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Anwaltswechsel bei Entwicklung des Klageentwurfes

Feey

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1 März 2018
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#13
Hrc4Life,
Vielen Dank für deine Antwort!
Es tut mir leid, das von Dir zu lesen!
Leider gibt es diesbezüglich mehr Ungerechtigkeit, als Gerechtigkeit.
Darf ich fragen, ob du schon einen Rechtsstreit hinter dir hast? Oder bist du mitten drin? Oder hast du dich gar dagegen entschieden?

Ich muss sagen, dass Osteopathie mir wirklich gut tut! Und ich hoffe dass, wenn ich mich irgendwann regelmäßig behandeln lassen kann, auch eine Besserung Eintritt. Bus jetzt haben die Effekte nur kurz gehalten, und das Geld für regelmäßige Behandlungen habe ich leider nicht.

Wenn man diesbezüglich abgesichert ist, ist das definitiv einen Versuch wert!
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
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#14
Hallo,

ich habe eine Rechtsschutzversicherung und es gab auch bereits Verfahren. Jedoch habe ich bereits 2x den Anwslt gewechselt und im bisherigen Prozess war es so, das betreffend Unfallrekonstruktion fast alles verschwunden ist und die Rekonstruktion war mutmaßlich sehr mangelhaft. Hergang war das ein PKW
von links eine Stoptafel überfahren hat und mich gerammt hat.
Aufgrund der ganzen Umstände habe ich dazu noch 25% Mitverschulden belkommen, was ich überhaupt nicht einsehe.
Beruflich habe ich es zwar zurück geschafft aber etwa 2 Jahre später die Kündigung bekommen. So wie es aussieht ist eine Rckkehr aufgrund der körperlichen Schäden
in meinen Beruf nicht zumutbar.
Daher kämpfe ich noch seit einigen Jahren mit Arbeitslosigkeit.
Und natürlich werden meine HWS Beschwerden noch dazu bestritten.

Grüße

Hrc4Life
 

Feey

Neues Mitglied
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1 März 2018
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#15
Hrc4Life,
Tut mir leid das zu lesen!
Das macht mich alles sehr wütend.
Einem wird immer suggeriert wie toll man abgesichert ist bla bla bla...
Die Berufsfrage ist eine schwierige! Theorie und Praxis gehen da echt weit auseinander, man kann ja noch "ins Büro" oder "an die Kasse". Fakt ist aber, dass sich kein Chef wirklich um einen eingeschränkten Mitarbeiter reißt, der sogar Probleme beim sitzen hat.. Und so "einfach" wie diese Berufe abgestempelt werden sind sie auch nicht!

Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Weg!
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
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#16
Danke Feey!

Es tut irgendwie gut wenn man sich hier austauschen kann.
Und wenn ich Deine Geschichte die Du seit 2 Jahren mitmachst lese, habe ich ein sehr grosses
Mitgefühl.
Ich habe auch seit dem Unfall massive Einschlafstörungen, und dazu gehen die ganzen Umstände
sehr hart an die Psyche.
Wünsche Dir auch das Beste!

Grüsse

Hrc4Life
 

Tina79

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#17
Hallo Feey,

willkommen hier im Forum!
Hier können Dir viele helfen! und parallel kannst Du auvh einiges nachlesen hier. Das kommt alles mit der Zeit ;-)
Du hast schon viele gute Tipps bekommen!
Nimm Dir viel zeit dafür, denn das ist wichtig! Weiter so.... informiere dich.... aber, behalte dich stets im auge - tgl (Grenzen, Möglichkeiten)
Gut das du da bist! Tausche dich aus! die therapien sind gut die du hast!
Ziel: Wie kannst Du möglichst schmerzfrei, Minderung..... erhalten um zurecht/klarzukommen?
Ich sag Dir, hier fand ich viele - viele Antworten. Gleichgesinnte..
Bewusstsein Änderung u. positiv bist Du. Behalte das! Nicht auch weggeben.... wäge ab. Teile deine kraft/energie gut ein!
Es geht was anders weiter.. geht weiter ;-) immer!

Osteophatie find ich auch super! Dauert ne weile, zieht aber nach.
wenn die RA Kosten, und die arge sich wiederholt, kannst du sicher auch die behandlungskosten in rechnung stellen?!! Zeitnah, dass du nicht so in Schwierigkeiten kommst...

