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Atlas-Fehlposition, Schulmedizin beugt Menschenrecht

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo, liebe Kopfgelenk-Verletzte Unfallopfer,

"Eine Atlas-Fehlposition wird von der Schulmedizin nicht als Ursache von Symptomen anerkannt."

Warum nicht?

es mangelt seit über einem Jahrhundert nicht an wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen mit Patienten von immer denselben
Symptomen, welche eine Kopfgelenk-Verletzung, sei es Instabilität und/oder sei es eine Wirbelkörper-Dislokation (Fehlstellung)
die Ursache von vielen auftretenden Symptomen ist.

Warum also wird eine Atlas-Fehlstellung oder Kopfgelenk-Verletzung nicht von der Schulmedizin als Symptomverursachung anerkannt?

Korruption?

Liegt ein korruptives Verhalten, in Form von Absprachen zwischen Medizinern und Versicherern aller Art vor?

"Korruption kann auf einer ethischen und einer juristischen Ebene definiert werden. Vom lateinischen Wortstamm
(lateinisch "corrumpere" = "verderben, entkräften, entstellen, bestehen") bedeutet "Korruption" ein ethisches Unwerturteil,
und zwar betreffend die missbräuchliche Verquickung einer öffentlichen bzw. allgemein einer beruflichen Funktion mit
entsprechender Kompetenz und Verantwortung einerseits, mit privaten Zwecken andererseits."
aus: http://www.antikorruption.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.181646.de

und Warum ist:
"Der Begriff Korruption ist im Gesetz nicht definiert" ?

Unfallopfer mit Kopfgelenk-Verletzungen, egal durch welche Art Unfall, müssen jed-mögliche Art von Falsch-Diagnosen,
Behandlungs-Pfusch, Falschbegutachtung, Fehlurteilen im Schadensersatz und Versicherungsleistungen, Demütigungen,
Folter und kriminelle Stigmatisierungen und Diffamierungen ertragen, nur weil sich die Schulmedizin von der Versicherungs-
wirtschaft korrumpieren lässt.

Dabei weiß jeder Arzt/Mediziner, dass das enge Loch unter dem Schädel, das forum magnum der Ort ist, in dessen Bereich
Unfallverletzungen den gesamten Organismus - auf Dauer - schwer schädigen.

Man weiß auch, dass sofortige korrekte Diagnosen und unverzüglich eingeleitete, entsprechend der Verletzung angepasste
Behandlungstherapien, dauerhafte Schäden zu vermeiden hilft.

Nehmt Euch 15 Minuten Zeit zur Information darüber (im Video), was Mediziner eigentlich wissen (müssten), durch Studium und
Sezier-Pflicht-Kursen, aber in der Behandlung derartig Unfallverletzter nicht mehr in Erinnerung haben wollen, und zur
Anerkennung, trotz besseren Wissens nicht zulassen wollen/dürfen => aus rein ökonomischen - ethikverschmutzenden - Gründen:

http://www.atlantotec.com/

Man versuche sich vorzustellen, bei der Demonstration der Drehung des Atlas auf dem Dens-Axis (in dem Video),
wenn der Dens-Axis - auf dem der Atlas dreht - eine Fehlstellung hat, wie das bei Seitenaufprall-Unfällen häufig passiert,
was dann der Atlas für begrenzten und anormalen Bewegungsspielraum hat mit den jeweiligen Folgen.

Dann nämlich ist auch der Atlas ständig aus seiner normalen Drehung ausgelenkt und das ist eine sehr gefährliche
Kopfgelenksituation, die man bei der Demonstration der Fehlhaltung des Atlas erkennt. Wegen der Dens-Axis Fehlstellung
ist eine Behandlungstherapie mit Atlas-Korrektur unmöglich, es ist sogar gefährlich - was an den Symptomen dieser
Patienten nachvollziehbar ist -> aber nicht anerkannt wird.
In unseren Fällen sind die Versicherungsmediziner hirbei die Meinungs- und Überzeugungsführer der Richter.

Und solange die Schulmedizin sich erfolgreich für die Versicherungsunternehmen (dazu zählen auch die KK und Rentenversicherung)
weigert, diese Verletzungen im Kopfgelenk anzuerkennen als Ursache für die zahlreichen Symptome nach "Schleudertrauma",
solange können Pseudomediziner erfolgreich behaupten, die Beschwerdevorträge der Probanden seien diffus und unglaubwürdig.

Erkenntnis: immer vor der Behandlungsmaßnahme am Kopfgelenk zuerst genau analysieren, anhand von 3-D-CT,
wie die Kopfgelenksituation ist, sowie auch per MRT eine Querschnittanalyse, wie die Spinalkanal-Situation ist.

Schulmedizin beugt Menschenrecht -> Persönlichkeitsrecht/Behindertenrecht, ... , weil jeder
Mensch ein Recht darauf hat, von der Medizin best möglich geholfen zu bekommen, keine Schädigung erleiden müsse
durch Mediziner, die es vorziehen den Patienten (wissentlich) zu schädigen, als auf ökonomische Vorteile zu verzichten.

