• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

16 Knie Op´s nun wurde versteift

spieli

Mitglied
Registriert seit
7 Sep. 2006
Beiträge
58
Ort
Berlin
#1
Hallo,

mich würde mal intressieren, ob hier jemand auch eine Knieversteifung hat? Vor allem würde mich intressieren, ob euch nun dadurch schon andere Gelenke schmerzen oder auch kaputt gegangen sind. Ich hatte nun 4 Knieendoprothesen zum Schluß eine gekoppelte TEP nur wurde da meine Beugung immer schlechter, so das ich am Ende bei sehr Schmerzhaften 15 grad war.
Ich habe nun am linken Knie 16 Op´s hinter mir und hoffe nun ist endlich schluß.Weiter eine Abzeß Op mit MRSA Keimen an linken Leiste durch Schmerzkatheter.
Nun mußte ich von Berlin nach Bayern in die BG Klinik Murnau, da sich hier meine Ärzte nicht mehr rantrauten, weil Keime im Knie ( MRSA) gefunden wurden. Und die Bg Klinik Murnau hat ja eine gute Septische Abteilung. Man wollte einfach jetzt Ruhe in dem Knie reinbringen und deswegen die Athrodese.
Ich mache mir da ja nun doch etwas einen Kopf, da ich ja eine Skoliose von 55 grad habe, mein rechtes Knie ist durch die Fehlbelastung auch kaputt gegangen und auch von der BG anerkannt. Und durch die Stützen ist mir nun auch noch meine linke Schulter kaputt gegangen und ich habe beidseitig eine Hüftdysplasie.
Nun wollte ich Erfahrung austauschen mit Leuten die auch eine Athrodes im Knie haben. Wie geht es euren anderen Gelenken?Lauft ihr noch an Stützen oder an einem Stock?
Ich habe eine Brehm Athrodes, die speziell für Keime angefertigt wird.
LG spieli
 

kniggie

Neues Mitglied
Registriert seit
11 Feb. 2018
Beiträge
16
#2
Hallo Spieli,
ich bin erst neu hier.
Habe aber auch eine Knieversteifung rechts. Bei mir war es so ,das dass Knie nach 20 Operationen innerhalb 4 Jahren versteift werden musste.
Die Versteifung erfolgte aufgrund einer heftigen Instabilität (hiervon betroffen: Kreuzbänder, Innenband; gesamter hinterer Kapsel Band
Apparat).
Ich habe nun schon fast 30 Jahren die Knieversteifung. Und durch die Fehlbelastung inzwischen heftige Probleme mit den "umliegenden Gelenken"; sprich: Hüfte, Rücken, das rechte Sprunggelenk...
Seit ca 1,5 Jahren benötige ich für längere Strecken Krücken; vorher bin ich komplett ohne Krücken gelaufen und ja ich bin so gar im Gebirge gewandert.... Klar, mit kleineren Einschränkungen - ich brauchte halt immer etwas länger als "normalos"
Vom Knie her habe ich so gut wie keine Schmerzen mehr.

Auch bei mir ist es ein BG - Fall.
Du schreibst, dass Deine Folgeschäden von der BG anerkannt sind.
Ich kämpfe darum! Und das schon seit Jahren (immer mal wieder einen Verschlimmerungsantrag gestellt; immer ohne Erfolg).
Wurden bei Dir ohne größere Probleme die Folgeschäden anerkannt? Oder wurde darüber ein Gutachten erstellt? Bei wem?

Wäre Dir sehr dankbar für eine Antwort.

Viele Grüße,
Kniggie
 

Kasandra

Aktiver Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
5,353
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#3
Hallo Kniggie,

wurden die gesamten Operationen von der BG kostenmäßig getragen?

Wenn ja, dann hast Du sehr gute Chancen.

Eine Kostenübernahme stellt ein Eingeständnis zum Unfall und dessen Folgen dar.

Viele Grüße

Kasandra
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
287
Ort
Bayern
#4
Hallo Kansandra,


zählt deine Aussage auch für Untersuchungen? zb. normal zahlt BG nur 80€ für die anerkannte MdE-Erkrankung, bei der Untersuchung wurden jedoch weitere Untersuchungen(ca. x6 teuer) gefahren, die noch nicht von der BG (auf gleichen Fachgebiet) anerkannt wurden, aber dennoch alles bezahlt wurde.

Wenn ja auf welcher Rechtsgrundlage? Urteil?

Gruß
Isswasdoc
 

kniggie

Neues Mitglied
Registriert seit
11 Feb. 2018
Beiträge
16
#5
Hallo Kasandra,

ja alle Knieoperationen wurden von der BG bezahlt.

Mir wurde auch lange Zeit KG gezahlt....bis dann vor ca. 17 Jahren ein Gutachten erstellt wurde, in dem meine "Folgeschäden"
nicht anerkannt wurden:confused:......

Eine Kostenübernahme der BG stellt ein Eingeständnis auch zu den Folgen dar??
Gibt es dafür irgendein Gesetz? Nein, oder?

Vielen Dank!:)

Gruß
Kniggie
 

Sekundant

Aktiver Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
3,739
Ort
hier, gleich links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#6
Eine Kostenübernahme der BG stellt ein Eingeständnis auch zu den Folgen dar??
das wird nicht gleich ein automatismus sein. aber die ablehnung bedarf dann schon eine nachvollziehbare und zutreffende begründung. und auch die lässt sich bei späteren neuen erkenntnissen wieder widerlegen.
die argumentation ist völlig von den feststellungen und befunden abhängig, die aber ausreichend bekannt und geklärt als auch zutreffend sein müssen. dazu müssen sie aber regelmässig hinterfragt werden und können nicht auf pure behauptung beruhen.


gruss

Sekundant
 

Kasandra

Aktiver Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
5,353
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#7
Hallo Kniggie,

wann war Deine letzte Knie-OP, vor 17 Jahren oder jünger?

Erhälst Du Kleidermehrverschleiß-Geld von der BG wegen der UA-Gehstützen oder ggf. einer Knie-Orthese?

Hast Du eine Orthese? Wer ist für diese aufgekommen? Die BG?

Viele Grüße

Kasandra
 
Top