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Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich

Scheitholz

Erfahrenes Mitglied
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#14
Hallo Coralie82,

Ja, es ist der absolute Wahnsinn, was sich Versicherungen herausnehmen können, ohne das denen etwas passiert. Diese haben immer nur die Kosten im Blick und nicht die Menschlichkeit. Ja, es gibt mit Sicherheit einige schwarze Schafe, die betrügen wollen. Doch bei der Mehrheit der Unfallopfer ist das mit Sicherheit nicht der Fall.
In Fällen in denen eine höherer Schaden abzusehen ist, läuft ohne Klage nichts. Da ist man schnell mal mit drei und mehr Jahren dabei, wenn einem nicht unterwegs das Geld ausgeht, worauf die Versicherungen spekulieren. Für die ist man kein Einzelfall sondern einer von hunderten. Da kommen schnell einige Millionen Euro zusammen.

Würde mich aber auch interessieren, wie die Alten Fälle ausgegangen sind.

Gruss
Scheitholz
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#15
Hallo an alle,

die Versicherungen können sich doch diese Vorgehensweise nur leisten, weil Sie aus sämtlichen Richtungen Unterstützung bekommen. Die haben Sie sich durch Ihre Jahrzente über andauerende Lobby-Arbeit gesichert. Weil Gier schaltet Hirn aus, das wissen wir doch spätestens nach der Letzten Banken-Krise, besonders wenn alles "Systemrelevant" und "Alternativlos" ist.

Das System ist doch perfekt eingespielt und nur das UO selbst muss zum eigenen Experten in Sachen Recht und Medizin werden.

Eigentlich ist das heutige Allgemeinwissen so breit aufgestellt, dass es völlig vorbei an der Realität erscheint, das die Versicherungen mit Ihren Pauschalbehauptungen spätetens bei Gericht soviel erreichen und das UO so massiv damit weiter schädigen können.

Jeder der einen "Gesunden Menschenverstand" besitzt, würde sich schon mal fragen, wenn bei einem UO erst gar nichts gesehen wird und dann wenn die echten Experten nachschauen alles zu sehen ist, das Umwissen der unwissenden Pseudomediziner, nicht ausschalggebend zur Wahrheitsfindung sein kann und jemals sein wird.

Aber leider geht es bei Gericht gerade ums Gegenteil die Realität zu verzerren und die Wahrheit zu vertuschen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Die Mediziner Unterstüzuen diese Pauschalbehauptungen mit völlig unverständlichen Fachdiskussionen auf den Rücken der Patienten, die in keinem Verhältnis zur Relalität, nämlich dem Leiden des UO steht, was sogar mit den richtigen Untersuchungen objetivierbar ist und war.

In diesem fehlgeleitenden System reicht dann oft eine völlig unzureichende, unbegründete und meist unlogische Meinung eines Döktors als SV, um diesem M.E. pervide System vorschub zu leisten.

Wie kann es den angehen wenn medizinisch der Fall ganz klar ist, das ein Traumatischer HWS-BSV da ist, trozdem der Prozess für das UO in der Regel verloren geht? Anerkennungsquote BG-HWS unter 1%? Zufall kann das bestimmt nicht sein.

Gruß
Isswasdoc
 

Scheitholz

Erfahrenes Mitglied
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#16
Hallo Isswasdoc,

Du hast ja recht. Doch wird es für die Versicherungen mit der Zeit immer schwieriger, da sich die Unfallopfer immer besser informieren können dank des Internet. Vor 10 Jahren hatten wir noch einen deutlich schlechteren Stand. Das ist auch der Grund, warum die Zahl der Schleudertraumapatienten in den letzten Jahren so dramatisch zugenommen haben.
Wichtig ist, dass wir um unser Recht kämpfen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Aber mit jedem gewonnenen Fall steigt die Chance für die anderen, da es sich dank Internet rumspricht. Heute finden wir Artikel usw. Im Internet, die uns helfen, da konnten wir früher nur von träumen. Da hätten wir uns Wochenlang in der Bibliothek einsperren müssen um auf den gleichen Kenntnisstand zu kommen wie heute innerhalb von einem Tag.
Früher mussten wir den Göttern in Weiß halt Glauben oder zum nächsten rennen. Heute können wir gezielt suchen.

Gruss
Scheitholz
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#17
Hallo Scheitholz,

ich glaube wir sind uns einig in der Sache. Jedoch darf auch nicht vergessen werden, das nicht nur weil wir UO mehr aufgeklärter sind, es automatische mehr Fälle gibt.
M.E. kommt das auch daher, dass die neuen Autos schon seit längeren sehr Stark versteift wurden, dazu kann man nachlesen, dass es dadruch zu einer direkteren Übertragung der Kräfte auf den Fahrer kommt, zumal die Sitze auch im strafer gemacht wurden.

