• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

B.S. aus Weiden - Ein guter Manualtherapeuth hat "kleine Kameras an den Fingerkuppen"

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
498
Hallo Siegfried21,

So mancher guter "manueller Diagnostiker" ist der bildlichen Diagnostik überlegen
Du hast die Sache durchschaut! Ich will dazu auf meinen mich behandelnden Arzt B.S. in Weiden verweisen. Ich habe über meine sehr erfolgreiche Behandlung bei ihm schon hier im Forum berichtet, wonach nach einem Schleudertrauma ich jahrelang versuchte durch normale Physiotherapie, die anhaltenden Schmerzen in den Kopfgelenken behandlen zu lassen. Die erfolglose Behandlung und die anhaltenden Schmerzen im KZÜ brachten mich dann schließlich zu dem Rehaarzt B.S. aus Weiden, der durch seine richtige Diagnose und durch die von ihm eingeleiteten Maßnahmen mich von instabilitätsbedingten Schmerzen befreien konnte.

Ich leide aber auch zusätzlich an psychisch bedingten Schmerzen im Hinterhauptbereich, die durch keine manuelle Therapie wirksam bekämpft werden können. Diese Schmerzen sind erwiesenermaßen auf das sog. Schmerzgedächtnis zurückzuführen und setzen spontan ein und sind dann plötzlich wieder weg; dauern manchmal mehrere Tage an und manchmal mehrere Stunden - eigentlich völlig unerklärlich, aber wenn man weiß, dass bei mir eine Somatisierung nach dem Unfall stattgefunden hat, dann versteht man, dass bei psychisch Kranken eben psychisches Leid durch körperliche Beschwerden ausgedrückt wird.

Ich kann den oben zitierten Satz von Dir deshalb auch nur bestätigen, da ich weiß, dass ein sehr guter und sehr erfahrener Arzt wie B.S. aus Weiden schon alleine durch seine manuelle Diagnostik, erkennen kann, ob eine Instabilität vorliegt oder nicht.
Ich glaubte nämlich vor einiger Zeit, wieder durch eine Instabilität der Kopfgelenke geplagt zu werden, da ich zeitweise wieder häufiger Schmerzen im Bereich der Sehnenansätze bzw. im Ansatz der 4 kurzen Nackenmuskeln hatte. Ein erneuter Besuch bei B.S. konnte aber schon alleine durch seine manuelle Untersuchung eine Instabilität ausschließen und das ohne erneut bildgebende Untersuchungen zu veranlassen.

So ein erfahrener Manualtherapeuth wie B.S., der schon mehrere Hunderttausend "Hälse" manuell untersucht hat, hat sozusagen an den "Fingerkuppen kleine Kameras sitzen", die ihm manchmal mehr sagen über den Patienten als jedes Röntgenbild. Die manuelle Diagnose einer Instabilität ist im Wesentlichen also Erfahrungssache. Manchmal läßt sich ein Wirbel gegen den anderen in einer unphysiologichen Art und Weise verschieben, ein anderes Mal kann man typische Symptome auslösen oder die Kopfgelenke "schwimmen" einfach in einer unnormalen Größenordnung unter den tastenden Fingern weg. Jemand, der dafür keine Sensibilität hat oder der keine Erfahrung in der Manuellen Diagnostik mitbringt, kann sich das niemals vorstellen. So jedenfalls hat es mir auch B.S. in Weiden erklärt.

Bei mir liegt also tatsächlich keine erneute Instabilität vor, so wie es B.S. mir erklärt hat. Das stimmt auch mit meinen weiteren Beobachtungen überein, dass ich seit dem Training bei ihm vor einigen Jahren, wo eine Schleudertrauma bedingte segmentale Instabilität vorlag und durch das Training am HWS-Techno-Gerät beseitigt werden konnte, ich auch seitdem keine Blockaden mehr in den Kopfgelenken habe, was wiederum korreliert mit der manuellen Diagnose, dass es keine erneute Instabilität bei mir gibt.

Gruß Bobb
 
Zuletzt bearbeitet:
Top