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Ämter Zoff ob BG oder deutsche Rentenversicherung

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#1
Hallo
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es ist sehr viel. Aber ich versuche mich kurz zu fassen. Im Dezember 2016 hatte ich meinen Unfall. Seitdem läuft irgendwie alles schief. Ich hatte einen laut Ärzten ein komplizierter Waden und Schienbeinbruch. Ja die Ach so tollen Ärzte haben mir leider mehr kaputt gemacht als es war.
Habe irgendwie seit dem Tag X Probleme mit meiner BG. Immer heißt es machen wir nicht, liegt nicht in unserer Hand usw. Was mir ganz arg nah geht ist, das dene Bgler ein Geld mehr Wert ist als die Gesundheit.
Mein Problem im Moment ist dies.
Ich beziehe eine Unfall Rente von der BG. Mein Erwerbsminderungsrenteantrag bei der Deutschen Rentenversicherung ist schon das zweite Mal abgelehnt worden in 2 Jahren Kampf gegen die. Jeder wirklich jeder sagt mir steht es zu. Ich bin leider noch keine 30 Jahre alt und mich kotzt es sehr an das ich nicht mehr arbeiten gehen kann wirklich. Lieber würde ich meine alte Tätigkeit weiter führen als so ein Theater zu haben. Oder überhaupt eine Tätigkeit. Leider geht das im Moment aus gesundheitlichen Gründen nicht. Ich habe 1 Jahr lang Arbeitslosengeld bezogen nachdem meine 78 Wochen Verletztengeld abgelaufen waren. Das Arbeitslosengeld ging 1 Jahr lang. Ich beziehe außer meiner Unfall Rente von knapp 490€ nichts mehr. Auch kein Hartz IV. Da die Idioten meinen das mein Partner genug verdienen würde. Ja er verdient ein Geld aber auch dieser Mann hat monatlich seine Abgaben was machen nicht glauben können aber es ist so. Er kann mich nicht durchfüttern. Ich habe noch eine kleine Tochter wo ich Kindergeld beziehe. Aber auch ich habe meine Abgaben. Jetzt will meine AOK das ich von wirklich wenn ich mein Geld alles zusammen rechne minus meine Abgaben eigentlich jeden Monat ins minus Falle, noch ihre KV Beiträge. Ich versteh die Welt nicht mehr. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll. Ein mit Patient im Krankenhaus hat mir diese Seite hier sehr empfohlen. Wofür ich i sehr dankbar bin.
Meine Frage an euch. Muss die BG mir helfen was die KV Beiträge angeht oder irgendwelche andere Ämter? Kennt sich jemand hier mit den Gesetzen aus? Oder hat vielleicht einen ganz anderen Vorschlag was ich machen könnte? Ich wäre euch sehr sehr dankbar. Ganz viele liebe Grüße Jenny
 

Sekundant

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#2
hallo Jenny,

ich möchte hier erst nur auf die schädigung(en) und deren folgen eingehen, das du beschreibst mit

Ärzte haben mir leider mehr kaputt gemacht als es war.
Habe irgendwie seit dem Tag X Probleme mit meiner BG. Immer heißt es machen wir nicht, liegt nicht in unserer Hand
mir ist nicht ganz klar, wie das zu sehen ist:
ist damit eine falsche behandlung gemeint oder ein fehler bei der behandlung?
und im zweiten satz - sind die probleme (machen wir nicht, liegt nicht in unserer Hand) auf die behandlung zurückzuführen bzw. auf nötige weitere behandlung? oder liegt das problem darin, eine geeignete arbeitsstelle zu finden?


gruss

Sekundant
 

seenixe

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#3
Hallo Jenny,

ja, da scheint einiges schief zu laufen. Bitte schildere die Verschlimmerungen durch die Behandlung. Nach 78 Wochen ende Verletztengeld? Wer hat die Prognose getroffen, dass keine Rückkehr ins Arbeitsleben auf absehbarer Zeit erfolgen kann?
Welche MdE wurde Dir zuerkannt? Entspricht sie dem Grad der Minderung?
Es gibt sicher keine kurzfristige Lösung. Wenn das Bein kaputt ist, warum kannst Du nicht mehr arbeiten? Sind Umschulungsangebote gemacht worden?