Damit sich die Autoindustrie/Versicherungen ect. Geld sparen bei den Kosten eines Unfalls. Bis Anfang der 90er waren die Auto so gebaut, dass diese mehr Energie aufnehmen konnten, aber gleichzeitig mehr sich verformten. Experten können das bestimmt noch besser beschreiben wie ich.

Das aber sich das Märchen immer noch hält, bei neuen Autos aufgrund der Verformungen dann in Bezug zb. einer möglichen Kraft die einen Bandscheibenvorfall erzeugen könnte geschlossen wird, bleibt wohl ein Rätsel so mancher BG-Pseudowissenschaft.

Zumal wenn eine Gelengenheitsursache ausreichen soll einen BSV zu erzeugen, warum sollte dies ein Unfall der weit über den "Normalen" Bewegungsablauf und Belastung hinaus geht, auf einmal nicht geeignet sein M.E. ein Schwarzesloch der Pseudowissenschaft. Laut dieser müsste ich mehrmals schon das zeitliche gesegnet haben.

Deshalb wäre es schon längst überfällig eine Beweislastumkehr verpflichtend zu machen, wenn nur abgetritten und nichts beweisbar ist von den Kostenräger u. Versicherungen. Aber alles lässt sich immer noch nicht im Netz finden leider, aber schon einiges.

Gruß
Isswasdoc
 

ptpspmb

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#19
Hallo zusammen,

das ist alles der normale Wahnsinn!
Jeder der mit der HWS Probleme durch einen Unfall bekommt, hat einfach persönliches Pech!
Egal ob die Gutachten von Unfallfolgen sprechen, spätestens vor Gericht kommt an an einen GA der das Gegenteil beweist!
Es wundert mich, dass die Rechsschutzversicherungen keinen Passus in ihren Bedingungen haben, dass bei HWS Verletzungen kein Versicherungsschutz besteht! Man kann ja nur verlieren!
Paradox ist, dass die gleiche Versicherung ja auch auf der anderen Straßenseite steht! Also als Angeklagter!
Die wissen doch schon vorher was dabei rauskommt!
 

Rekobär

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#20
Hallo ptpspmb,

noch paradoxer wird es, wenn man nach dem Unfall eine Unfallversicherung abschließen möchte bei der Versicherung, gegen die man klagt. Da heißt es dann plötzlich, man wäre ja schon gesundheitlich angegriffen, wo doch die GA genau dieser Versicherung vorher behaupten, da wäre nichts.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 

IsswasDoc

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#21
Hallo ptpspmb,

von persönlichen Pech würde ich hier nicht sprechen. M.E. wird hier eher sehr viel gesteuert durch die Lobbyisten.
Es fängt doch schon zu beginn der Unfallversorgung an, da wird nach Schema-F behandelt und Pseudo-Diagnosestellung betrieben.
M.E. ist es wie beim Rotkäppchen Märchen:

1. Fehler: Nur einfache Röntgenaufnahmen Warum? Ganz klar damit man nichts sehen muss, außer bei ganz schlimmen Wirbelbrüchen.

2 Fehler: Warum können Ärzte bei Unfällen leichte Muskelzerrungen nicht von Bandscheibenvorfällen unterscheiden?

Ganz klar, weil es nach M.E. Gehirnwäsche durch Kostenträger keine BSV nach Unfällen gibt(außer mit 140Km/h gegen Betonmauer) und wenn 4. Wochen später es immer noch zwickt und ein MRT vielleicht gemacht wurde, war der BSV schon vor dem Unfall da, Tischlein deck dich.

Und mit Rötgenbilder zu Anfangs lässt sich halt, keine Bandscheibe sicher beurteilen, nur die Bandscheibenfachhöhe bzw. Knochen.

Laut eines Orthopäden der hier nicht näher genannt werden möchte, kann der mit 2-Zwei Standart-Rötgenbilder Schmerzen sehen oder nicht sehen bzw. beurteilen, Rötkäppchen wurde soeben vom Wolf gefressen.

Wäre man ein Privatpatient(PP), mit dem sich viel Geld verdienen lässt, können plötzlich Diagnosen erstellt werden und BSV ganz klar von Muselzerrungen unterschieden werden, solange es kein UO ist!

Da wird dann auch mal eine kleine "Schmerzhafte Protusion" schnell minimalinvasiv OP durchgeführt, wenn alles prima läuft bleibt die Bandscheibe beim PP erhalten.

3. Fehler: Meine Lieblinge die Radiologen dürfen und wollen nichts sehen, bei UOs,Bkler,KK und BG-Fällen,Ergo keine Behandlung.

Schmerzen alles Einbildung. ca. 4-Jahre später ist die Bandscheibe von alleine weg, dann tut auch nichts mehr weh, konnte halt nicht erhalten bleiben wie beim PP, Wirbel haben sich von alleine funsioniert Ergo "OP-Kosten" von 1000enden€ gespart. Schmerzen sind aber immer noch Einbildung des dummen UOs. M.E. Wahrscheinlich Phantom-Bandscheibenschmerzen von BS die nicht mehr da ist und bloß nicht von der resultierenden Fehlstatik der nartürlichen Fussion.

