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8 Monate nach Knieunfall, mit welchen Folgen kann ich so langsam rechnen?

SPIELdesLEBENS

Neues Mitglied
Registriert seit
16 März 2019
Beiträge
9
#1
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich hab zwar bereits schin einmal ein Thema eröffnet, dies hat aber mit meinem jetzigen Anliegen nichts zu tun, ich hoffe, es ist daher ok wenn ich noch einmal ein Anliegen habe.
Es geht eigentlich viel mehr um eure Erfahrungen. Ich hänge damit leider sehr in der Luft, mir werden keine Antworten gegeben. Es ist nun eher so, dass ich Anfang September wieder in stationäre Reha muss.
Aber wie es danach weiter geht bleibt offen. Man möchte einen Zustand X erreichen, aber man gibt mir keine Angaben wie Zustand X aussehen muss um was? Wieder zurück in meinen Beruf zu kommen (rein stehend) oder ob ich eine Umschulung bekomme (wie schlecht muss Zustand X sein?)
Ich hab mir Anfang des Jahres das Kniegelenk luxiert, dabei habe ich eine Patellafraktur mit einem Knorpelabriss erlitten. Das ganze wurde verschraubt. Das große Knorpelfragment wurde mit der Schraube wieder eingesetzt.
Bis heute habe ich massive Probleme, im Allgemeinen hat sich in den letzen Wochen noch einiges getan, aber nun ist ein Stillstand eingetreten, weswegen ich nochmal in stationäre Reha soll (im übrigen in einem BG Krankenhaus).
Meine Streckung/Beugung liegt bei 0-10-120. Was ich als Laie mal nicht schlecht finde. Aber viele Dinge gehen einfach nicht. Ich komm keine Treppe richtig runter, also der normale Gang, ich laufe wie ein Kleinkind im Nachstellstritt. Bei starker Belastung in Beuge habe ich starke Schmerzen, die einfach nicht besser werden. Es helfen auch keine Medikamente, da der Schmerz ständig ausgelöst wird. Die Beugung selbst tut weh, obwohl sie schön geschmeidig ist. Von der Beugung in die Streckung habe ich genauso Schmerzen. Das Bein kann ich auch nicht ohne Schmerzen anheben. Laufen geht nur eine kurze Strecke "hübsch" danach bekomme ich Schmerzen und ich humpel. Manchmal schnappt mir das Knie nach innen weg, danach wird es wackelig. Ich komm überhaupt nicht in die Hocke vor Schmerzen. Das Bein lässt sich auch nicht über 120 hinaus beugen, sprich auf den Fersensitz komm ich nicht. Das stört mich sehr, da ich nie das Katzenklos sauber bekomme oder den Backofen putzen kann. Treppaufwärts geht ganz gut, aber mit Schmerzen. Das Knie ist dauer geschwollen, aber nicht sehr. Aber Jeanshosen zu tragen ist kein Vergnügen. Bei mehr Belastung und bei Hitze (Wetter) wird es auch mal dicker. Generell ist es mit dem Knie kein Vergnügen mehr, einkaufen oder eine Last zu tragen (ab 1 kg) bekomme ich Schmerzen. Ich kann nicht rennen oder mit dem Hund gehen (alle hastigen, ruckartigen oder ziehenden Bewegungen sind problematisch und schmerzhaft).
Hat jemand soviel Erfahrungen oder kennt ein gutes Knieforum? (ich finde einfach nichts was auf meine Verletzung passt)
Hat jemand vielleicht eine Ahnung wie es damit weiter gehen könnte? Mir ist klar, dass ihr keine Ärzte seid und vor allem keine Glaskugeln habt. Aber meine Erfahrungen gehen gleich 0 und ich erhalte immer nur Vertröstungen. Ich weiß aber einfach nicht, was daraus werden muss. Ich denke nicht, dass ich mit diesen Werten eine MDE erhalte, die ist mir auch total egal. Ich möchte einfach wieder richtig arbeiten können. Eine Umschulung wäre daher schon toll, einfach, damit ich etwas in Vollzeit machen kann bis ins Rentenalter. Ich bin noch recht jung.
Danke für die Mühe, das ganze durchzulesen. Und bitte habt Nachsicht, wenn ich keine Ortsangaben mache, ich habe Angst, es lesen Mitarbeiter der BG mit und ordnen meinen Fall dann zu und es gibt negative Konsequenzen.
Liebe Grüße
 
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