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Übermäßiger Knochenwuchs als Folgeerkrankung?

isys

Nutzer
Registriert seit
8 Sep. 2007
Beiträge
8
Hallo,
ich hatte 2005 einen Arbeitsunfall, bin von 400kg aus 2m Höhe überrollt worden:
deifache Beckenfraktur, Kreuzbeinfraktur, Hüftpfanne gebrochen, isg Sprengung und großflächiger Muskelabriß am lal Beckenkamm und Brustbeinfraktur.
Zum Glück ist Die Wirbelsäule verschont worden.
Hatte Ende letzten Jahres ne Hüft OP wobei überschießender Knochen an der Hüftpfanne abgetragen wurde.(was erst nach Beschwerden über einem Jahr entdeckt wurde).
Da ich zusätzlich noch immer seit dem Unfall belastungsabhänige LWs und Kreuzbein Schmerzen habe , wurde ein MRT gemacht:
Spinalkanalverengung, grenzwertig. Ich bin gerade mal Dreißig und noch nicht 60. Hat jemand Erfahrung mit so was
LG Isys
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,864
Ort
Berlin
Hallo Isys,

herzlich Willkommen hier im Forum. Alle Sachen im Zusammenhang mit Unfallfolgen...und dies war ja auch die Hüfte...sind als Folgeerkrankung oder auch Spätschaden zu werten.
Die Kosten wurden doch durch die BG getragen?
Ob sich dadurch die MdE erhöht ist immer fraglich bei unseren "lieben Freunden" von der BG. Die drücken sich immer und überall.

Gruß von der Seenixe
 

isys

Nutzer
Registriert seit
8 Sep. 2007
Beiträge
8
Ja, bis jetzt hat die BG die Kosten getragen und ich habe eine MDE 20 auf unbestimmte Zeit, allerdings bin ich schon nach 8 Monten wieder zu einer erneuten Begutachtung vorgeladen, inklusive Neurologischem Gutachten(was am Anfang nicht gewertet wurde ).
Ich kann gerade garnicht einschätzen was die BG damit bezwecken will.
Deshalb versuche ich schon mal im Vorfeld mir möglichst viele Infos zu besorgen,
Isys
 

Mark

Nutzer
Registriert seit
20 Dez. 2006
Beiträge
98
hypertrophes Knochenwachstum z.B. bei Instabilität

Hallo,
ich hatte 2005 einen Arbeitsunfall, bin von 400kg aus 2m Höhe überrollt worden:
deifache Beckenfraktur, Kreuzbeinfraktur, Hüftpfanne gebrochen, isg Sprengung und großflächiger Muskelabriß am lal Beckenkamm und Brustbeinfraktur.
Zum Glück ist Die Wirbelsäule verschont worden.
Hatte Ende letzten Jahres ne Hüft OP wobei überschießender Knochen an der Hüftpfanne abgetragen wurde.(was erst nach Beschwerden über einem Jahr entdeckt wurde).
Da ich zusätzlich noch immer seit dem Unfall belastungsabhänige LWs und Kreuzbein Schmerzen habe , wurde ein MRT gemacht:
Spinalkanalverengung, grenzwertig. Ich bin gerade mal Dreißig und noch nicht 60. Hat jemand Erfahrung mit so was
LG Isys
Hallo Isys,
ich kann natürlich nur mutmaßen: aber allgemein ist es so, dass vermehrte Kallusbildung, z.B. in Form einer hypertrophen Pseudarthrose (das ist eine sog. "falsche Gelenkbildung", vornehmlich an den langen Röhrenknochen) im Rahmen einer Instabilität vorkommt.
Von daher wäre es m.E. sinnvoll, deinen behandelnden Arzt darauf anzusprechen (sofern eine Instabilität nicht im Arztbericht erwähnt wird) ... . Auch müßten deine Rö-Bilder ja Aufschluss geben, falls der Hüftbruch damals nicht hinreichend stabil versorgt wurde.

Eine andere mögliche Ursache, die SHT (Schädelhirntrauma)-Patienten betreffen kann: habe vor einiger Zeit irgendwo (es war glaube ich in der Zeitschrift "Trauma und Berufskrankheit") in einem Aufsatz etwas zu hypertropher Kallusbildung bei polytraumatisierten Patienten mit gleichzeitigem SHT gelesen. Dort wird darüber diskutiert, dass ein SHT durch welche Mechanismen auch immer (kann ich nicht mehr wiedergeben) das Knochenwachstum überdurchschnittlich anregt.
Ich kann gerne nochmal nachforschen und dann Quellenangaben hier zufügen (weiß aber ja gar nicht, ob dich das betrifft - hattest du auch ein SHT?)

Viele Grüße,
Mark
 
Zuletzt bearbeitet:

isys

Nutzer
Registriert seit
8 Sep. 2007
Beiträge
8
Hallo Mark,
eine Instabilität konnte nich nachgewiesen werden, es wurde eher auf die veränderte Belastung bei meiner Arbeit (viel Stehen) und andere Druckverhältnisse zurück geführt.
Da ich aber vor dem Unfall keine Rückenprobleme hatte und erst seit dem Unfall, liegt für mich die Vermutung nahe,daß es durch den Unfall kommt, die BG wird das anders sehen, immerhin ist bei so einem unfall ein BSV auch altersbedingt und nicht Unfallfolge.:D
Ein SHT hatte ich nicht.
Eigentlich müßt die BG längst begriffen haben daß ich immer mehr Schmerzmittel brauche und es durch die OP nicht wirklich besser geworden ist.
Isys
 
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