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2 unterschiedliche Befunde-verstehe nix mehr

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo,

bei mir ist mal wieder alles verzwickt und ich verstehe nichts mehr...

Bei mir wurde vor einem Jahr eine Lockerung meiner TEP festgestellt.
Als ich mich daraufhin für einen Prothesenwechsel entschied, wurde nochmals eine Untersuchung gemacht, worauf die Lockerung nun ausgeschlossen wurde:confused:.

Das wäre ja ganz toll, aber im Nachhinein erfuhr ich dass die Untersuchung doch nicht ganz "ordentlich" ablief...

Nun also 1 Jahr nach der 1. Untersuchung die 3. dieser Art:
Und jetzt kommt es! Im Befund steht:

"...ohne signifikante Befundänderung im Vergleich zur Voruntersuchung (gemeint ist die Erste, also die Lockerung!) und somit ohne Nachweis einer Lockerung...":eek::confused::(

Ich weiß nun nicht, was ich davon halten soll? Soll ich den Arzt mal anschreiben, mit der Bitte, er solle sich doch mal festlegen...
Was würdet Ihr machen, habt Ihr eine Idee?

Stellt euch vor, ich hätte die TEP ohne nochmalige Untersuchung wechseln lassen... Wäre das nicht ein grober Diagnosefehler und daraus resultierend ein Behandlungsfehler?
Was soll ich von den Befunden halten?

VG Santafee
 

nessa

Erfahrenes Mitglied
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6 Sep. 2006
Beiträge
386
hi santafee,

bei mir in der klinik lag ne ältere dame,deren knietep gelockert war,aber und jetzt kommts...nach der op berichtete ihr der operateur das da,wo das tep locker sein sollte es fest war und da wo es fest sein sollte,war es locker....und nun sag da noch was...;-)

glg
nessa
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo Nessa,

ich verstehe gaaaar niiiiichts meeeehhhhr!:mad::confused::(

LG Santafee
 

nessa

Erfahrenes Mitglied
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6 Sep. 2006
Beiträge
386
hi santafee,

vielleicht solltest du dir nochmal ne 2te arztmeinung einholen,denn wahrscheinlich ist bei deinem tep was nicht in ordnung,aber der arzt weiß nich ganz genau was...

glg
nessa
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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11 Okt. 2007
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1,591
Hallo Nessa,

1. Arzt: 1. Befund -> OP... keine Besserung...
2. Arzt: mehrere Befunde -> 2 OPs... Beschwerden verlagern sich...
3. Arzt: Lockerung...
4. Arzt: empfielt Wechsel-OP
5. Arzt: keine Lockerung, nur erhöhter Knochenstoffwechsel, Synovitis + Retropatellararthrose...
6. Arzt: xter Befund, Behandlung, keine Besserung...
wieder 3. Arzt: bezieht sich auf seinen Befund (Lockerung!), schließt ihn gleichzeitig aus:confused:
.
.
.
Insgesamt war ich bei x Ärzten in x Bundesländern, jeder sagt was anderes!

LG Santafee
 

nessa

Erfahrenes Mitglied
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6 Sep. 2006
Beiträge
386
hi santafee,

ohje....von wo kommst du denn? könnte dir meinen doc empfehlen....

glg
nessa
 

Cateye

Mitgliedschaft beendet
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11 Sep. 2006
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1,059
Hallo santafee,

zu Deiner konkreten Anfrage kann ich Dir leider nichts mitteilen, außer, dass ich mich bei Dr. Zentek, der das künstliche Gelenkforum moderiert, vorstellen würde. Ich denke eh, dass Du noch tausende fragen könntest und alle würden etwas anderes sagen. Das ist die sogenannte Weißkittelselbstverliebtheitskrankheit (ich hoffe sie wird unter M. cateye den Einzug in den Pschyrembel finden:D )

Eine rechtliche Möglichkeit gegen den Wirrwar hast Du leider nicht, frei nach dem Motto: wer ein Machtwort spricht hat auch Recht!

LG,
Cateye
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Danke Euch beiden für Eure Anteilnahme! Ich bin echt etwas verwirrt, verzweifelt, enttäuscht, wütend, mit den Nerven am Ende...:mad:

Nessa,
ich komme aus Sachsen!
Habe in der Vergangenheit keine Mühen und Kosten und Wege gescheut, damit mir endlich geholfen weden konnte. Leider habe ich feststellen müssen, dass im Osten, wie im Westen, im Norden wie im Süden "nur" mit Wasser gekocht wird! ;)
Das vorrangige Problem ist mein Alter: Wäre ich 50 oder 60, hätten sie das Gelenk schon längst getauscht... Ich bin, wie auch Ärzte mir sagten, zu jung für diesen Mist und soll über jeden Tag froh sein, den ich noch auf beiden Beinen stehen kann...:( Leider hat das momentan nichts mit Lebensqualität zu tun...:mad:

Cateye,
dort habe ich schon mehrfach angefragt... Denen ist mein Fall wohl auch zu "heiß", habe jedenfalls nie eine Antwort erhalten! Ich habe das Gefühl, die wollen dort nur hören, wem es mit künstlichen Gelenk super geht. Soetwas wie ich, "stört" dann eher! Man merkt es auch an den Mitgliedern, seit einiger Zeit ist dort kaum noch Aktivität! Warum auch, wem es gut geht, der brauch sich nicht "auszuheulen"!