Gruß Ariel
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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6 Dez. 2009
Beiträge
2,394
Hallo Ariel,

du hast Recht!

Aber damit nicht genug: Warum werden bei HWS-Verletzungen als Fachleute sehr, sehr oft Mediziner als Gutachter eingesetzt, die i.d.R. den Schwerpunkt "Endoprothetik", "Knie- und Hüfte", "Schulter" (= ist ja schon nach dran!) oder gar "Handchirurgie" haben? Ist von euch HWS´lern mal jemand von einem Neurochirurgen bzw. einem Facharzt mit dem Schwerpunkt (Hals-)Wirbelsäule nach einem Schleudertrauma begutachtet worden?

Ich kenne keinen ... (aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Leute?)

Viele Grüße,

Rudinchen
 

Rolandi

Erfahrenes Mitglied
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1,813
hallo,

tja stimme dir zu. Aber wenn es auch der kompetenter Gutachter wäre, dann ist auch fraglich, ob man es sehen und feststellen will/kann. Will es die Versicherung, der Auftraggeber tatsächlich wissen und sogar belegt haben?

Meine kleine eigene Meinung hierzu auch:

Was ist ein Gutachten grundsätzlich wert?
Ist es pro UO - dann ist es nichts wert, da evtl. Beratungsärzte es schon richten werden.

Ist es contra UO - falsche Angaben, nie stattgefunden etc. etc. - dann bleiben die schön ewig drin weil das UO über evtl. Beratungsärzte nicht verfügt, ein rausklagen extrem schwierig und langwirig.

Was passiert den Gutachtern letzendlich - tja und hier ist die Antwort, wer nichts zu befürchten hat ....
 

Jakimo

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Dez. 2013
Beiträge
18
Atlas-Fehlposition

Hallo,

bin neu hier und habe seit einigen Wochen die vielen interessanten Beiträge gelesen.

Mitte diesen Jahres habe ich mit meiner oberen Hws ein Trauma erlebt. Schon wenige Stunden danach hatte ich starke Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen im Hinterhaupt, usw..
Ca. 4 Wochen später wurde einMRTgemacht, wo ein Erguss am Atlasbogen sichtbar war.Ernstgenommen hat das aber keiner.Physiotheparie, leichte Kräftigungsübungen haben nichts gebracht, bzw. zu einer Verschlimmerung geführt.

Vor ein paar Wochen habe ich dann ein Uprigt-fMRT gemacht.Ergebnis - kurz zusammen gefasst:
Deutliche Rotatiosfehlstellung des Atlas zum Kopf und zum Axis.Geringe narbige Strukturveränderungen Lig. Alaria.Narbig fibrotische Veränderungen posterior Bereich Densspitze .Verdickung der posterioren dentalen Kapselstrukuren.Reizzustand mit nachweisbarer Flüssigkeitsansammlung.Verringerte Pufferzone zum Mylenom mit nachweisbarem Kontakt in Drehung

Folgende nächste Schritte sind für mich eine mögliche Option:- Osteopathie (einen Termin hatte ich - hat für ca. 1 Tag eine leichte Verbesserung gebracht)-Atlastherapie nach Arlen- Versuch sanfter Kräftigungtherapie (hat jemand Erfahrung mit der MedX CE Maschine)- Infiltration Facettengelenke (hat der Orthopäde empfohlen)- Akut-Programm mit gezielter Physio und weiteren Behandlungen- Atlantotec, Atlasprofilax, Atlasreflex wegen Atlasverdrehung

Ich hoffe immer noch, dass wenn der Atlas wieder an der richtigen Position sitzt, sich die heftigen Probleme zurückbilden.
Die Methode atlantotec und atlasreflex hoert sich interessant an - im Moment traue ich mich das noch nicht.

Was meint ihr?

Vielen Dank und viele Gruesse
 
Zuletzt bearbeitet:

Rudinchen

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Hallo Jakimo,

da bei dir noch Flüssigkeitsansammlungen im HWS-Bereich sichtbar sind, würde ich mich erstmal erkundigen, WANN eine Therapie überhaupt einsetzen sollte ... Nicht, dass es noch mehr Verschlechterungen gibt...

Über Atlastherapie habe ich einiges gelesen, diese hier scheint mir ziemlich seriös zu sein:

http://www.cfk-muenchen.de/de-DE/fachgebiete/atlastherapie-arlen/index.php

Aber erkundige dich vorher, WANN etwas geschehen sollte.

Meinem Sohn wurden isometrische Übungen für die HWS empfohlen, dabei sollte eigentlich nichts schiefgehen dürfen ...

Andere Behandlungsmethoden als Physiotherapie / Osteopathie und Akupunktur haben wir noch nicht ausprobiert, aber sicher gibt es etliche, die dir mehr berichten können.

Geholfen hat leider nichts - außer den Kassen der Behandler ...

