• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Ablehnung :-(

Asmodina

Nutzer
Registriert seit
5 Nov. 2008
Beiträge
13
Ort
Ruhrgebiet
hallo alle zusammen :)

kennt ihr das auch...........

nach meinem schweren unfall 2004 hab ich das gefühl nur kämpfen zu müssen

1. um´s leben
2. sich selber so zu akzeptieren wie man nun körperlich/geistig konstituiert ist
3. bei der bg um das was man benötigt
4. um die akzeptanz im alltäglichen umfeld
5. beim arbeitgeber wieder um aufnahme ins arbeitsverhältnis....anstatt unterstützung die suche nach fehlern um "mich" los zu werden....und das in einem KRANKENHAUS!
6. gegen das herraplassende verhalten mancher kollegen die einen wie einen dummen menschen behandeln und durch die einschränkung an std als belastung sehen......

ich bin so verdammt wütend und traurig über die menschen und deren arrogantes verhalten in meinem heimatland! und sowas auch noch im sozialen arbeitsbereich.....wo man den job gerlernt hat um menschen zu helfen und zu ünterstützen.........die nächstenliebe ist wohl schon verstaubt

lg
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Tja Asmodina,

ich habe es selbst erlebt, dass gerade im sozialen Arbeitsbereich die Menschen (Kollegen/Chefs) am unsozialsten sind!:mad:

Ich kann also nur sagen: Ja, ich kenne das alles auch und kann Deinen Frust und die Wut verstehen!

Leider wirst Du den Kampf um Dein "neues" Leben nur mit Hilfe überstehen können und so rate ich Dir, Dich von "unnützen Ballast" zu befreien - insofern es möglich ist!

Schau Dich um! Was schadet Dir? Was tut Dir gut? Was kannst Du verändern? Worauf musst Du Deinen Kampfgeist konzentrieren? Wer kann Dir helfen? Wer schadet Dir? ... und dann mach "Frühjahrsputz";)

Ich wünsche Dir viel Kraft!:)

VG Santafee
 

Asmodina

Nutzer
Registriert seit
5 Nov. 2008
Beiträge
13
Ort
Ruhrgebiet
danke santafee :)

im privaten bereich habe ich den frühjahrsputz schon lange durchgeführt nur leider muss ich mich durch meinen unbefristeten arbeitsvertrag weiterhin mit dem arbeitgeber "krankenhaus" rum schlagen kann froh sein arbeit zu haben.......wer würde sonst schon eine mit 70% schwerbehinderte frau freiwillig noch einstellen :-(

ohne arbeit werde ich auch wahnsinnig.

hätte nur nie gedacht das das lieblingszitat meiner großtante :" ein hund bleibt dir im sturme treu, ein mensch nichtmal im winde" zu meiner lebensweisheit wird

lg
 

natascha

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 Feb. 2007
Beiträge
1,269
Hallo Asmondina,

klicke mich mal kurz ein, dein Vertrag ist befristet, denke daran vor Auslauf des befristeten Arbeitsverhältnis mußt du unbedingt 3 Monate vorher bei der Agentur für Arbeit vorbeischauen und anmelden dass keine Fortsetzung erfolgt.

Begründung sonst bekommst du eine Sperrzeit auferlegt § 37b SGB III

VG natascha
 

Asmodina

Nutzer
Registriert seit
5 Nov. 2008
Beiträge
13
Ort
Ruhrgebiet
hallo natascha :)

ich habe einen unbefristeten vertrag mein arbeitsvertrag ist 1jahr vor dem schweren unfall entfristet worden *zum glück*

lg
 

dh4oaa

Nutzer
Registriert seit
26 Feb. 2009
Beiträge
4
Ort
nähe Hannover und Zweitwohnsitz nähe Berlin
Hallo,
ich kann Dich gut verstehen und Deine Wut nachempfinden.
Ich habe auch das Vertrauen in den "Sozialstaat" verloren, es wird den Behinderten nicht gerade leicht gemacht. Das größte Problem ist m.E. dabei nicht die eigene Behinderung, sondern das Umfeld das einen zum Behinderten macht bzw. behindert.

Könnte darüber ganze Romane schreiben, über die Ungerechtigkeiten und habe mich in meiner Verzweiflung mit einigen Anliegen sogar an die Öffentlichkeit gewandt (Petitionsausschuß, Radio, Fernsehen und Zeitung.) Immer viel Mühe und noch mehr Hoffnung investiert die ich lieber für meine Gesundung /Gesunderhaltung eingesetzt hätte anstatt gegen das Unrecht zu kämpfen. Und der Erfolg, alle teilen einem das Bedauern und Verständnis mit aber geändert wird nichts.

Wünsche Dir viel Kraft und alles Gute

Viele Grüße
Michael
 
Top