Einen schönen Abend noch!
Santafee

PS: Ich überlege, ob ich nicht meine CDs mit den Aufnahmen an eine Diagnoseklinik (gibt es, glaube ich, in München) schicken sollte... Ob die sich dann auf einen Befund festlegen können? Hat das schon mal jemand gemacht?:D
 

Cateye

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Guten Morgen santafee,

heute beim Duschen habe ich bereits an Dich gedacht und wollte Dich auf folgenden Gedankengang locken. Das hat direkt mit Deiner Frage zu tun, ob sich die Befunde gegenseitig aufheben. Mal angenommen ein Arzt diagnostiziert leider Krebs, ein zweiter nicht? Welches Urteil sollte hierbei aufgehoben werden und nach welcher rechtlichen Vorgabe? Das Beispiel ist zwar krass, entspricht aber genau Deiner Thematik, wobei die Dringlichkeit deutlich verschärft dargestellt wird.

Ich vermute, dass letztlich eine Arthroskopie dir Aufschluss geben wird, ob das TEP locker ist oder nicht. Müssen wir doch davon ausgehen, dass hinter den künstlichen Gelenken eine starke Lobby steckt, die natürlich will, dass in der Öffentlichkeit alles bestens ist.
Zu der Frage bezüglich Diagnoseauftrag Deiner Bilder an die Klinik kann ich Dir nur wenig sagen. Ein Versuch ist es wert. Allerdings mit einer Einschränkung: Bilder unterliegen oft einer sehr subjektiven Beurteilung. Das beste Beispiel ist hier die Arthrose: eine Verschattung kann eine nicht vorhandene Arthrose "sehr schmerzhaft" und leider sehr lukrativ machen. Es ist vielleicht sehr böse, aber für mich stellt sich der hippokratische Eid als ein Eid an die Lobbymedizin dar.

LG,
Cateye
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Cateye,

ehrlich gesagt, ging mir das mit dem "Krebs" auch schon so durch den Kopf... Aber für mich ist das auch in beide "Richtungen" verfolgbar! Ein guter Arzt wird diese Diagnose weiterverfolgen und mit geeigneten Maßnahmen versuchen auszuschließen oder zu bestätigen oder zu behandeln! Ein anderer (nähmlich Gutachter, oder einer von dem eine Leistung erwartet wird) wird sagen: Nicht nachweisbar!

Und hier liegt, so glaube ich, das Problem! Schließlich läuft bei mir noch der Verschlimmerungsantrag und ich weiß nicht, wem ich noch trauen soll...

Wenn aber alles so in Ordnung wäre, warum soll und darf ICH entscheiden, ob die TEP gewechselt werden soll? Man sagt doch nicht ohne Grund in 2 Kliniken (1 BG-Klinik!), wenn ich anrufe, dann bekomme ich sofort einen Termin, oder? (Oder doch Marktwirtschaft?)

Eine Arthroskopie, so wurde mir erklärt, nützt da nicht. Nur, wenn man das Gelenk ganz aufmacht, würde man merken können, ob es locker ist... Da ich aber starke Arthrofibrose habe, lehne ich jede unnütze (nur für Diagnosezwecke) OPs ab. Da sich dadurch diese nur noch mehr verschlechtert!

Das mit der subjektiven Bewertung von Bildern hat mich jetzt zum Nachdenken gebracht... Wenn Bilder so unterschiedlich gewertet werden können, ist doch eigentlich nur eine Vermutung über den Zustand möglich... Weshalb aber wird dann etwas mit Sicherheit zutreffendes beschrieben? Es müsste aber heißen: Es ist x zu sehen und lässt auf y schließen mit so und soviel %!
Bei mir steht aber im 1. Befund: Lockerung der tibialen Komponente und Verdacht der Lockerung der femoralen Komponente! Wenn man sich also nicht sicher war, hätte man es bei der tibialen K. auch so beschreiben können!

Naja, man kann hier in alle Richtungen philosophieren und kommt nicht weiter... Ich werde mir über die Feiertage überlegen, ob ich das mit der Diagnoseklinik mache (besser wäre ja noch eine Klinik im Ausland!:D)... Und dann muss ich mir überlegen, wie es weitergeht:(!

Ich wünsche Euch ein paar schöne, schmerzarme Feiertage und, falls wir uns nicht noch mal "hören" einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres neues Jahr!:)

Liebe Grüße!
Santafee
 

Cateye

Mitgliedschaft beendet
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11 Sep. 2006
Beiträge
1,059
Hallo santafee,

eine kurze Frage zum Ausland: wenn die Untersuchung über KK liefe, wäre die Option für Dich möglich, in die Schweiz zu gehen? Mit der Schweiz gibt es bilaterale Abkommen, dass Deutsche sich auch in der Schweiz behandlen lassen dürfen, die Mehrkosten müsste allerdings vom Patienten bezahlt werden. Auf chirurgischem Gebiet hat uns die Schweiz längst überholt.

LG,
Cateye
 

Santafee

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1,591
Hallo Cateye,

davon habe ich noch nichts gehört... Danke für den Tipp!

Bei mir läuft das über die BG, aber dieser Diagnoseauftrag würde ja sowieso privat durch mich erfolgen;).

Tschau Santafee
 
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