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Am Ende des Lateins - wenn Du aufgeben wirst ...

mzart

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1 Apr. 2021
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bärlin
Hallo mzart

Wenn ich dich richtig verstehe, gibt es keinen Kostenträger für die Reha, du zahlst selber - ist das richtig?

Wer hat den Antrag der Reha denn unterstützt / veranlasst?
Der Kostenträger der Reha ist die HUK Coburg. Die hat das als Voraussetzung gestellt, das ich weiterhin Leistungen von der HUK bekomme.
Mein Anwalt hat mir dazu geraten. Ich habe das auch sehr positiv gesehen. Zumal meine erste Reha für die Katz war.

Ursprünglich sollte die Reha im Unfallkrankenhaus Berlin stattfinden. Von dort hieß es nicht vor Juni 2021. Also wurde ich von dem dortigen Chefarzt zu einem Gespräch & ner kleinen Untersuchung eingeladen. Jener Chefarzt sagte mir, das ich KEINE klassische Reha bräuchte, das seine Klinik die falsche sei für mich. Daher empfahl er mir die Klinik am Rosengarten. Damit ich wieder "laufen" lerne.
Die Reha assist, sowohl mein Anwalt hatten sehr gute Erfahrungen mit der Klinik am Rosengarten. Also habe ich allen dreien vertraut.

Das Übel nahm seinen Verlauf als ich hier in der Klinik die Aufnahmeuntersuchung erlebte. Danach wußte ich, was auf mich zu kommt. Nichts gutes.

Jetzt wo ich meine Schweigepflichtsentbindung zurück gezogen habe, wird es ein klärendes Gespräch geben. Zieht die Klinik in Erwähnung, die Reha ab zu brechen. Nicht ich.
Mir wurde eine Psychologin auf den Hals gejagt. Diese, so mein Gefühl, soll klären, ob meine Empfindungen psychosomatisch sind. Vorhin hatten wir nur ein ganz kurzes Gespräch, wo sie mich aufklärte, das sich unser Gespräch ohne die Schweigenpflichtsentbindung erübrigt hat.

Momentan stehe ich ganz beschißen da. Den neuen Anwalt muß ich im Voraus bezahlen, da ich schon zwei Anwälte verschlissen habe.
Die HUK wird jetzt noch bockiger reagieren.

Meine jetzige Situation ist äußerst heikel.
 

HWS-Schaden

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Hallo
Meine jetzige Situation ist äußerst heikel.
Ich denke, das musst du hier nicht betonen.
Die Frage ist, wie du dich aktuell am besten verhältst.

Ich würde nur noch sagen, dass du dich sorgst wegen des Arms und CRPS-Symptomatik und das dies für dich im Vordergrund steht. Dies würde ich wiederholen und wiederholen und wiederholen und mich auf gar keine anderen Themen einlassen in der Reha.
Dann würde ich versuchen herauszufinden (auch hier im Forum, aber nicht nur), welche Konsequenz ein Reha-Abbruch durch dich haben kann bei dieser Konstellation: Kostenträger der Reha ist HUK / gegnerische Haftpflichtversicherung

Zum RA kann ich wenig sagen. Ich habe dich so verstanden, dass er das Mandat nun doch nicht gekündigt hat.
Deswegen würde ich erstmal versuchen, da Ruhe reinzubringen (also etwas später drum kümmern), denn der Punkt oben ist vorrangig und nimmt genug Kraft und Zeit in Anspruch.

Versuche möglichst ruhig zu bleiben, such dir Entspannungen zwischendurch, der Stress triggert CRPS häufig zusätzlich.
Ja, ich weiß, das ist nicht einfach. Ich weiß das (aus eigener Erfahrung). Nicht einfach, aber sehr wichtig.

LG
 
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mzart

Neues Mitglied
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bärlin
Ich würde nur noch sagen, dass du dich sorgst wegen des Arms und CRPS-Symptomatik und das dies für dich im Vordergrund steht. Dies würde ich wiederholen und wiederholen und wiederholen und mich auf gar keine anderen Themen einlassen in der Reha.

Versuche möglichst ruhig zu bleiben, such dir Entspannungen zwischendurch, der Stress triggert CRPS häufig zusätzlich.
Ja, ich weiß, das ist nicht einfach. Ich weiß das (aus eigener Erfahrung). Nicht einfach, aber sehr wichtig.
Danke für Deinen Zuspruch!

Nachdem ich die Reißleine gezogen habe, fühle ich mich bedeutend besser.
Es soll ein Gespräch mit wem auch immer geben. Dort möchte ich Gefühle raus halten, ganz sachlich, ruhig & klar einen Konsens mit meinem Gegenüber finden. Eventuell werde ich eine dritte Person als Zeuge mit ins Boot holen, als stillen Ohrenzeugen.

Mir ist es sehr, sehr wichtig das das CRPS diagnostiziert & nach Nervenschäden geschaut wird, das eine gezielte Behandlung statt findet & keine wahllose, so wie es jetzt & schon bei der ersten Reha so war.

