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Angst vor Spätfolgen, hin zu fallen und alles ist ..

Hrc4Life

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#25
Hallo GSXR!

Seit zwei Wochen beschäftige ich mich wieder damit. Neben den Beschwerden
der Halswirbelsäule gibt es jetzt auch schon fast 2 Jahre Beschwerden im
LWS Bereich. Dort gab es bis jetzt nur ein Röntgen und viel Später ein Römtgen
im stehen. Jetzt habe ich aber auf eine MR gedrängt, und auch hier wurde
auf L5 was festgestellt.
Auf dieser CD von 2010 habe ich bis jetzt nur eine Datei mit CT- Polytrauma
gesehen, der Rest waren alles Röngten usw.
.
Als ich vor 2 Wochen wieder dem nachging, habe ich auf der CD eine zweite
Seite mit Dateien gefunden. Sind so etwa 8-9 einzelne Dateirn mit z.B.
.CT-CSPiINE, CT-SPINE, CT-ABDOMEN.
Diese Fraktur habe ich auf dieser Seite unter CT-HEAD usw. gefunden.
Von CT-HEAD gibt es auch mehrere Dateien.
Unter CT-SPINE axial 2 mm sieht man die Wirbel von oben, und hier
habe ich das Gefühl, das da sogar 4-5 Wirbelschäden zu erkennen sind.
Ein Bild hänge ich an.

Grüße

Gery
 

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Hrc4Life

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#26
Hallo GSXR!

Einmal muss ich korrigieren. Dieses Foto vom Deckplattenbruch ist von
der MR vom Mai 2013, wo 2 Deckplattenbrüche festgestellt wurden.
Und stammt nicht wie von mir behauptet von CT-Aufnahmen 2010.
Doch das Andere Bild und jenes das ich jetzt anhänge, habe ich tatsächlich
bei den CT-Aufnahmen von 2010 gefunden.
Bei diesem Bild geht der Riss sogar ganz durch.
Habe ich schon etwas bei der Belichtung verändert.
Grüße

Gery
 

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Gsxr1983

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#27
Hey Gery,

alle die denken das so etwas doch nicht übersehen werden kann sollten sich mit meinem Fall beschäftigen!

Bei mir wurden mehrere Frakturen vergessen in die Zusammenfassung zu übernehmen. :p

Ein Gutachten ging von Arzt zu Arzt (Mind 4 Gutachter) und es wurde eine Din A4 Seite mit der Einschätzung meiner Schulter vergessen und keiner hat es bemerkt! Erst das Landgericht nach über 2 Jahren.

Alles selber sauber lesen, öfters!

MfG


GSXR
 

Gsxr1983

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#28
Neu MRT BWKBilder

Hallo @All,

Laut Arzt gibt es bei den neuen Bilder keine erwähnenswerten Veränderungen der Keilwirbel!

Habe mir nun aber etwas Zeit genommen um die Bilder selbst etwas zu vergleichen.

Bei meinem nächsten Besuch muss ich aber noch auf ein paar Sachen eingehen:

Vor ca. 6 Wochen ist es mir stechend in den Brustkorb gefahren, als ich ich den Oberkörper ohne Belastung drehte, für einen Moment war es als könnte ich nicht durchatmen.

Auf das von der Wirbelsäule aus strahlende stechen in meiner Brust wenn ich mich länger 20 sec. leicht nach vorne Beuge.
Der Kraftlosigkeit in meinen Beinen, irgend wie habe ich ein Gefühl wie Dauermuskelkater. Beides kam erst in den letzten Monten dazu.

Zu dem beigefügten Bild hätte ich mal gerne eure Meinung!
 

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Gsxr1983

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#30
BWS Bandscheibenvorfall?

So das letzte im Bunde,

Wenn ich Neuigkeiten vom Arzt habe, kommuniziere ich diese natürlich weiter!

