift der Gesetzgeber hier endlich einmal durch?
Wo sind die mutigen Staatsanwälte?
Ist das Gesetz zum Wohle der Musikindustrie wichtiger als die Menschenwürde?
Ich fordere unsere Politiker auf, endlich einmal für das gemeine Volk tätig zu werden.
Auch als Kommentar bei der TAZ zu lesen.
Gruß
 

Paro

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3 Nov. 2006
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1,294
Hallo howie und andere,
wir sind einfach zu wenige, die Gesunden, Aktiven schieben, wie ich auch früher, das Thema auf den "St. Nimmerleinstag"; denn es könnte einen ja nicht betreffen.
Auch als Raucher betrifft mich die Warnung nicht; denn ich will es ja.
Aber Schädigungen an meiner Gesundheit, die ich zum Profit anderer erleide, sei es durch schleppen schwerer Zementsäcke, durch Einatmen schädlicher Substanzen oder durch bewegen schwerer Patienten, aber auch im eigenen Betrieb, die selbständige Altenpflegerin, der selbständige Maurer oder Steinmetz.
Frage ist doch, was wollen wir? Wobei das "wir" alle abdeckt, die von den Tätigkeiten der Geschädigten profitiert haben.
Wenn ich mit schädlichen Substanzen hantiert habe, doch nur weil am Ende ein Medikament raus kam.
Wenn der Maurer Zementsäcke geschleppt hat, doch nur weil am Ende ein Haus für Menschen, ob mit oder ohne Swimmingpool, raus kam.
Wenn die Krankenschwester oder Altenpflegerin sich im Altenheim um die "Alten" kümmert, doch nur damit sich die junge Generation dem Nachwuchs widmen kann?
Nun kommt die Frage:
Wie viel gegenseitige Verantwortung wollen wir zulassen?
Das Warten am Airport, bis die ganzen "Krüppelchen" (Kommentar eines Mitreisenden) eingeladen sind?
Nun auch ich finde den Anblick von Teenagern angenehmer, als den von Leuten meines Alters, auf Teneriffa fragte mich meine Frau, muss man hier 70 oder älter sein.
Da wir alle alt oder auch älter werden, auch die geschädigten Jüngeren die gleichen Probleme haben, sollte man das Forum bei den "Golden Agers" vernetzen; denn viele helfen viel.
Viele Ausblicke auf flotte Teenies
wünscht Euch Paro
 
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