Gruß von der Seenixe
 
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#4
Hallo Sekudant,

die haben mich des öfteren falsch operiert und behandelt.

Ganz am Anfang haben die mir ein Fixateur ans Bein gemacht da die Schwellung zu groß war. 6 Tage später haben sie ihn mir wieder weg operiert und dafür einen Marknagel vom Knie bis Sprunggelenk gelegt, Platte und Schrauben. Es fing schon damit an das ich keine Drinage hatte. Ich bekam keine Physio. Die Schrauben am Knie und Sprunggelenk lagen falsch. Ich musste alle 2 Wochen zur Kontrolle. Ich hatte Schmerzen des war nicht mehr normal und ich bin einiges gewöhnt gewesen. Ich konnte immer gut mit Schmerzen umgehen aber nicht mit diesen.
Mein Knochen ist nicht zusammen gewachsen. Nach 2 Monaten habe ich mit der BG geredet das ich mir eine zweite Meinung einholen möchte irgendwas stimme nicht ich hätte ein komisches Gefühl. So machte die BG mir in der BGU Klinik in Murnau einen Termin aus. Ich ging dorthin und erklärte was los wäre. Der Arzt meinte man müsse mir eines der 2 Schrauben am Knie raus operieren, das mehr Druck auf den Knochen kommt, das er zusammen wächst. Also wieder eine OP. Die 3 te OP wegen dem Mist. 3 Monate nachdem Unfall.
Jetzt haben die mir von 2 Schrauben am Knie die falsche raus operiert. Obwohl alles mit Murnau angeblich abgesprochen war unter den Ärzten. Wie 3 Monate später obwohl ich alle 2 Wochen bei der Kontrolle war und ich immer sagte es stimmt was nicht ich hatte Schmerzen in dem Fuß. Bloß die Ärzte glaubten mir das nicht. Wieder Bg gefragt ob ich nochmals nach Murnau dürfte. Dann meinte meine Ach so gute Bg ich könnte gleich eine Reha in Murnau machen. Ich hab eine Tochter die schon fix und fertig war wegen dem Unfall die BG wusste das. Hat sich dafür aber nie interessiert. Also hat mein Mann sich frei stellen lassen müssen um zuhause zu bleiben. Donnerstags kam ich zur Reha. Nach dem Röntgen und MRT erklärten mir die Ärzte sie müssten mich schleunigst operiert. Die hätten mir im März die falsche Schraube raus operiert. So ist zuviel Druck auf den Knochen gekommen und mir wäre der Nagel am Sprunggelenk bald rausgebrochen durch den zu vielen Druck. Also die 4 te OP. Sie erklärten mir das sie den Waden Knochen nochmals durchbrechen mussten um an die Schrauben zu kommen. Und das sie mir Proben abnehmen würden um zu schauen ob eine Entzündung drin wäre. Also operierten sie mich wieder. Waden Knochen gebrochen wieder, Marknagel Platte und Schrauben raus und wieder neu und richtig eingesetzt. Die Reha war dann auch erstmal Nebensache. In Murnau bekam ich gleich Pysio. Die halfen mir wieder auf Füße zu kommen. 4 Tage nach der OP kamen die Ergebnisse der Proben. Die OP hatte um einiges länger gedauert als geplant, die mussten mich erstmal laut Arzt Aussagen. Da stand im Sprunggelenk Bereich der Dreck drin. Der Dreck von vor 6 Monaten. Die Ergebnisse der Proben waren erschreckend für mich. Mein Knochen hatte eine Entzündung. Erst versuchte man es mit Antibiotika und Kordison weg zu bekommen, funktionierte aber nicht. So musste ich wieder operiert werden um mir die Entzündung weg zu machen. Die 5 te OP. In 7 Monaten. Ich muss dazu sagen dass ich von Anfang an mir psychologische Hilfe gesucht habe. Ich bin als Fußgängerin vom Auto angefahren worden und ich kann es bis heute noch nicht verstehen. Bloß finde erstmal eine Psychologe/in.
2 Jahre nach dem Unfall hatte ich eine gefunden bzw. Sie mich.