MfG

GSXR
 

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SofeeErdbeere

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#31
ähm mal ganz allgemein zur Trauma Spirale und zum Polytrauma managment. Dabei geht es nicht darum jeden Bruch zufinden, sondern darum lebensgefährliche Verletzungen auszuschließen. Im Vergleich zu einem normalen CT WS wird der Patient in einen riesen Tempo durch gescannt und auch bei der Befunden achtet man nicht aus alles, weil man lernt, dass alle lebenbedrohlichen Verletzungen innerhalb einer Stunde diagnostiziert und behandelt werden müssen. Bei der WS interessiert dann eigentlich nur Hinterkante, Bogen(-wurzel), Längsbänder, wobei man die eher erahnen muss. Wirbelgelenke und -fortsätze guckt man sich eigentlich auch an, allerdings hab ich auch schon oft gesehen, dass wenn jemand wirklich schwer verletzt ist, man dass oft weglässt, wenn Hinterkante und Bogen(wurzel) sauber sind.
Dafür müsste man sich dann aber auch die axiale Schcihtung der entsprechenden WK angucken


Zumal eine normales Bild an großen Monitoren oft Minuten lang interpretiert wird man tausend mal hin und her scrollt. Im Schock wird meist parallel geschaut wärend der Pat noch durchläuft. Das ist gut für Patienten, die gerade ins Becken bluten, wo die Leber zerfetzt ist, die Lunge zerrissen und und und. Wenn ein Schockraum Patient, dann eben doch kein Polytrauma ist wird aber auch viel nicht bemerkt.

Und der lieblingsspruch der Radiologen, "diebeste Diagnostik liefert das Retroskop".
Wenn man eine ausgeprägte Klinik hat und/oder gute Bilder, die unter optimalen Bedingungen gemacht wurden (jedes Polytrauma bedankt sich für das Umlagern), dann da etwas sieht und sich dann nochmal die Traumaspirale anguckt, dann entdeckt man auch so einiges.

Aber mal du deiner eigentlichen frage, wenn deine WS so instabil wäre, dass ein normaler Sturz für dich fatal wäre, dann würde sich kein Arzt rum laufen lassen. Das ganze ist ja auch etwas her. Ich würde damit zu einen Arzt gehen und mich bzgl einer OP beraten lassen, vllt eine zweite Meinung einholen. Ob man zu einer OP rät oder nicht hängt auch von einer Klinik und der psychischen Belastung ab. Ich bin jetzt (noch) keine Arzt und ich kenne von dir weder die Klinik noch die Befunde, aber ich denke man würde am ehesten eine Spondylodese der betreffenden segmente machen und falls möglich die Kyphose korrigieren. Das ist jetzt in der BWS nicht so die Sache, da die wegen den Rippen eh recht steif ist.
 

Hrc4Life

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#32
Hallo Erdbeere!

Das mit dem Polytrauma klingt interessant, und das nebenbei beschriebene
hört sich auch so an, ob da Kenntnisse vorhanden sind!
Das ist auch verständlich das im Vordergrund die lebensbedrohlichen Verletzungen
stehen. Aber trotzdem ist man in einem Krankenkassensystem und denkt sich
doch gut versorgt zu sein, (modernste Diagnostik Geräte usw.) sollten ja
dazu eingesetzt werden.

Und wenn jetzt tatsächlich die lebensbedrohlichen Fakten erkannt und behandelt
werden, so gibt es ja auch noch z.B. den Tag danach wo der Patient bereits erwacht
ist. Müsste man sich nicht demnach dem wir beschriebenen "nicht so wichtigen"
etwas widmen? Z.B. die CT-Polytrauma Bilder der Wirbelsäule genauer betrachten
(starker Aufprall mit dem Helm) und eventl. von der einen oder anderen Stelle
ein MR machen?

Der Patient bekommt später Beschwerden im Bereich HWS und auch LWS, Deckplattenbrüche
und Wirbelbrüche sind die Ursache.
Gerade hier ist wie es aussieht alleine schon mit den Problemen mit der Wirbelsäule der
ausgeübte Beruf nicht mehr möglich. Diagnosen betreffend Wirbelsäule gab es nach
Einlieferung keine!

Wie ich schon erwähnte ist da mit dem Polytrauma gut beschrieben und auch ein
wenig nachvollziehbar, das in den ersten Stunden kaum Zeit für genauere Betrachtung
Z.B. von der Wirbelsäule ist.

