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Arzt sagt es liegt an Psyche

Melanie

Nutzer
Registriert seit
27 Feb. 2008
Beiträge
13
Seid meinem Autounfall im September 2007 bin ich arbeitsunfähig.
ALs ich letzte Woche beim MDk war hat er gemeint das ich wieder arbeiten kann obwohl ich schmerzen im Schulterbereich habe. 2 TAge später war ich zur Massage, dabei wurde ich im sitzen am ganzen Rücken massiert.
Ich merkte dann wie meine Füsse und mein ganzer Rücken auf der linken seite (die Seite wo ich auch immer Schulter schmerzen habe) einschläft und dann wurde mir schlecht, Schwindelig und schwarz vor den Augen.
Mein Therapeut hat mich dann aucf eine Liege gelegt und meine Füße massiert, die waren eingeschlafen. Er meinte das ich unbedingt noch mal zum Arzt gehen soll. Gesagt getan ich war heute beim Orthopäden und habe ihm das alles gesagt. Er meinte das es bei mir mit der Psyche zusammenhängt,(mein Arbeitgeber will mich nämlich Kündigen bzw. einen Aufhebngsvertag machen wurde aber von mir und meinem Rechtsanwalt abgelehnt) und das ich so lange ich bei dem Arbeitgeber bin nicht gesund werde. Er hat mir eine Überweisung zum Radiologe zum NMR der HWS gegeben(Danke für den Beitrag weis jetzt was das ist) um den Verdacht auf einen cervicalen Bandscheibenvorfall auszuschließen. Außerdem meine er ich soll doch auch zu einem Neurologen gehen. Wenn mir ein Arzt schon nicht weiterhelfen kann wie soll ich dann gegen das gutachten vom MDK vorgegen? Mein Arzt sagt das die schmerzen nicht auf Bildern oder etc. nachzuweisen sind. Ich sag halt das ich schmerzen habe und erglaubt mir das auch, aber mehr als verspannungen kann er nicht rein schreiben.
Als Schmerzmittel nehme ich Tramadol. Das soll ich absetzten weil das Abgänig macht und ich dann noch mehr schmerzen wie vorher habe, aber ich brauch ein gutes Schmerzmittel kann mir jemand was empfehlen auser Ibo 600 Dic 50 und 75. Tetrazepan hatte ich auch schon.
bitte helft mir weiter ich kann nicht meh.
 

maja

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Hallo Melanie!

Ja Ja die Psyche-deswegen Deine Probleme?

Warte erstmal das MRT/NRT ab und lass Dich nicht "verrückt" machen.

Sicher können Schmerzen intensiver werden, wenn man
sich darauf konzentriert, nur sie haben Ihren Ursprung, denk ich mal,
nicht in der Psyche, zumal Du einen Unfall hattest.

Gruss
maja
 

jangun

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Hi Melanie,
nach der Schilderung deines Orthopäden würde ich dann wirklich jetzt zu einem guten Neurologen gehen, denn wenn die Schmerzen so schlimm und permanent vorhanden sind, ist es doch sehr wahrscheinlich das ein Nerven- bedingtes Problem bei Dir vorliegt. Dein Autounfall vom letzten Jahr kann nunmal Ursache für physische und psychische Probleme sein, das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Die Schmerzmittel kenne ich alle, kann Dir nur raten die langsam abzusetzen, versuchen weniger zu nehmen, weil es stimmt das sie abhängig machen und zuviel in hohen Dosen auch auf den Magen gehen bzw. Nebenwirkungen haben.

G.M.
 