Ar beite die Gesellschafter zu... das ein thema für sich.
du brauchst n langem atem! Ziehe immer versch. meinungen heran! Wäge ab..wo findest du vlt hilfe im beschwerdebild ? dranbleiben! Es ist dein leben!

Ich hatte auch keine ahnung....verlasse dich nicht auf einen!!!!!!!!!!! "fach"mann!????????
Auch wenn vieles zusammenkommt an untersch. Stellen,Meinungen, dann auch nicht!!! Dann zum nächsten!
Im Alltag....irgendwo hört es auf...aber, niemals die sprache komplett verlieren, aufgeben! ...

Geb auf Dich acht!

Gesellschaft hilfe is nicht so....
auch wenn wunsch, und dankbar..weiterleben!

wünsche Dir das Beste!!!!
 

Rekobär

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#18
Hallo Fey,

Isländer empfiehlt für Deinen Fall immer die Führung eines Schmerztagebuches. Wie auch andere User festgestellt haben, erinnert man sich nach einer Weile nicht mehr. Das Schmerztagebuch hat gleich zwei Vorteile. Zum einen kann man es als Beweis in ein Klageverfahren mit einführen und zum zweiten könnte es nützliche Hinweise für behandelnde Ärzte geben.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 

Marima

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#19
Hallo Feey

Du schreibst, das Jobcenter fordert die gezahlten Beiträge bereits von der gegnerischen Versicherung zurück.

Die Versicherung wird wohl nicht zahlen, so dass das Jobcenter parallel zu dir klagen muss, verstehe ich das richtig.

Um Hartz4 Leistungen zu bekommen, musst du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Hast du schon ein Gutachten vom Arbeitsamt.

Ich habe erfolgreich die letzten über 10 Jahre gegen eine private Berufsunfähigkeitsversicherung geklagt, als ich meine Schriftsätze selber geschrieben habe, kam der Erfolg. Sehr erfolgreich war, das ich Fotos in die Schriftsätze kopiert habe, so konnte die Gegenseite nicht mehr behaupten, dass man sich bei Gartenarbeiten nicht bücken muss.

Mit Unfällen kenne ich mich nicht aus, auf was klagst du Schmerzensgeld, Behandlungskosten, Rente?

MFG Marima
 

Feey

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#20
Tina79,
Vielen Dank für deine Worte!
Ich bin glaube ich ganz gut dabei mit Therapiemöglichkeiten nutzen. Mein Ehrgeiz kommt mir da wohl zugute. Nichtsdestotrotz sind meine Grenzen leider sehr präsent. Was sich auf meine Leistungsfähigkeit auswirkt..
Vom jobcenter bekommt man nichts! Ein recht auf mehrleistungen haben "Menschen mit Aids oder Krebs" Zitat von einem jobcenter Mitarbeiter. Egal ob ich Arztberichte oder kostenaufstellungen mitschicke, gemacht wird nichts.

Ich kämpfe also einfach weiter.. Vielen Dank nochmal!

Reckobär,
Vielen Dank für deinen Tipp! Das werde ich ab jetzt täglich machen! :)

Marima,
Vielen Dank für deine Antwort!
Genau das jobcenter hat das gefordert, die Versicherung zahlt nicht. Das Jobcenter wartet aber schön bis ich Klage..
Ich war noch nicht beim Amtsarzt, warte auf den Termin. Vor dem ich im sehr Angst habe ..
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg!
Genau Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Behandlungskosten...
 

Marima

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#21
Hallo Feey

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Versicherung deinen Anwalt die Gerichtskosten und Gutachter bezahlt damit du gegen sie klagen kannst. Danach kommt das OLG mit ähnlichen Kosten.
Ich kenne das nur so, der Verlierer zahlt alles.
Ich habe eine Rechtschutzversicherung die bestimmt schon 30.000 € bezahlt hat, jetzt hängt sie sich an meine letzte Klage und möchte alles im Regressverfahren von meinem ersten Anwalt wieder haben.

