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Auffahrunfall jedoch "nur Schmerzen...

nadinemst86

Nutzer
Registriert seit
9 März 2009
Beiträge
1
Hallo erstmal an alle,
ich hatte gestern einen Auffahrunfall. Im Stau auf der Autobahn stand ein LKW hinter mir. Bei ständigem Anfahren und Bremsen hat der Fahrer laut eigener Aussage nicht mitbekommen, dass ich schon wieder stand und fuhr mir in das Heck. Die Heckscheibe zerplatzte sofort und das ganze Heck ist verbeult und verzogen. Der Wagen fährt noch, steht jedoch erstmal zur Reperatur bei einer Pannenhilfe. Ich hatte gestern sofort einen Leihwagen bekommen.
Direkt nach dem Aufprall tat mir nur der Kopf weh. Mittlerweile schmerzt meine komplette Wirbelsäule und ich kann mich kaum Bewegen ohne dass was weh tut. Der Arzt meinte nur, dass die Schmerzen normal seien, ich aber Schmerzensgeld bekommen kann. Da ich erst 6 Wochen in meinem Job arbeite kann ich mich auch nicht krankschreiben lassen. Nun muss ich also bis zu 4 Wochen mit diesen Schmerzen rumlaufen bzw. ständig unter Schmerzmitteln stehen.
Kennt sich da jemand mit aus oder kann mir irgendwie weiterhelfen?
Habe keine Verkehrsrechtschutzversicherung oder sowas.
Was kann also ein Anwalt draus machen? Bleibt am Ende Geld für mich übrig?
Bin dankbar für jede Hilfe.
MfG nadinemst86
 

JoachimD.

Nutzer
Registriert seit
21 Feb. 2007
Beiträge
1,736
Ort
Schwarzwald
Hallo Nadine,

ich würde mich schon an einen Rechtsanwalt Verkehrsrecht wenden!
Aber auch
http://www.unfallopfer-hilfswerk.de/aufgaben.htm
http://www.vdk.de/perl/cms.cgi?ID=de1
http://www.sovd.de/

können Dir da weiterhelfen!

Hier steht sehr genau welche Ansprüche Du geltend machen kannst!

http://www.nuernberger-schluender.de/rechtsanwalt/schadensersatz.html

Ich weis jetzt nicht ob dies eine Fahrt iin der Freizeit war oder ein Wegeunfall? Der dann der BG gemeldet werden muss!
Sprich die Fahrt von /zur Arbeit!
Du schreibst von einem Arzt Orthopäde? Du solltest unbedingt zu einem entsprechenden Facharzt gehen! Also zu einem Orthopäden und nicht darauf vertrauen das die Schmerzen in 4 Wochen weg sind!
Es kann passieren das die Haftpflichtversicherung dann schlicht sagt wir zahlen nur die Sachschäden ihr geht es ja gut sie war gleich wieder arbeiten!

Also hole Dir eine Rechtsberatung und gehe noch einmal zu einem Orthopäden Du hast ein Recht auf eine Zweitmeinung! Lass Dir einen Arztbrief schreiben sammel alle ärztliche Unterlagen die Du bekommen kannst! Ich weis nicht ob Deine Wirbelsäule zumindest geröngt wurde usw..
Vorallem die Halswirbelsäule ich kann mir nicht vorstellen das Du bei einer Auffahrt von einem LKW kein Schleudertrauma hast!
Ob noch ein Neurologe .....?
Klär das bitte schnellstens sollte sich noch etwas rausstellen wird es schwierig den die Versicherung wird sagen ist das bei dem Unfall passiert oder erst später...
Wenn Du Schmerzensgeld beanspruchen willst musst Du schon eine entsprechende schwere Verletzung haben! Es ist nicht wie in den USA. Hier gibt es selbst bei schweren Verletzungen kein riesen Schmerzensgeld!
Bei Kopfschmerzen udgl. eher ..

Gruss Joachim (siehe auch Pers. Nachricht!).

http://www.marktplatz-recht.de/ schmerzensgeld/
http://www.rechtsanwalt-lattorf .de/Schmerzensgeldtabelle.html
http://www.datentransfer24.de/S chmerzensgeld.html
http://app.olg-ce.niedersachsen .de/cms/page/schmerzensgeld.php ?sort=h_verletzung
 
Zuletzt bearbeitet:

Troubadix

Mitglied
Registriert seit
19 Nov. 2008
Beiträge
47
Uiui! Hoffentlich gehörst Du jetzt nicht zu den "Helden", die sich einfach immer weiter quälen - und sich dabei am Ende selbst kaputt machen.

GANZ WICHTIG! Du wurdest bei dem Unfall verletzt, und das muss UNBEDINGT und SOFORT UMFASSEND ärztlich abgeklärt und behandelt werden! Geh besser noch zu einem anderen Arzt und hol Dir eine zweite Meinung ein. Der erste scheint ja recht lustlos zu sein. Hat er überhaupt ördentlich untersucht? Röntgen, CT? Wenn nicht, geh woanders hin. Sonst drohen Langzeitfolgen - vielleicht bis an Dein Lebensende! Es gibt absolut NICHTS, was wichtiger als die eigene Gesundheit ist, auch kein Job! Weil mit ruinierter Gesundheit gibts erst recht Probleme mit dem Job! Einen Job kann man notfalls auch wechseln, seinen Körper nicht...

Ansonsten würde ich auch unbedingt einen Rechtsanwalt einschalten. Da Du definitiv nicht an dem Unfall schuldig bist, sollte der Unfallgegner die Kosten übernehmen. Die Polizei hat den Unfall hoffentlich aufgenommen? Sollte sie unbedingt bei Unfall mit Personenschaden, da gibts ja auch automatisch die obligatorische Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Unfallverursacher.

Das Wichtigste aber: LASS SOFORT DEINE VERLETZUNGEN RICHTIG BEHANDELN UND DOKUMENTIEREN!
 
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