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Autounfall durch Schneepflug

Berichter

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
128
Ich hatte im Januar 2004 einen Autounfall, bei dem ich schwer verletzt wurde.
Seit 2005 läuft ein Verfahren vor dem Landgericht gegen den Schneepflugfahrer und das Landesamt für Strassenbau. Das Verfahren befindet sich immer noch in der 1. Instanz.
Bei Klageeröffnung saß auf der Anklagebank nur der Fahrer und kein Vertreter vom Landesamt obwohl die Klage auch gegen das Landesamt geführt wird. Für mich ist der verantwortliche vom Landesamt nur ein Phantom, das auf der Klageschrift steht. Ist es nicht so, dass auch der verantwortliche Leiter vom Landesamt mit auf die Anklagebank gehört? Ich wäre dankbar, wenn Ihr mir diese Frage beantworten würdet. Mir ist das leider erst jetzt auffgefallen und mir kommt die Sache irgendwie komisch vor.
:confused:
Viele Grüße Euer Berichter
 

j_e_n_s

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Feb. 2007
Beiträge
1,329
Ort
Sachsen
Hallo Berichter,

wer steht denn in der Klage als Beklagter?

Nur der Unfallfahrer oder das Landesamt, vertreten durch ...?

Gruß Jens
 

Berichter

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
128
Hallo Jens,
es steht als Beklagter zu 1. der Fahrer
und zu 2. das Landesamt

auch die Klageschrift bekam der Fahrer sowie das Landesamt.

Gruß Berichter
 

Berichter

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
128
Ich kann meine Hoffnung, dass endlich meine Sache zum Abschluß kommt begraben. . Am 09.04.08 soolte ich zumindest mal nach 4,5 Jahren ein Teilurteil in der 1 Instanz beim Landgericht bekommen. Die Ursache dass, der Riss der Halsschlagader ( BIS ZUR SCHÄDELBASIS) mit nachfolgenden Schlaganfällen, einer Halbseitenlähmung, eheblichen Sprachstörungen usw. usw. auf den Unfall zurück zuführen ist, ist durch einen vom Gericht bestellten Gutachter nachgewiesen. Diese Sache ist also vom Tisch. Aber nun versucht man mit allen Mitteln das Land vor der Zahlung zu schützen.
Es kam anstatt ein Teilurteil ein neuer Beweisbeschluss.
Da der Fahrer und das Land die Beklagten sind, ist nun der Richter der Meinung das Land müsse in diesem Fall nichts bezahlen, außerdem sei es ja ein Sonderfahrzeug und ich hätte in der unübersichtlichen Kurve( AUF MEINER SEITE) mit einem entgegenkommenden Schneepflug rechnen müssen. Außerdem sei ich vermutlich zu schnell gefahren ( im Gutachten 34-37 kmh, es heiß dort durchaus angemessene Geschwindigkeit). Nach dem Motto Pech gehabt
Wie bereits erwähnt hat der Schneepflugfahrer seine Tachoscheibe verschwinden lasse, aber da kräht kein Hahn mehr danach. Die Geschwindigkeit des Schneepflugs wurde dann mit 8 kmh angenommen (Schrittgeschwindigkeit) Ich glaube allerdings nicht dass er mit 8 kmh ordentlich Schnee beseitigen kann.
Meine Frage hierzu gibt es irgendwo eine Information über die minimale Arbeitsgeschwindigkeit eines Schneepflugs, ich habe gelesen, dass es mindestens 10 kmh sein müssen.
Ihr würdet mir riesig helfen, wenn Ihr mir hierzu eien Tipp geben könntet.
Es grüßt Euch
Euer Berichter
 

Berichter

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
128
Verkehrsunfall durch Schneepflug