Yasmin

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Dein Autounfall vom letzten Jahr kann nunmal Ursache für physische und psychische Probleme sein, das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Da muss ich mich anschließen ! ;) Aber in der Regel kommen die Schmerzen nicht unbedingt aus dem Psychischen Bereich sondern werden nur verstärkt - meine persönliche Meinung

Als Schmerzmittel nehme ich Metamizol ( auch nach Kfz Unfall ) eine Lösung für meine Schmerzen habe ich leider aber auch noch nicht gefunden. :mad:
 

Speetwomen

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Hallo Melanie

Ich kenne die Aussage von Ärzten kommt von der Psyche oder sind Alterserscheinungen nur zu gut. Mich hätten die Diagnosen bald das Leben gekostet:mad:.

Als erstes würde ich mir an Deiner Stelle eine sehr gute Radiolgie Praxis zum MRT suchen. Es sollte kein normales MRT sein sondern ein Funktions MRT Vorsicht das machen nicht jede Praxen.

Ein guter Neurologe geht nicht auf die Psyche sondern er untersucht mit Hilfe von Messungen die Nerven, ob irgendwo der Nerv abgeklemmt wird. Besser wäre aber eine Neuroorthologische Untersuchung. Die ist viel umfangreicher und effektiver.
Ich hatte beim Neurologen das Problem das mir zu diesem Zeitpunkt nichts taub geworden ist, denn das passiert nur in bestimmten Bewegungen. Aber bei mir wurde vorher eine Mylographie gemacht und durch Zugabe von Kontrastmittel konnte man sehr gut erkennen was nicht in Ordnung ist. Gibt die gleichen Bilder wie beim MRT, aber bei der Mylograpie mußte ich nicht in die Röhre.

Schicke Dir eine PN zu geeigneten Radiologen und Neuroorthologen.

Klar ganz abzustreiten ist es nicht das man es irgendwann an der Psyche bekommt. Wenn man jeden Tag Schmerzen hat und nicht wieß woher die kommen dann verzweifelt man. Aber was Dein Orthopäde da vom Stabel läßt macht mich wütend.

Bring mal in Erfahrung was für eine Fachrichtung der Arzt vom MDK hatte. Ich bezweifle das dies ein Orthopäde war. Ich hatte damals Glück denn mein Arzt vom MDK sagte mir gleich das es nicht seine Fachrichtung ist und er deshalb nicht viel dazu sagen kann. Dies schieb er auch so ins Gutachten. er war froh das ich alle Befunde ihm vorgelegt habe und daraus leitete er auch ab. Aber sowas ist wie ein 6 im Lotto leider.
Ich wünsche Dir viel Glück und Kraft.

Viele Grüße
 

Ariel

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Hallo speetwomen,

hattest du nach der Myelographie keine Beschwerden?

Es gibt einige, die das Kontrastmittel nicht vertragen oder, wenn die Stenosen im Spinalkanal zu ausgeprägt sind, das Mittel nicht wieder schnell abtransportiert wird.

Aber das ist wohl unterschiedlich in den Bewertungen der Ärzte.

Wäre gut, wenn du uns von deinen Erfahrungen berichten könntest.

Bei den negativen Befundberichten der Neurologen, auch deren Nervenleitungsmessung, muss an bedenken, dass die Befundpositivwerte erst angegeben sind, wenn der Nervenschaden schon zu einem erheblichen Maß geschädigt ist.

Deshalb wäre es vielleicht ratsam, einen unabhängigen Neurologen aufzusuchen, der mit dem herkömmlichen Untersuchungs-Handwerk noch Nervenschäden aufspüren und richtig einordnen kann und auch richtig dokumentiert.
Die Bilder unterstützen dann seine Aussage.

