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Auffahrschaden ... wie verläufts weiter wegen Schmerzensgeld?

Nemesi5

Mitglied mit negativem Renomee
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17 Feb. 2008
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Muss nach einem Auffahrschaden eine extra zivile Anklage wegen Schmerzensgeld gestellt werden, oder wie verläuft dies?

danke!
 

seenixe

Super-Moderator
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31 Aug. 2006
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Berlin
Hallo Nemesi5,

Herzlich Willkommen hier im Forum. Wenn Dir jemand aufgefahren ist, solltest Du Dir einen Anwalt (am besten für Verkehrsrecht) nehmen. Dann steht erst einmal die Genesung im Vordergrund. Wenn die Folgen des Unfalls letztendlich konkret festgestellt werden können, dann kommt Schmerzensgeld ins Spiel.
Lies ein wenig im Forum und suche Dir einen Anwalt, die Kosten trägt die Versicherung des am Unfall schuldigen.

Gruß von der Seenixe
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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23 März 2007
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2,698
Hallo Nemesi5,

nicht jeder Auffahrunfall bringt dich in die Position, dass du ein Schmerzensgeld erhälst.

Das heißt, dass nicht jeder Blechschaden mit Schmerzensgeld bedacht wird.

Erst musst du deine Körperverletzung nachweisen, dann kannst du dich wegen Schmerzensgeld an die Versicherung wenden.

Einen Blechschaden und auch Schuldfrage klären, das machen vorwiegend Anwälte mit Verkehrsrecht.

Kommt ein langwieriger, schwieriger Körperschaden dazu, dann ist ein Anwalt besser, der weiß wie man mit Ärzten, Kliniken und Gutachtern zurande kommt. (Patientenrecht und eventuell Sozialrecht, habe aber auch gehört, dass es Ausnahmen bei Versicherungsrechtlern geben soll, die sich für Unfallopfer korrekt einsetzen, entscheidend ist: du musst Vertrauen haben können.)

Gruß Ariel
 

Nemesi5

Mitglied mit negativem Renomee
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17 Feb. 2008
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hmm also langjährige folgen wird das ganze nun nicht haben.

was geschah in kürze:

Meine Freundin und ich fahren nachts gegen 24 Uhr auf einer 3 spurigen Autobahn. Wir fahren ganz rechts mit ca. 100. Das einzige Auto was noch weit und breit zu sehen war, fuhr uns mit 200 hinter rauf. Wieso der Typ ganz rechts 200 fährt und dann auch noch hinter rauf und nicht überholt konnte er zwar auch nicht erklären, aber es war halt so.

Wir hatten ziemliches Glück, sind gerade geblieben und kamen zum stehen. Nur wir merken jetzt langsam (eine nacht später) das unsere nacken wehtun, nur darum geht es.

Und was ist mit dem ganzen stress den wir deswegen haben? eine nacht lang in der kälte stehen und das alles klären? dann müssen wir uns um ein neues auto kümmern weil der schaden wohl den Restwert übersteigt, obwohl wir sehr an dem auto hängen, haben damit schon viel erlebt (road trips etc.)

danke euch!
 

Buffy07

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875
Hey Nemesi 5

Der dir ins Auto gefahren ist fuhr 200kmh und du und deine Freundin haben keine Schäden abbekommen?:(
Ich bin kein KFZ-Sachverständiger, aber nur eine Frage, willst du uns hier auf den Arm nehmen oder testen welche Aussagen die User machen in Richtung Schmerzensgeld und Andere Sachen...:confused:.
In meinem Bekanntenkreis ist ein KFZ- Sachverständiger der hat dein Beitrag gelesen und mit dem Kopf geschüttelt. Seine Aussage war, da stimmt etwas nicht.
Vielleicht klärst du uns ja mal auf.
Geht es anderen Forumsmitglieder nicht ebenso:confused:.
Gruß Buffy07
 
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Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Nemesi5,

also, es gibt Schmerzensgeld erst ab ca 300 km/h, also hattest ihr da ein wenig Pech, dass die Geschwindigkeit zu gering war.:(

Aber wenn ihr, statt stehen zu bleiben mit eurem Auto bei dem Anprall von 200 im nächsten Baum, ungefähr zweite Astetage hängen geblieben wärt, dann hättet ihr wenigstens nicht man Boden die ganze Nacht frieren müssen.