Gruß Nadja
 

HWS-Schaden

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Hallo
Mir ist es sehr, sehr wichtig das das CRPS diagnostiziert & nach Nervenschäden geschaut wird, das eine gezielte Behandlung statt findet & keine wahllose, so wie es jetzt & schon bei der ersten Reha so war.
Wenn „das CRPS diagnostiziert“ wird, bedeutet das: Du hast CRPS. (Dir kann nicht wichtig sein, dass du CRPS hast ... so als Anmerkung ...)

Ich würde das alles anders ausdrücken.
Es ist bei Ärzten oft problematisch, eine Diagnose vorzugeben.
Auch das Vorgeben, welche Untersuchungen („nach Nervenschäden“ schauen) stattfinden sollen, stößt oft auf wenig Verständnis.
Auch deine Wertung („keine wahllose, so wie es jetzt & schon bei der letzten Reha“) der Therapie wird vermutlich als Konfrontation aufgefasst werden.
Ich würde nur noch sagen, dass du dich sorgst wegen des Arms und CRPS-Symptomatik und dass dies für dich im Vordergrund steht. Dies würde ich wiederholen und wiederholen und wiederholen und mich auf gar keine anderen Themen einlassen in der Reha.

LG
 

Kasandra

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Hallo Nadja,

hier noch ein Denkansatz für Dich!

In eine Reha geht man mit Diagnosen! Die Reha-Einrichtung soll den Patienten dann mit den Diagnosen therapieren - mit dem Ziel den Zustand zu verbessern!

Und hast Du den Verdacht, Du hast CRPS und dies scheint wohl noch keine Einweisungsdiagnose zu sein.

Daher tust Du gut dran, dass Du Therapien, welche Du nicht verträgst - Auslösung von Schmerzen etc. abzulehnen. In Deinem Fall würde ich es schriftlich - nachvollziehbar machen (Email etc.). Du musst beweise haben, damit nicht im Entlassungsbrief steht: Patientin war nicht kooperativ - nicht an Verbesserung / Heilung interessiert oder hat sich nicht nachvollziehbar der Behandlung verweigert!

Mir wurde eine Psychologin auf den Hals gejagt. Diese, so mein Gefühl, soll klären, ob meine Empfindungen psychosomatisch sind. Vorhin hatten wir nur ein ganz kurzes Gespräch, wo sie mich aufklärte, das sich unser Gespräch ohne die Schweigenpflichtsentbindung erübrigt hat.

Das ist jetzt Strategie der Klinik um eine Psycho-Diagnose zu bekommen mit welcher ICD auch immer und dann haben die einen tollen Job gemacht: Versicherungsfreundlich!

Lass Dich nicht auf die Psychoschiene drängen und lehne dies nach Möglichkeit auch schriftlich - nachweisbar ab! Denn Du hast körperliche Schmerzen und z. B. die warmen Sandbäder bereiten Dir Schmerzen.

Führe unbedingt ein Tagebuch mit Anwendungen - haben Sie Dir bekommen oder nicht? Was wurde getan? Wie erging es Dir danach!
Aber entsprechend muss ich mich HWS anschließen, was machst Du noch dort?

Da Du aber wohl einen guten Physio hast, solltest Du mit Ihm mal Deine Problematik besprechen. Vielleicht kann er Dir einen Hinweis für einen vernüftigen Arzt in der Reha geben und wie Du mit diesem in Kontakt kommst. Wie man so schön sagt: "Hau ihn nicht in die Pfanne!" Er hat einen Job zu verlieren. Signalisiere es ihm und frage und besprich es mit ihm, wie man gut und strategisch vorgehen kann.

Und nochmal: wegen der Akteneinsicht, ich habe Dir den § vom BGB geschickt, lass Dich nicht vergaggern - Stationsarzt muss Oberarzt fragen etc.
Haue denen das um die Ohren und verlange sofort Einsicht.

Nimm Dein Handy und fotographiere alles ab! So einfach geht es!

Viele Grüße

Kasandra
 

Kasandra

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Hallo Nadja,

der "stumme" Zeuge ist korrekt!

Aber beachte bitte, dass direkt nach dem Gespräch / Untersuchung ein sogn. Gedächtnisprotokoll angefertigt wird von Euch beiden!

- Inhalte des Gespräches
- Diagnostik von Dir

Was auch immer....

Das Protokoll ist mit Datum und Uhrzeit von Dir und Deinem Zeugen zu unterschreiben und direkt an Deinen RA zu senden!

In einem laufenden Klageverfahren - direkt an das Gericht. Aber soweit bist Du wohl noch nicht, wenn ich alles richtig verstanden und gelesen habe.

Viele Grüße

Kasandra
 

Rolandi

Erfahrenes Mitglied
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hallo kasandra,

meiner Meinung nach,

kann es durchaus bei UO vorkommen, dass die womögliche versicherungsfreundliche Reha-Einrichtung gleich zur Anfang
womöglich neue Diagnosen stellen kann,
um womöglich die alten auszuräumen.

So dann auch dementsprechend die Fortsetzung dessen in Behandlungsform.

Lg. Rolandi
 
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