Gruß Ariel
 

Speetwomen

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Hallo Ariel

Also bei der Mylo hatte ich keine Probleme. Ich mußte ja auch danach im Bett bleiben für 3 Stunden und mindestens 2 Flaschen Wasser trinken. Also die Kopfschmerzen blieben Gott sei Dank aus. Wäre ein MRT gemacht worden, hätte ich ebenfalls Kontrastmittel bekommen, weil ich ja Metall in der WS habe und ohne Kontrastmittel wäre der Rest von der Wirbelsäule wie in meinem Fall die mittlere und untere HWS nicht klar darstellbar gewesen, wegen den Artifakten. Klar gibt es einige die eine Allergie gegen Kontrastmittel haben, aber ich zähle Gott sei Dank nicht dazu. Das Kontrastmittel ist auch nicht ganz durchgelaufen. Dort wo die Schäden waren wurde es unterbrochen. Im Befund stand dann auch noch zusätzlich das der Pandy Test positiv war. Ich hatte versucht mich schlau zu machen, weil ich nicht wußte was ein Pandy test ist. Ich hoffe ich schreibe jetzt nichts falsches. Wenn man Kontrastmittel gespritz bekommt, wird vorher Rückenmarkswasser (Liquors ) rausgezogen. Das wird dann überprüft und das war bei mir nicht in Ordnung.
Die Mylo und Mylo CT wurde bei auch nur gemacht, weil man mich nur unter Vollnarkose ins MRT hätte schieben können. Da aber auch eine Narkose bei mir nicht einfach ist, entschied man sich zu der Mylo. Früher wurden Mylos öfter gemacht, da damals die MRTs noch nicht so ausgereift waren und die Bilder schlecht waren.

Der Neurologe war zwar in dem Krankenhaus, aber der hat nur seine Praxis dort und nichts mit dem KH zutun. Komisch war das meine Bettnachbarin die es mit der BWS hatte den gleichen Befund wie ich hatte. Bei ihr stand auch ohne Befund. Das habe ich dann dem Gutachter der ja auch von der Klinik ist gesagt und der meinte er würde sich die Daten selbst anschauen, denn der Neurologe wäre wohl nicht so gut und außerdem sagte er auch wie Du das die Mylo Bilder eine andere Sprache sprechen. Dr. B. z.B der ja auch Neurologe ist stellte einen ganz anderen Befund. Auch sah ein anderer Facharzt ( nicht Neurologe) an Hand meiner Haltung der Hände eine inkomplette Lähmung fest und das deckt sich wieder mit den Mylo Bildern. Aber am besten und effektivsten fand ich die Untersuchung beim Neuroorthologen, denn da wird man richtig in die Mangel genommen. Nicht umsonst dauert diese Untersuchung 2 Tage.

Viele Grüße
 

mäuschen01

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Hallo!

Ich hatte vor ungefähr einen dreiviertel Jahr einen Autounfall. Und dabei habe ich gott sei Dank nur ein schweres Schleudertrauma davon getragen.
Aber die ganze Geschicht ist so, das ich bis heute noch immer Beschwerden habe. Einen Tag mehr und am anderen wieder weniger. Ich hatte auch schon Therapien, die mir teilweise sehr halfen, aber teilweise auch nicht. Meine Beschwerden die ich vor allem noch habe, sind teilweise starke Kopfschmerzen, und immer wieder Schwindelattacken.
Es wurde ein MRT der HWS gemacht und nichts heraus gefunden. Weiteres wurde ein EEG gemacht, dies auch ohne Auffälligkeiten war.
Jetzt hat mein Neurloge behauptet so in der Art ich bilde mir das ein, und hat mir ein Antidepressiva verschrieben. :mad:
Hat jemand schon solche Erfahrungen?

Bei mir wurde auch vor 4 Wochen festgestellt, das C2 und C3 blockiert sind. Können die Beschwerden nicht auch davon kommen?

Ich kann mir nicht vorstellen, das diese Beschwerden wirklich nur psychosomatisch sind.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar, weil mittlerweile bin ich doch schon verzweifelt.

Liebe Grüße
 

Yasmin

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Hat jemand schon solche Erfahrungen? Für Antworten wäre ich sehr dankbar, weil mittlerweile bin ich doch schon verzweifelt.

:D:D Willkommen im Club :D:D

Ich habe leider die gleichem Probleme, allerdings kann ich Dir leider nicht mehr sagen ob wohl ich die Beschwerden erst seit knapp 20 Jahren habe suchen die Neurologen und Schmerzärzte und und....immer noch.