Als ich irgendwann nach 4 Wochen Krankenhausaufenthalt zuhause ankam ging es gerade so weiter mit den Schmerzen. Ich wusste das schon wieder was nicht stimmte. So ging ich wieder nach Murnau um zu schauen was mal wieder nicht passt. Ich hatte Schmerzen am Knie und am Sprunggelenk die hörten nicht auf. Je mehr ich mich bewegte oder Physio hatte desto schlimmer wurde es. Also wieder nach Murnau. Ich muss dazu sagen das ich nach Murnau 3 Stunden einfach brauchte.
Der Arzt stellte mich auf einmal hin wie wenn ich eine Lügnerin wäre. Ich solle mich nicht so anstellen der Knochen braucht noch eine Weile bis er zusammen gewachsen ist usw. Ich könnte mich nach ner neuen Arbeit umsehen. War davor als ungelernte Altenpflege Helferin zuständig und hätte meine Ausbildung absolviert. Könnte es leider aufgrund des Unfalls nicht mehr machen.
Meine Schmerzen gingen nicht weg. Mir hatten 3 Ärzte erklärt ich würde simulieren. Ich redete es mir selbst irgendwann ein das ich anfange zu stimmen. Ich dachte irgendwann die haben recht und fertig. Bloß die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich ging mal wieder zum gefühlten 10 Arzt. Ich habe dene mein Situation geschildert. Die schoben mich gleich ins MRT rein. Und darauf zu erkennen war dies das die Schrauben am Knie am Kreuzband rum geripst hat die musste schleunigst weg bevor des Kreuzband auch kaputt ging, und am Sprunggelenk war leider laut denen nichts zu erkennen. So musste ich wieder unters Messer. Ich hatte keine Lust mehr darauf. Dann gaben die mir des falsche Antibiotika. Ich hab ihnen noch mündlich wie schriftlich erklärt das ich ein Antibiotika nicht vertrage. Was bekam ich. Ja genau richtig genau dieses Antibiotika.
Ich hatte absolut keine Lust mehr. Auf nichts. Ich habe mich seit meinem Unfall so zurück gezogen und verändert ich wollte nicht mehr.
Nach der OP dann mal und einigen Untersuchungen kamen auch diese Ärzte auf die Idee ich würde simulieren. Ich wollte von Ärzten und der BG nichts mehr wissen.
Mein Mann gab mir den ********** Tritt Gott sei Dank und ging mit mir zu einer Ärztin empfohlen von einem Bekannten. Diese Ärztin habe ich seit 1 1/2 Jahren. Diese Ärztin gebe ich nie wieder her. Endlich mal eine die mir von Anfang an glaubte und mir half. Ich musste zu einigen Ärzten und einige Untersuchungen hinter mich bringen, aber ich wusste dann auch mal endlich nach 2 Jahren was mit mir los ist. Die Ärztin gab mich nicht auf. Sie schickten mich in Rehas usw bloß man konnte leider nichts mehr machen. Mittlerweile habe ich einen Spitzfuß, bin chronische Schmerzpatietin, meine Nerven sind kaputt von Knie bis Zehen, alles taub ich spüre fast nichts mehr außer die Schmerzen die spüre ich. Muss seit 3 Jahren Tabletten zu mir nehmen usw. Im Oktober 2018 ist mein Knochen soweit zusammen gewachsen gewesen 2 Jahre nach meinem Unfall sodass man mir die Inplantate entfernen konnte. Jeder besonders ich hatten die Hoffnung das sobals das Metall alles draußen ist es besser wird mit den Schmerzen usw leider war dies nicht der Fall. Ich laufe seit 3 Jahren an den Krücken. Ich kann auf dieses Bein nicht mehr ganz drauf stehen. Meine rechte Hand ist schon durch das Krücken laufen am **********. Linke Hand fängt auch mittlerweile schon an, der Rücken usw. Musste zu einigen Gutachtern da die BG Mist gebaut hat. Mittlerweile bekomme ich die Unfall Rente der BG und Kindergeld. Das wars. Tut mir leid für den langen Text
 
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#5
Hallo Seenixe,

2 Leute der DGUV, Gutachter, Meine Orthopäden Neurologen und Psychologin haben das beschlossen das es im Moment nicht funktioniert ins Arbeitsleben zurück zu kommen.
Ich kann ja nicht mal mehr mein Haushalt machen. Ich würde lieber arbeiten gehen meine 9-10 Stunden als so ein Theater zu haben.