Viele Grüße, Rudinchen
 

Jan-Christian

Mitglied
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56
Hallo Rudinchen,

also isometrische Übungen sind sicher gut, aber nicht alle für jeden. Mir bekommen leider einige davon überhaupt nicht, genau wie mir Ostheopatie nicht bekommt, dafür habe ich nach der Schwümperli-Therapie meinen Kopf wieder etwas drehen können ohne Schmerz zu bekommen. Mitlerweile denke ich, dass man vorsichtig ausprobieren muss, was einem hilft.

Viele gute Tipps habe ich von einem Arzt, dessen Namen ich aber nicht wieder nennen möchte, um nicht nochmals wegen Schleichwerbung angegriffen zu werden.

Viele Grüße, viel Gesundheit
Jan-Christian
 

Jakimo

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Hallo,

Die Schwümperli Therapie kenne ich nicht. Was wird da gemacht?

Aus der Schulmedizin hoert man ja haeufig, dass der Atlas zum Kopf nicht subluxieren kann.
Wenn ja, dann ist das eine sehr ernsthafte Verletzung.
Aus der Alternativmedizin hoert man, dass die Atlasverschiebung zum Kopf haeufig vorkommt und ohne Schaden behoben werden kann.

Was stimmt den was meint ihr?

Gruss
 

Jakimo

Neues Mitglied
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Hallo Ariel,

Da bei mir der Atlas zum Kopf subluxiert ist und der Axis wohl richtig steht, muesste doch eine Atlasbehandlung der richtige Ansatz sein ?

Im Moment beginne ich eine Ostheopathie Behandlung

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:

Rudinchen

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Hallo Jakimo,

Jan Christian meinte nicht Schwümperli, sondern Schümperli:

http://www.atlasprofilax.ch/de/methode

Was immer noch nicht richtig geklärt ist, ist, was eigentlich die Fehlstellung des Atlas hervorruft ...

Wenn er sich einfach "nur mal so" verschieben würde, könnte man ihn quasi "zurechtrücken" und alles wäre wieder gut. Nur: Warum sollte er in dieser Position bleiben?

Viel wahrscheinlicher ist (meiner Meinung nach, die ich kein Mediziner bin), dass die Bänder geschädigt wurden (gerissen, überdehnt), die den Atlas in seiner Position halten sollten. Wenn dann die Bänder nicht mehr richtig funktionieren, kann der Atlas auch nicht in seiner Normalposition bleiben, auch nicht (bzw. nur bedingt), wenn man ihn "zurechtrückt".

Über dieses "Zurechtrücken" - egal nach welcher Methode - gibt es unterschiedliche Meinungen von "sehr hilfreich" bis "absolut schädlich".

Angeblich wäre die einzige sichere Methode die Atlastherapie nach Arlen. Leider kenne ich alle diese Therapien nicht aus eigenem Versuch, aber vielleicht kann dir hier jemand was dazu sagen?

Ganz gut erklärt ist einiges hier:

http://www.montazem.de/deutsch/html/wirbelsaule.html

http://www.montazem.de/deutsch/html/schleudertrauma.html

Erkundige dich genau, bevor du eine Behandlung beginnst!

Ich wünsche dir viel Erfolg und vor allem gute Besserung!

Rudinchen
 

mystic-v

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Hat jemand positive Erfahrungen gemacht mit Osteopathie?

Bei mir sind die Bänder Ligamenta Alaria links abgerissen und Atlas zum Axis um 16grad verschoben. Der Dens steht fast an einer Seite an.

Bänder sind mit Narbenbildung falsch zusammengewachsen und habe nur eine Kopfrotation von 15grad beidseitig, und jede Menge anderer Probleme.

Ist es sinnvoll überhaupt dies gerade zu richten?

Gruß mystic-v
 

Jakimo

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Hallo mystic,

Wie wurde die Fehlstellung und der Baenderriss festgestellt?
Das Band ist wieder zusammengewachsen, vernarbt ?

Stat. Mrt, oder fmrt / uprightfmrt?

Zu Osteopathie habe ich im Moment noch zu wenig Erfahrung gesammelt.

Gruss
 

mystic-v

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Hallo mystic,

Wie wurde die Fehlstellung und der Baenderriss festgestellt?
Das Band ist wieder zusammengewachsen, vernarbt ?

Stat. Mrt, oder fmrt / uprightfmrt?

Zu Osteopathie habe ich im Moment noch zu wenig Erfahrung gesammelt.

Gruss

Ja wurde festgestellt allerdings 2,5Monate nach dem Unfall da die MRT Bilder welche nach dem Unfall gemacht wurden in dem Krankenhaus nicht richtig gelesen wurden.
Anhand MRT sah man dass der Dens fast auf der anderen Seite war

Nach dieser Zeit stellte man auch eine deutliche Vernarbung fest.

Es wurden unzählige MRT und Funktions CT's erstellt aber keine fmrt oder uprightfmrt

Gruß mystic-v
 
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