Grüße

Hrc4Life
 

Gsxr1983

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#33
Hallo SofeeErdbeere,

was soll ich dazu sagen! Jap alles richtig genau so lief es ab! Das MRT war ein Alter 16 Zeiler, der Behandelten Stationsarzt ging ein paar Monate nach mir in den Ruhestand. Aber auch das Krankenhaus wurde ein paar Monate nach mir geschlossen und abgerissen!

Keiner hat sich wirklich zuständig gefühlt und so kam eines zum anderen!

Meinen Finger hat man ja erst gerichtet als man wußte das ich es wohl überlebe.

Aktuell bin ich in Behandlung im Diak in Stuttgart, in der Zwischenzeit bereits mit stärkeren Anzeichen eine Myelopathie.

Das war aber klar das dass kommt, was nun folgt hast du ja bereits angegeben.

Mein Fehler war nur zu denken das sich Gutachter wie Ärzte verhalten! Da heist der Grundsatz "die beste Diagnostik liefert das Retroskop" und es kommt nur Scheiße dabei heraus. Ein Gutachter sieht die Einschränkung meiner BWS sogar nur als mittel.

Was die bisherigen Ärzte noch nicht berücksichtigt haben ist das es Anzeichen für einen Vorfall in der HWS gibt. Wie stechende und brennende Schmerzen im Brustkorb und Schulter Armbereich da steht jetzt Termin an! Gespannt bin ich ob man auf dem MRT auch die Bänder in meinem Hals sehen kann!

Ach Hrc4Life wir müssen uns als Opfer des Systems abfinden. Plan B wäre Sie einfach zu überfahren, muss halt wie ein Unfall aussehen, 1000 € Strafe und 3 Monate Führerscheinentzug. Mir fehlt bereits das Gefühl in den Beinen da kann man Gas und Bremse schon mal verwechseln! Falls etwas in den Medien kommt war es ein versehen auch bei 4 Personen an 4 Orten direkt aufeinander folgend! :)

MfG


Gsxr82
 

Hrc4Life

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#34
HI GSXR!

1000 € Strafe? Es sollte eigentlich darauf ankommen wie man einen Unfall verursacht.
Und ein Unfall kann auf viele unterschiedliche Arten passieren.

Bei mir hat ein PKW (dessen Lenker/in) von links eine Stoptafel überfahren.
An einer Stoptafel kann man anhalten, und nach dem anhalten einen Unfall
verursachen. (Natürlich wenn wieder angefahren wurde)
Es kann diese Stoptafel auch z.B. ohne angehalten zu haben (nehmen wir
mal an mit ca.50 kmh) überfahren werden und dabei ein schwerer
Unfall verursacht werden.
(Dieses Vergehen ist deutlich schwerer als wenn der PKW vorschriftsmäßig
zuerst an der Haltelinie anhält und dann in die Kreuzung einfährt.)

In meinem Fallgab es eine Aussage, es wurde vorschriftsmäßig an der Haltelinie
angehalten, die Sicht war durch ein Verkehrsschild behindert (im Zivilprozess
War es dann ein Maisfeld) demnach in Schrittgeschwindigkeit in die Kreuzung
hineingetastet, als man dann noch ca. 1 m vor der Mittellinie war, war man wiederum im
Stillstand und plötzlich kam der Motorradfahrer mit absolut überhöhter Geschwindigkeit
Auf der linken Fahrbahnseite herbei und prallte in den stehenden Wagen.

Es gab nur diese Aussage und eben meine Aussage, wobei es in meiner Aussage her
nur eine relativ geringe Geschwindigkeitsübertretung gegeben hat.

Diese Aussage muß schlussendlich auch als Unfallhergang gesehen worden sein.
Strafprozess nein "Diversion" Geldstrafe ja, als Strafmildernd ist wahrscheinlich
die Geständigkeit zu sehen.
Führerscheinentzug weiß ich nichts davon (glaube ich aber nicht)

Tatsächlich ist das Auto aber trotz Sichtbehindrung durch Maisfeld
(dieses Maisfeld hat es auch nicht gegeben) ohne angehalten zu haben
mit sicherlich an die 40 kmh diese Stoptafel überfahren.