Hallo Feey

Du solltest dich auf Gutachten vom Arbeitsamt freuen, du solltest aber gut vorbereitet sein, wenn es für dich ausfällt kannst du es bei Gericht verwenden, wenn nicht ab in den Papierkorb.
Wie dir bereits alle geschrieben haben, ausführlich deinen Gesundheitszustand ab dem Unfall aus dem Gedächtnis aufschreiben, du hast keine MRT fertigen lassen ohne Beschwerden, du bist nicht in Reha gewesen ohne Grund. Anhand deiner Unterlagen lässt es sich das alles nach verfolgen. Dieses gibst du dem Gutachter vom Arbeitsamt mit den Unterlagen.

Für das Gericht ab deiner Schule, dann kannst du beweisen, dass du vor dem Unfall gesund warst.

Du sollst nicht erst ab sofort ein Schmerztagebuch führen, sondern ab dem Unfall. Lese dir nochmal alle Vorschläge noch mal genau durch.

MFG Marima
 

Feey

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#22
Hallo Marima,
Beim erbrachten vergleichsangebot der Versicherung stand dass der Anwalt seine Rechnung einschicken soll.
Die Haftpflichtversicherung des Schädigers bzw. des Unfallautos ist verpflichtet einen Anwalt zu zahlen.

Liebe Marima,
Ich habe seit dem Unfall alles zusammengefasst immer wieder nur nicht Tag für Tag sondern phasenweise (mal für ein paar Tage mal für ein paar Wochen..) Deswegen fand ich den Vorschlag in Form eines Tagebuchs hilfreich :) so bin ich sicher dass ich nichts vergesse!
 

Marima

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#23
Hallo Feey

ich gehe davon aus, dass sich die Rechnung des Anwalts auf das Vergleichsangebot bezieht. Ich kann mich auch täuschen. du hast ja auch die Möglichkeit auf Prozesskostenhilfe.

Wahrscheinlich hast du auch die Antwort von Rekobär gelesen aus: Vorschussrechnung von meinem RA erhalten.

willkommen im wirklichen Leben. Bei solchen Fällen werden die Sachschäden (Pkw) relativ schnell reguliert. Was die Personenschäden angeht, reagieren die Versicherungen äußerst allergisch, was dazu führt, dass ohne Klage meistens kein Durchdringen ist.

Natürlich müssen die Anwaltskosten von der gegnerischen Versicherung übernommen werden, was im Sachschadenbereich bei klarer Schuldfrage auch meistens unkompliziert funktioniert.

Im Personenschadenbereich sieht das etwas anders aus. Da muss die Versicherung die Anwaltskosten erst übernommen, wenn sie entweder den Personenschaden freiwillig anerkannt hat oder dies auf dem Klageweg festgestellt wird. Letzteres kann aber dauern, manchmal sogar Jahre. Und da ein Anwalt solange nicht auf sein Geld warten will und auch nicht muss, verlangt er einen Vorschuss. Wohlgemerkt, wird die Versicherung zum Schadenersatz verurteilt, sind sämtliche Kosten, unter anderem auch die RA Kosten, von der Versicherung zu ersetzen. Damit bekommst Du sie im Siegesfall vom RA zurück.
 

Feey

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#24
Jaa, das hab ich in der Tat schon gelesen!
Die Prozesskostenhilfe wird ja auch beantragt. Meiner Meinung nach (und das habe ich mit mehreren Anwälten besprochen) schickt der Anwalt jetzt seine Rechnung an die Versicherung und alles was ab der Klage läuft, läuft über die Prozesskostenhilfe. Ich habe nicht nur einmal nachgefragt ob Kosten auf mich zukommen. Mir wurde deutlich gesagt, dass erst kosten auf mich zu kommen wenn das vor Gericht geht (sollte ich verlieren)
Ich weiß nicht ob es einen Unterschied macht, dass schon eine vorrauszahlung (anfangs pro Forma 2000 Euro Schmerzensgeld) gelaufen ist und auch Pauschalen für Sachen wie Handy Kopfhörer und Bekleidung bezahlt wurden.
Jedenfalls ist die außergerichtliche Phase jetzt gelaufen..

Rechtsanwaltskosten: Die Gegenseite hat, wenn der Verkehrsunfall ausschließlich durch die Gegenseite verursacht worden ist, die Rechtsanwaltskosten des Geschädigten zu tragen.


Als Beifahrerin trifft mich in keinem Fall die Schuld. Vielleicht wurde deswegen diesbezüglich nichts abgestritten.. Keine Ahnung! Kann ja noch kommen..

Ich kann nur von dem Berichten was mir mitgeteilt wurde.
 
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