Meine Psychologin ist noch dabei mit mir die Expositionstraining zu machen. Ich habe leider seit dem Unfall sehr große Probleme mit dem Straßenverkehr. Ich gehe eigentlich nur noch vor die Türe wenn i zu den Ärzten muss. Ich habe leider komplette Panik vor der Straße /Auto entwickelt.

Meine Psychologin will mir helfen dagegen a zugegeben aber das funktioniert leider nicht so wie wir uns das erhofft haben. Sobald ich dieses Thema geschafft habe werde ich um geschult das ich von zuhause aus arbeiten kann. Aber bis dorthin ist es leider noch sehr lange
 

seenixe

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#6
Hallo Jenny,

Du hast jetzt sehr ausführlich die gesundheitlichen Probleme erzählt und jeder kann sicher nachfühlen, dass dies eine sehr schwierige Situation für Dich darstellt. Wie sieht die andere Seite aus? Ich sehe hier mehrere ärztliche Fehler und die BG kommt in Deinen Schilderungen auch nicht sehr gut weg, wie ist da der Sachstand? Hast Du Deine Akte zu Hause? Hast Du alle Gutachten vorliegen? Sind die medizinischen Fehler hinreichend dokumentiert oder haben sie dir das nur erzählt? Ist Die MdE nach Deiner Meinung richtig eingeschätzt? Wie hoch ist der Grad der Schwerbehinderung die dir zuerkannt wurde? Bist Du mit dem Spitzfuß im Rollstuhl unterwegs? Wie ist die häusliche Situation?
Wurden die Folgeerkrankungen durch die BG mitbewertet?

Gruß von der Seenixe
 

Sekundant

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#7
hallo Jenny,

eine menge text, aber auch eine menge (sorry) mist, was da veranstaltet wurde.

ich sehe gerade, dass @seenixe schon auf fehler hinwies. ich denke, die sind offenkundig. und deshalb solltest du umgehend reagieren. und ob das ohne einen versierten anwalt geht, ist schon nach den bisherigen fehlleistungen und dem abwiegelnden verhalten zu bezweifeln.

als erstes - ob nach möglichkeit über anwalt oder in eigenregie - musst du unbedingt sämtliche (!) behandlungsunterlagen aller an der behandlung beteiligten kliniken, ärzte etc anfordern. dazu wurde hier schon mehrfach geschreiben, du findest dazu alles nötige mit der suchfunktion oben rechts.

als nächstes ist zu klären, worin genau der "zoff" zwischen BG und DRV besteht. ist die BG noch leistungsträger oder weigert man sich? in dem fall solltest du von einer weiteren möglichkeit gebrauch machen und in absprache mit der DRV einen antrag bei der BG stellen, wie es unter
https://www.unfallopfer.de/threads/bg-delegiert-behandlung-an-die-gkv-rechtswidrig.27327/
bewschrieben ist.


gruss

Sekundant
 

Forstwirt

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#8
Hallo Jenny, hallo seenixe,

ich bin noch ziemlich neu hier, hoffe aber beitragen zu können...

Es heißt "REHA vor Rente, und die Krankenkasse begutachtete Dich um Dich in REHA zuschicken...
In dem REHA-Bericht wird beschrieben ob und wie fit Du bist... und DU wirst gesund oder krank entlassen...

dann müsste es eine Begutachtung durch den Rentenversicherer gegeben haben... durch Deinen Rentenantrag...

dann wurdest Du ausgesteuert und musstest zum Arbeitsamt... und wurdest dort auch noch mal begutachtet...

Du wurdest angehalten Dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen...