Merke: Finden die Ärzte mal wieder nix, ist der Patient psychosomatisch und..... erwartet eine Schadensersatzzahlung ( das kann immer als Grund herhalten)
 

mäuschen01

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Hallo Yasmin!

Habe ich das richtig verstanden, das du schon seit 20 Jahren diese Probleme hast? :eek:

Es ist leider meistens so, dass wenn ein Arzt nicht weiter weiß, sagt es liegt an der Psyche.

Ich meine sicher geht es mir auch ums Schmerzensgeld, aber in erster Linie wäre ich froh, wenn die Beschwerden endlich einmal verschwinden würden. Mir wäre das viel mehr wert, als das Geld. Weil Geld alleine kann mich auch nicht heilen und schon gar nicht glücklich machen.

Aber leider verstehen das auch nicht viele.

Hattest du auch ein Schleudertrauma? In diesen 20 Jahren, hattest du dann ja auch schon einige Therapien oder?

LG
 

Ariel

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Hallo mein Mäuschen01,

Und dabei habe ich gott sei Dank nur ein schweres Schleudertrauma davon getragen.
Ja, da kannst du, Gott sei Dank, froh sein, dass nur ein Schleudertrauma davon getragen hast. Noch dazu ein schweres. Wohin hast du es getragen? Was ist eigentlich der Unterschied von einem schweren Schleudertrauma zu einem normalen Schleudertrauma?
Stell dir vor, du hättest ein noch schwereres Schleudertrauma gehabt, was hättest du nur zu ertragen? !
Hast du das Schleudertrauma noch?, oder was hast du jetzt?
Aber die ganze Geschicht ist so, das ich bis heute noch immer Beschwerden habe. Einen Tag mehr und am anderen wieder weniger.
Also ich kenne das auch, als ich mein Schleudertrauma weggetragen (davon getragen) hatte, ich habe mir dann nur noch die Tagen mit den weniger Beschwerden herausgesucht, die anderen habe ich ignoriert.
Jetzt hat mein Neurloge behauptet so in der Art ich bilde mir das ein, und hat mir ein Antidepressiva verschrieben. :mad:
Hat jemand schon solche Erfahrungen?
Solche Erfahrungen von was? oder jemand? Mit neurologen? Mit der Einbildung, ...
Ich verstehe nicht, warum er dir ein Antidepressiva aufschreibt, wenn er dir sagt, dass du an Einbildung leidest. Das ist wie wenn man Zahnpasta verschrieben bekommt nachdem alle Zähne grissen wurden.
Bei mir wurde auch vor 4 Wochen festgestellt, das C2 und C3 blockiert sind. Können die Beschwerden nicht auch davon kommen?
Wer hat sowas festgestellt? Wodurch hat man das festgestellt?
Welche Beschwerden meinst du?
Ich kann mir nicht vorstellen, das diese Beschwerden wirklich nur psychosomatisch sind.
Was ist psychosomatisch? Hat das nur was mit Psychologie zu tun?

:eek:Gruß Ariel
 

Yasmin

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
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324
Habe ich das richtig verstanden, das du schon seit 20 Jahren diese Probleme hast?

Leider ja ein PkW Auffahrunfall auf der Autobahn, ein 19 jähriger unaufmerksamer Fahrer übersah das wir unfallbedingt im Stau standen und fuhr mir mit ca. 100 km/h auf mein stehendes Fahrzeug auf.

Da ich auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz war, ein BG Fall ( Wegeunfall). DIe BG wertete den Unfall als Kur, d.h. grössere Schäden sind natürlich nicht entstanden, das durchrütteln hat mir sicherlich gut getan. ( BG Ansicht)

Sehr zahlreiche Beschwerden die unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten sind, werden von der BG natürlich als nicht unfallbedingt gesehen.
 
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