4. Fehler: M.E. Nach nochmaliger Gehirnwäsche der Kostenträger gibt es keinen posttraumatischen beschleunigten Verschleiß. Nur den urplötzlich punktgenau nach dem Unfall einsetzenden degenarativen Verschleiß gibt es, den das UO 40-Jahre noch nie gesehen hat.
Ganz klar, ab 40 baut der Mensch rapiede ohne ersichtliche Gründe ganz schnell von alleine ab, deshalb keine Unfallfolgen.

Warum alle ab 40 nicht gleich bei solchen rapieden Abbauten alle in Rente kommen müssten, bleibt mir ein Rätsel. Im alten Ägypten wurden halt alle nur 39 dann kann man heute doch mit 40 sehr schnell abbauen oder?

Wenn ich mit dieser Meinung nur Geld verdienen könnte, sorry das geht doch nicht, mit dem Unsinn verdienen sich doch längst andere dumm und dämmlich.


Gruß
Isswasdoc
 

ptpspmb

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#22
Hallo RekoBär,

da hast du voll und ganz Recht!
Leider ist es aber auch so, dass wenn man als UO später eine Unfall.- Lebensversicherung abschließen möchte, es dann heißt, diese und das müssen wir leider ausschließen! Da sie ein Risiko haben, wird der Betragt etwas höher sein wie bei den anderen!
Noch härter kommt es, wenn du Somatische Schmerzstörungen hast, dann bekommt man gar keine Versicherung mehr!
Jetzt kommt aber der Hammer, das alles kann man beim Unfallgegner nicht einklagen!
 

ptpspmb

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#23
Hallo iswasDoc,

nach jedem Unfall sind meine Bandscheiben erheblich vorgelagert oder degenerativ beschrieben worden!
Seit Jahren dem letzten Unfall ist plötzlich alles zum stehen gekommen!
Sprich keine weiteren extremen Veränderungen!!!!
Fragt man dann bei den Spezis nach, bekommt man folgende Antwort:
"Der menschliche Körper ist unergründlich"!
Die können mir nicht sagen, warum die degenerativen Veränderungen zum stehen, oder zu mindestens nur noch sehr langsam fortschreitend sind!
Für mich als nicht Experte ist die Sache klar, keine Unfälle, ergo auch keine Verletzungen!
Dafür brauch ich nicht einmal ein Studium, obwohl ich eins habe!
 

IsswasDoc

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#24
Hallo ptpspmb,


das ist für mich auch nichts neues. Laut einem Radiologen gibt es in der Hüfte nur leicht beginnenden Verschleiß.

Warum aber 15-Jahre vorher bereits eine Cox-Athrose bsd. Hüften festgestellt wurde, dazu schweigen die Herrschaften dumm-höfflich.

Da geht sogar eine Athrose plötzlich rückwarts nach einem Unfall vor 5-Jahren, Recordverdächtig für Ginessbuch(Der Rekorde) und das 13-Weltwunder und eine Begegnung der vierten Art.

Die Spezis sind so gut und können alle ""Naturwissenschaflichen Gesetze" außer Kraft setzen und aufheben, der ausgereifte Apfel fällt jetzt von Unten-Boden nach Oben-auf den Baum und wird zur Apelblüte!

Das der "Degenerative Verschleiß" und auch "traumatischer Verschleiß"nicht aufhaltbar sind und weiter unaufhaltsam fortschreiten gehört sich zum primitivsten Allgemeinwissen, aber wer M.E. nur auswendig gelernt hat und unter Retalin aufgeputscht sein Turbo Abitur und Studium macht mit 1-Schnitt, der kann dann sowas nebensächliches schnell schon mal vergessen.

Nach Ausage des Spezis müsste nach dessen Irrglauben, alle Anwendungen und Therapien die bei Verschleiß aufgewendet werden, von den anderen Mehrheit der "Allgemeinen Lehrmeinung", sofort abgeschaft werden. Begründung: Der Verschleiß bleibt ab gewissen Stadium stehen und heilt sich dann von alleine aus!

Man stelle sich einen Patieten vor mit Akuten BSV, der so was gesagt bekommt, Ihr Verschleiß bleibt jetzt stehen und Sie brauchen keinerlei Anwendungen und Therapien mehr!

Aber dieser Schwachsinn macht nicht mal halt vor und bei Professoren!

M.E. wird nur noch das erzählt, wo der Rubel rollt und die medizin ist schon längst abgeschaft!

Vielleicht sollten wir mal mit so absurden Äußerungen von Spezis ein Buch Schreiben "Medizin für Dummies" --> Welcome to Hell!

Gruß
Isswasdoc
 
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