Grüße

Hrc4Life
 

SofeeErdbeere

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#35
wie gesagt die Schockraum Bilder sind selten gut um alles zusehen. Der Patient liegt nie in der Achse, da ist ein Tubus, tausend Kabel, lagerungshilfen etc. Ich hab selber mal auf den 1. Blick ein Griff des Tragetuchs mit ner Oberarmfraktur verwechselt

Ob man deine Verletzungen auf dem CT hätte sehen können kann ich nicht sagen, da ich weder die Bilder kenne noch Radiologe bin.

Normalerweise liegt man ja eine Weile im KH und sobald dann etwas auffällt wird eben genauer geguckt, aber auch das ist schwierig weil Patienten oft viel Schmerzmittel und das viel verfälscht. Immer mehr Häuser, auch meins, geben daher in den ersten 24h sehr wenig Schmerzmittel, ist auch nicht so toll.

Ich weiß jetzt nicht was du alles noch hattest, aber Fingerrichten, Zähne und Brücke werden nie direkt nach dem Trauma behandelt. In der 1. Phase behebt man nur das was den Patienten unmittelbar töten würde, nicht um Geld zusparen, sondern weil jede OP für den Körperstress bedeutet und das Überleben mindert und die Komplikationsrate erhöht. Trauma ist für ein Körper ja nicht nur das was wir sehen, sondern auch all das was der Körper z.b. hormonell tut und sich zu schützen. in den ersten 48h nach einem Polytrauma ist der ganze Körper auf Selbstverteitigung aus. Wie eine verletztes Tier, das greift auch erst mal die Helfer an. Erst danach werden schwerste Verletzungen operiert und danach dann der "Kleinkram".

Auch die beste Diagnostik ist nur so gut wie der, der sie anwendet und auch Diagnostik ist nicht eindeutig. Und auch Ärtze sind Menschen und übersehen Dinge, wenn man weiß wo der Bruch ist findet den jeder.
Um alles zusehen, müsste man bei jeden Mehrfachverletzen, also auch bei denen die kein Polytrauma waren, sich alles total genau angucken um nichts zu übersehen. Bei dir ist es die BWS, beim nächsten das Knie oder das Becken, evtl auch ein ganz kleiner Riss in der inneren Gefäßwand? Das geht einfach nicht, deswegen guckt man sich danach nur dass an, was dem Patienten Probleme macht ( bei z.b. Becken, Gesichts-, Geschmacks-und Hörnerv, Gehirn und Wirbelgefäße)


So wir ihr das schreibst, klingt das schon so, als ob da nicht alles perfekt gelaufen ist, aber dafür muss man alle Seiten hören und alle Bilder sehen.

Und MRT macht man sehr ungern kurz nach dem Unfall, gerade bei Schwerverletzen, weil die sehr lange dauern und der Patient allein in einer Röhre in einem Raum liegt, man quasi keine Überwachung haben kann, es also kaum merkt wenn der Pat schlecht wird und man den PAt auch immer erst aus der röhre fahren muss wenn etwas is
 

Christiane17

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#36
Hallo SofeeErdbeere,

trotz Unfalls, bei dem ich angefahren wurde, dabei über das Auto flog, bin ich nach einer Stunde in der Notaufnahme nach Hause geschickt wurden. ;-)) Das Röntgen hatte ja nichts ergeben, laufen konnte ich auch. Also was solls. Dass ich unter Schock stand, sogar noch Tage später, den Unfallhergang nicht schildern konnte, ist dem Arzt nicht aufgefallen.

Später haben mir Ärzte gesagt, dass kann ja nicht sein... weil es eine strafbare Handlung ist. Das UO muss 48 Stunden zur Beobachtung dableiben..... °°

So wie ich es heute sehe, auch bei anderen UO, wird alles getan, um nichts zu finden. Es sei denn, es ist eine OP, die über die KK abgerechnet werden kann. Auch wenn diese OP überflüssig ist.


MfG Christiane
 
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