(Frage: Welche Einschränkungen wurden Dir bestätigt - z.B. keine Wegefähigkeit, Tätigkeiten nur im Sitzen
Wurdest Du in diesem Zeitraum wieder gesundgeschrieben ?

Wenn nicht stehst Du durch die andauernde Krankschreibung dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und die "Arbeitsmarktrente" würde möglich...

Das wichtigeste Anforderung alle Gutachten: Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitsamt, Schwerbehinderung und der ganzen Akte der BG mit Deiner Unfall-Rente (und den darin hinterlegten medizinischen Befunden und dort abgleichen ob alle im Rentenverfahren berücksichtigt wurden.
( besser mit Unterstützung eines Rechtsanwalt ... VDK, Gewerkschaft, wo du weniger Kosten hast..

Ich bitte alle besser Informierten um Korrektur... ich hoffe es ist inhaltlich nicht nötig


mein Weg , nicht arbeitsfähig in die Erwerbsminderungsrente:
Ich habe einen Reha Antrag im Januar 2019 gestellt und wurde im April 2019 dauerhaft krank.
Der Sozialmedizinischen Dienst und die Rentenversicherung haben mich begutachtet.

Die Krankenkasse hat mir das Dispositionsrecht nach §51 SGB V entzogen und ich habe die Reha krank begonnen und wurde krank entlassen...
Nach 78 Wochen Krankschreibung wurde ich ausgesteuert und fand mich beim Arbeitsamt ein, und wurde erneut begutachtet...
zuerst nach Aktenlage... gesundgenug ohne Einschränkung... dann persönlich ohne Wirkung.

Da habe ich den zweiten REHA-Antrag gestellt … der wurde nach erneuter Begutachtung abgelehnt.
Ich habe dem Widersprochen und der Bescheid wurde begründet:

Die 4 Jahre sind noch nicht um, es ist auch in den nächsten 3Jahren keine Besserung zu erwarten...
Meine Erwerbsfähigkeit wurde bescheinigt : 3-unter 6 Stunden
Ich habe mich wieder beim Arbeitsamt eingefunden und auf den Rentenbescheid gewartet...
mit der Arbeitsmarktrente...

Jetzt läuft der nächste Widerspruch:
Die Befunde zur Erwerbsfähigkeit sind in der Begutachtung (3 -unter 6 Stunden) unvollständig und es bestehen Verschlimmerungen.

MfG
Der Forstwirt
 
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#9
Hallo Seenixe,
Entschuldige für den langen Text.
Ich versuche alles dir zu beantworten. Meine Akte von der BG habe ich seit 1 Jahr zuhause da mich die ebenfalls sehr gut über den Tisch gezogen haben was Gutachten, Hilfsmitteln und Therapien anbelangen. Wegen meinem Unfall habe ich einen Anwalt an der Seite. Mittlerweile ärgert der sich mit meiner BG rum weil ich absolut keine Nerven mehr habe für die. Gutachten habe ich mittlerweile 4 für die BG gemacht sind im Widerspruch noch. Habe aber vorerst eine MdE von 35% Rente auf unbestimmte Zeit. Läuft wie gesagt noch. Und das kostetich soviele Nerven und Kraft das kann sich keiner vorstellen. Laufe seit 3 Jahren an Krücken bzw 2 1/2 Jahren das erste halbe Jahr saß ich im Rollstuhl. Mittlerweile trage ich an der rechten Hand eine Schiene weil ich dort eine Sehnescheideentzündung habe mit rechts geht nichts mehr deswegen entschuldige das ihr als solange auf Antwort warten müsst. Ich habe jetzt über 1 Jahr gekämpft bei der BG obwohl alle meine Ärzte und Therapeuten es empfohlen haben das ich meine Schiene für den ganzen Fuß bekomme. Muss vom Oberschenkel die Kraft raus nehmen da ich ab Knie abwärts keine Muskelatur keine stabile mehr habe. Der BG war es zu teuer dies zu finanzieren. Und dann brauche ich noch einem speziellen orthopädischen Schuh auch noch sorry für die Ironie aber manchmal kann ich nicht mehr anders. Das du der Frage wegen Akte zuhause ja Gutachten laufen wie gesagt noch.
Zu dem Thema ob alle Fehler von den Ärzten schriftlich hinterlegt wurden. Die meisten ja und mein Anwalt versucht schon seit 1 1/2 Jahren dies für mich zu klären. Steht noch aus auf gut deutsch gesagt. Denn mein Anwalt erklärt es mir so. Hätte mich des Arschloch ( Arschloch sage ich und nicht mein Anwalt) damals nicht angefahren hätte ich keine Ärzte und OPs gebraucht hätten die den Fehler nicht machen können. Auf gut deutsch gesagt gegen die Ärzte kann ich angeblich nichts machen. Ich kann aber Schadensersatz vom Verursacher holen
Mir geht es aber auch viel dar das die wo des bei mir falsch gemacht haben irgendwie zur Rechenschaft gezogen werden. Das sowas nie wieder passieren kann.