Ist aber trotzdem bemerkenswert, dass ihr dem Auffahrenden noch kurz vor seinem Anprall auf euch, seinen Tacho ablesen konntet.:eek:

Nackenschmerz bekommt man vom frieren, und das eine Nacht lang, da zieht man automatisch die Schultern hoch und verkrampft, das kommt dann als Muskelkater acut vor, aber es ist nicht chronifizierend.

Ich denke, die Versicherung wird da ablehnen, denn du hättest dich warm anziehen können, Mitwirkungspflicht!
Sie wird wohl die Nackenschmerzen als unfallunabhängig ablehnen.
Und eventuell Mitschuld? vielleicht funkionierten eure Rücklichter nicht, sonst hätter der Auffahrer eventuell auf 180 runterbremsen können.

Wenn ihr Zeit habt, dann besucht einmal eine Gerichtsmedizin, und schaut euch mal die Unfallopfer an, die mit solchen Geschwindigkeitsdifferenzen nicht so viel Glück hatten wie ihr.

Gruß Ariel
 

Nemesi5

Mitglied mit negativem Renomee
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1. Laut seiner eignen Aussage fuhr er 180-200....so viel dazu
2. auch die polizei konnte kaum glauben wie gut wir reagiert haben, hatten wohl aber glück das er wirklich genau mittig auf uns auffuhr, dadurch kamen wir nicht ins rutschen oder schlenkern (schreibt man das so?) sondern so gabs nur einen harten ruck zur seitenbegrenzung hin, dern ich glücklich wieder in richtugn fahrbahn abfangen konnte und uns ausrollen liess.

3. finde solch antworten lächerlich, warum sollte ich damit scherzen? meine freundin und ich wissen, dass wir enormes glück hatten, nur das soll nicht bestandteil diesen threads sein.


Wenn ihr lieber antwortet wenn er nur mit 120 aus uns auffuhr, dann nehmt dies halt als gegeben.


habe ihn in der letzten sekunde im rückspiegel gesehen wie er, bzw die lichter, näher kamen, und das war so schnell, das ich nur noch "festhalten" schreien konnte....
 

seenixe

Super-Moderator
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Hallo Nemesi5,
ich möchte mich für meine Mitstreiter etwas entschuldigen.... Leider ist es so, dass wir hier sehr oft auch getestet werden und da werden solche Glücksfälle, wie Ihr es hattet auch mal schon als Provokation gesehen.
Wegen der Abwicklung nehmt Euch einen Anwalt und wenn wirklich gesundheitliche Beeinträchtigungen bleiben, dann auch Schmerzensgeld ....

Für Euch alles Gute.

Gruß von der Seenixe
 

Ariel

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Hallo seenixe,

du bist halt eine liebe Seele von Mensch und ein gut betreuendes Unfallopfer, das ebenfalls viel Leid kennt.:)

Die Sache von Nemesi5 lasse ich gelten, wenn überall eine Null abgezogen wird, dann kommt das hin, und auch dafür bekäme er dann auch berechtigt Schmerzensgeld, aber bei Phantastereien, da muss er diese beweisen.

Selbst Schumacher hatte auf der Piste bei ähnlichen Geschwindigkeitsveränderungen seine liebe Not, sein Wägelchen in der Richtung zu halten und wir alle wissen, was Fahrzeuge für Geschosse werden, wenn sie getuppt werden, bei wesentlich geringeren Geschwindigkeiten.
Wir sollten alle auf dem Teppich bleiben und nicht unseren guten Ruf aufs Spiel setzen wegen Trittbrettfahrern.
Wenn eine Anfrage nicht provokativ ist, dann antworten wir bzw. ich auch nicht provokativ.