Ich bin zur Zeit total demoralisiert. Am 09.04.08, sollte nun endlich 4 1/2 nach dem Unfall ein Teilurteil gesprochen werden, statt dessen kam ein neuer Beweisbeschluss, es soll nochmal um die Schuld des Verkehrsunfalls gehen.
Wir haben bereits ein gerichtlich bestelltes Gutachten, das aussagt, dass ich am Unfall keine Schuld trage, darauf hat der Richter dargelegt, das der Unfall beim Betrieb des Beklagtenfahrzeuges entstanden ist und auch für mich unvermeidbar war. Diese Entscheidung war vom Januar 2007. Es sollte nur noch die Kausalität per Gutachten nachgewiesen werden. Mittlerweile wurde die Kausalität nachgewiesen, auch durch zusätzliche mündliche Vorladung des Gutachters. Zusätzlich wurde nochmal von uns privat ein Verkehsgutachten in Auftrag gegeben, was noch besser ausfiel, als das gerichtlich bestellte Gutachten und ebenfalls mich von der Schuld des Verkehrsunfall völlig befreite.
Da eigentlich alle Fakten auf dem Tisch lagen, wie gesagt, sollte also das
Teilurteil bzw. Grundsatzurteil am 09.04.08 gesprochen werden.
Ich war himmlisch froh, dass nun endlich wieder Ruhe bei uns einkehrt, aber ich hatte mich wohl zu früh gefreut, nun geht alles anscheinend wieder von vorne los, der gerichtlich bestellte Gutachter soll nun ein Zusatzgutachten anfertigen, in dem es um die Sichtweite, im Kurvenbereich geht ( z.B. 30 m Sichtweite in der Kurve 15 km Geschwindigkeit) .
Wie Ihr wisst, kam mir der Schneepflug, der Busse überholt hatte auf meiner Seite in der Kurve entgegen. Der Richter versucht mit allen Mitteln die Schuld vom Land fern zu halten, das Land ist nicht versichert und der Unfall muß aus dem Staatssäckel bezahlt werden.
Ich weiss nicht mehr Weiter und bin völlig verzweifelt und mit meinen Nerven am Ende.

Liebe Grüße Berichter
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
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31 Aug. 2006
Beiträge
7,895
Ort
Berlin
Hallo Berichter,

Nicht gleich verzweifeln....Es hilft doch nichts....Auch diese Attacke überstehst Du ohne Probleme und Ihr solltet mal darüber nachdenken, wegen der Verschleppung das Schmerzensgeld zu erhöhen.

Verzögerungen auf allen Wegen.....immer wieder, immer wieder....

Kopf hoch

Gruß von der Seenixe
 

Berichter

Erfahrenes Mitglied
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6 Sep. 2006
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128
Verkehrsunfall durch Schneepflug

Das Land zieht immer neue Register und versucht sich aus der Haftung zu entziehen. Nun soll eine Rekonstruktion des Unfalls, der am 19.01.04 statt gefunden hat, durchführen . Das Zusatzgutachten wird vorläufig noch vom Gutachter abgeleht, alleine die Rekonstruktion soll 3500€ kosten(wenn das mal reicht). Obwohl die Tachoscheibe des Schneepflugs verschwunden ist und die Geschwindigkeit des Schneepflugs im Dunkeln bleibt, versucht man die Sache zu rekonstruieren.
Das Gericht will nun, dass der Gutachter von die halbe Sichtweite als Anhalteweg ausgeht, um mir eine nicht angepasste Geschwindigkeit nachzuweisen.
Die Rekonstruktion soll sich im Dez. 2008 bez. Jan./ Feb. 2009 abspielen.
Gib es einen Grund für die halbe Sichtweite ?

Nun ist auch noch der Anwalt anscheinend sauer, weil die Sache im Rundfunk veröffentlicht wurde, so dass ich am Liebsten diesen wechseln würde.
Anstatt wegen der Tachoscheibe und den unterschiedlichen Kennzeichen bei Gericht eine Beschwerde einzureichen, kommen harmlose Argumente.
Bin momentan mal wieder total am Ende.
Wisst Ihr einen Rat was man noch machen kann?
Euer Berichter
 

Micha

Administrator
Mitarbeiter
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6 Juni 2006
Beiträge
1,813
Hallo Berichter
es ist nicht nötig das du zig Themen mit der gleichen oder ähnlichen Überschrift in dieser Rubrik aufmachst. ich habe deshalb die Themen zusammengeführt und bitte dich in Zukunft die Regeln zu beachten.
Viele Grüße

Micha
 
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