Zu den Fragen wie es häußlich ist. Ich lebe im 1 Stock. Habe 19 Treppenstufen zu überwältigen um überhaupt mal raus zu kommen. Ich muss dazu sagen ich gehe nicht mehr groß raus. Mein Mann geht einkaufen. Und ich gehe nur raus wenn ich zu meinen Therapien oder Untersuchungen muss.
Im Rollstuhl sitze ich ja wie soll ich sagen hin und wieder mal. Wenn mein Mann mir ein ********** Tritt mal wieder gibt und sagt wir gehen spazieren und raus dann bin ich im Rollstuhl weil ich große Strecken nicht mehr laufen kann. Zuhause hat mein Mann es so umgebaut das viele Gelände Stangen an den Wänden sind das ich mich ab und an ohne Krücken paar Meter fort bewegen kann.

Zwecks den Folgeschäden ob die BG die berücksichtigt. Das ist das gerade weswegen wir in Widerspruch sind. Das tun Sie eben nicht. Seitdem es ums Geld geht zwecks der Rente ich könnte meine BG auf den Mond schießen. Für die bin ich und wahrscheinlich Millionen andere Menschen nur eine Nummer einer Akte. Als Menschen sehen die uns überhaupt nicht. Dene is das Geld mehr Wert als unsere Gesundheit und das ist traurig. Deswegen sind wir im Widerspruch.

Vielen lieben Dank dir/euch für eure Hilfe
Liebe Grüße Jenny
 
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#11
Hallo Sekudant,

Vielen lieben Dank für deine Infos und Tipps das musste ich mir gleich aufschreiben alles. Das werde ich definitiv mal meiner BG vorlegen bin gespannt mit was für Ausreden sie dann wieder kommen
Bg zahlt mir eine Unfall Rente. Auf 35% ausgerechnet. Jedem dem ich das erzählt habe ich war in einigen stationären Aufenthalte die letzten 3 Jahre und ich glaube jeder gibt mir recht wenn ich sage wenn die Mitpatienten nicht wären würde man wahrscheinlich schon in der geschlossenen sitzen. Aber die Gutachten wo ich machen lassen hab müssen für die BG die stimmen nicht bzw das orthopädische Stimmt aber das neurologische & psychologische stimmt nicht. Und ich war schon bei zwei Gutachter in dem Fachgebiet aber die haben mir die BG vorgesetzt. Habe in Erfahrung bringen können das ich mir die auch selbst aussuchen kann wenn die eine BG Zulassung haben. Das hat mein Anwalt der BG jetzt erklärt denn die Idioten von der BG gehen nicht mal mehr ans Telefon wenn ich anrufte.
Und das witzige an der Sache ist meine Bg behauptet die ganze Zeit ich würde mich nicht kümmernir wäre alles egal ich wäre zu faul zum arbeiten und ich bin ein Sultant Ohh ich kann das nicht mehr hören. Ich würde liebend gerne meine 9-10 Stunden wie früher wieder arbeiten gehen wollen als dieses Theater zu haben. Aber das einzige was mich als tröstet ist dies zu wissen das ich nicht alleine bin.

Deswegen ich danke dir sehr für deine Mühe und Hilfe liebe Grüße Jenny
 
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