Menschen lassen sich schon mal was vorgaukeln, aber die Physik lässt sich nicht überrumpeln.

Es gab eine Antwort auf seine Frage, bzüglich, wie kommt man an Schmerzensgeld ran, und das habe ich korrekt beantwortet.

Gruß Ariel
 
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Buffy07

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Hallo Seenixe,

Du bist die Seele des Vereins und siehst immer erst das Gute im Menschen, aber ein UO das sofort nur mit eigen Diagnose " steifer Hals" hier nach den Anspruchmerkmalen für Schmerzensgeld schreit, ist nicht gerade glaubhaft. Du hast ihn auf das Lesen im Forum hingewiesen und Ariel hat eine auch seriöse Antwort gegeben. Es reichte nicht.
In den letzten Tage sind einige merkwürdige Beiträge eingestellt worden. Ich habe mich gefragt was das soll, werden wir nach dem Spiegelbeitrag getestet:confused:.
Nach dem Motto, die wollen nur das meiste aus den Versicherungen heraus holen, die sind nicht Objektiv:eek:.
Darum möchte ich nicht das wirkliche UO die tatsächliche kämpfen müßen unter solchen Leuten leiden, weil nachher keiner mehr eine Antwort geben will, wegen der Folgen. Das kann doch nicht im Sinn des Forums sein.
Ich habe nochmals mit dem KFZ SV gesprochen, seine Antwort war, ein PKW der 200kmh auf ein anderen PKW fährt hinlässt Personen und Autoschäden. Er hat auch gelacht, das der Fahrer des Unfallwagens zugegeben hat 200kmh gefahren zu sein :D.
Das hat er bis heute noch nicht erlebt.
Also du siehst, dass auch noch RA hier versuchen Werbung zumachen. Alles ein wenig viel für eine Woche.
Gruß Buffy
 
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seenixe

Super-Moderator
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31 Aug. 2006
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7,866
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Berlin
Hallo Buffy,

auch ich habe meine Zweifel, aber dies verleitet mich nicht dazu, es vollständig auszuschließen, dass es so abgelaufen ist. Wir führen hier sowieso keine Rechtsberatung durch, sondern geben Hinweise, auf was zu achten ist und was man eventuell überlegen sollte. Dies wurde in den ersten Beiträgen getan.
Ich versuche mich immer in die anderen Personen hineinzuversetzen. Bei meinem Unfall hat der nachfolgende Verkehr super reagiert und ich bin nicht überrollt worden. 3 Wochen nach mir hatte derjenige keinen solchen Schutzengel und wurde überrollt, ansonsten alles gleich...Man kann sich manchmal nicht vorstellen, was alles zusammentrifft.
Aus diesem Grund bin ich mit Vorverurteilung vorsichtig geworden, auch wenn ich mir der Testung und den Provokationen ganz sicher bin. Wir erwischen immer wieder entsprechende Personen. Dies sollte aber kein Grund sein, dann so zu reagieren...laßt solche Sachen einfach ins leere laufen. :D
Das wurmt eventuell noch viel mehr.

Gruß von der Seenixe
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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An Alle!

Wenn der vordere PKW ca. 100 km/h fuhr, könnten das ja auch 110 oder 120 km/h gewesen sein.

Der von hinten kommende PKW fuhr vor dem Aufprall 180-200 km/h.

Es besteht doch die Möglichkeit, dass der von hinten kommende Fahrer das vor ihm fahrende Fahrzeug, zwar zu spät um einen Aufprall zu vermeiden, erkannt hat, den Fuß vom Gas nehmen und vielleicht noch etwas bremsen konnte und beim Auffahren nur noch 160 km/h drauf hatte. Wissen wir doch alle nicht.

Ich bin nicht vom Fach, meine aber, wenn ein bremsender PKW mit guter Knautschzone vorne mit einer Differenzgeschwindigkeit von vielleicht 40 km/h auf einen in genau exakter Linie vor ihm fahrenden PKW mit guter Knautschzone hinten auffährt, kann außer Sachschaden nicht viel geschehen.

Gruß
Luise
 
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