Hallo zusammen,
ich würde gerne eure Einschätzung bzw. Erfahrungen zu meinem Fall hören.
Am 26.04.2026 hatte ich einen Fahrradunfall und erlitt eine laterale Tibiakopf-Impressionsfraktur am rechten Knie.
Am 04.05.2026 wurde ich operiert. Die Gelenkfläche wurde arthroskopisch assistiert versorgt und mit drei Schrauben stabilisiert. Anschließend hatte ich etwa 6 Wochen eine Schiene/Orthese, durfte nur ca. 15–20 kg teilbelasten und war an Krücken.
Im Entlassungsbericht steht, dass die Operation komplikationslos verlaufen sei. Von einem Meniskusriss oder einem relevanten Knorpelschaden wurde mir nach der Operation nichts gesagt, und soweit ich es bisher aus dem Entlassungsbericht entnehmen kann, wird dort auch nichts davon erwähnt.
Am 03.07.2026, also nur etwa 8½ Wochen nach der Operation, wurde wegen anhaltender Beschwerden ein MRT gemacht. Dort wurden unter anderem beschrieben:
Leider hat es anschließend sehr lange gedauert, bis der MRT-Befund vollständig ausgewertet vorlag und ich einen entsprechenden Termin beim Arzt bekommen habe. Erst letzte Woche Mittwoch konnte ich deshalb mit dem Operateur ausführlich über die MRT-Befunde sprechen.
In diesem Gespräch erklärte mir der Operateur sinngemäß, dass man den Meniskusschaden bereits bei der Arthroskopie am 04.05.2026 gesehen, ihn aber bewusst belassen habe, weil man mir mit dem Erhalt des Meniskus etwas Gutes tun wollte.
Grundsätzlich verstehe ich, dass man möglichst viel Meniskus erhalten möchte. Was ich aber nicht verstehe: Warum wurde mir nach der Operation nicht gesagt, dass dort überhaupt ein Meniskusriss festgestellt worden war?
Dasselbe frage ich mich bezüglich des Knorpels. Wenn bei der Arthroskopie bereits ein relevanter Knorpelschaden sichtbar gewesen sein sollte, hätte ich erwartet, darüber informiert zu werden. Falls der Knorpel damals dagegen noch unauffällig war, frage ich mich, wie der Befund Outerbridge IV bereits rund 8½ Wochen später einzuordnen ist – zumal das Knie davon ungefähr sechs Wochen geschützt und nur teilbelastet war.
Mir ist bewusst, dass die ursprüngliche Impressionsfraktur selbst den Gelenkknorpel erheblich geschädigt haben kann und dass die späteren Befunde nicht automatisch bedeuten, dass bei der Operation etwas falsch gemacht wurde.
Den vollständigen OP-/Arthroskopiebericht habe ich inzwischen angefordert. Ich bin sehr gespannt, was dort über den damaligen Zustand des Meniskus, des Knorpels und der Gelenkfläche dokumentiert wurde.
Hat jemand von euch nach einer Tibiaplateau-Impressionsfraktur etwas Ähnliches erlebt? Mich würden besonders Erfahrungen von Leuten interessieren, bei denen kurz nach der Operation im MRT ein höhergradiger Knorpelschaden oder ein Meniskusriss festgestellt wurde.
ich würde gerne eure Einschätzung bzw. Erfahrungen zu meinem Fall hören.
Am 26.04.2026 hatte ich einen Fahrradunfall und erlitt eine laterale Tibiakopf-Impressionsfraktur am rechten Knie.
Am 04.05.2026 wurde ich operiert. Die Gelenkfläche wurde arthroskopisch assistiert versorgt und mit drei Schrauben stabilisiert. Anschließend hatte ich etwa 6 Wochen eine Schiene/Orthese, durfte nur ca. 15–20 kg teilbelasten und war an Krücken.
Im Entlassungsbericht steht, dass die Operation komplikationslos verlaufen sei. Von einem Meniskusriss oder einem relevanten Knorpelschaden wurde mir nach der Operation nichts gesagt, und soweit ich es bisher aus dem Entlassungsbericht entnehmen kann, wird dort auch nichts davon erwähnt.
Am 03.07.2026, also nur etwa 8½ Wochen nach der Operation, wurde wegen anhaltender Beschwerden ein MRT gemacht. Dort wurden unter anderem beschrieben:
- ein Schaden/Riss am Außenmeniskus, unter anderem mit Verdacht auf einen Lappenriss bzw. Rissbildung,
- zusätzlich ein kleiner Befund am Innenmeniskus,
- eine hochgradige fokale Knorpelläsion am lateralen Tibiaplateau, Outerbridge Grad IV,
- sowie postoperative/posttraumatische Veränderungen und ein Knochenmarködem.
Leider hat es anschließend sehr lange gedauert, bis der MRT-Befund vollständig ausgewertet vorlag und ich einen entsprechenden Termin beim Arzt bekommen habe. Erst letzte Woche Mittwoch konnte ich deshalb mit dem Operateur ausführlich über die MRT-Befunde sprechen.
In diesem Gespräch erklärte mir der Operateur sinngemäß, dass man den Meniskusschaden bereits bei der Arthroskopie am 04.05.2026 gesehen, ihn aber bewusst belassen habe, weil man mir mit dem Erhalt des Meniskus etwas Gutes tun wollte.
Grundsätzlich verstehe ich, dass man möglichst viel Meniskus erhalten möchte. Was ich aber nicht verstehe: Warum wurde mir nach der Operation nicht gesagt, dass dort überhaupt ein Meniskusriss festgestellt worden war?
Dasselbe frage ich mich bezüglich des Knorpels. Wenn bei der Arthroskopie bereits ein relevanter Knorpelschaden sichtbar gewesen sein sollte, hätte ich erwartet, darüber informiert zu werden. Falls der Knorpel damals dagegen noch unauffällig war, frage ich mich, wie der Befund Outerbridge IV bereits rund 8½ Wochen später einzuordnen ist – zumal das Knie davon ungefähr sechs Wochen geschützt und nur teilbelastet war.
Mir ist bewusst, dass die ursprüngliche Impressionsfraktur selbst den Gelenkknorpel erheblich geschädigt haben kann und dass die späteren Befunde nicht automatisch bedeuten, dass bei der Operation etwas falsch gemacht wurde.
Den vollständigen OP-/Arthroskopiebericht habe ich inzwischen angefordert. Ich bin sehr gespannt, was dort über den damaligen Zustand des Meniskus, des Knorpels und der Gelenkfläche dokumentiert wurde.
Hat jemand von euch nach einer Tibiaplateau-Impressionsfraktur etwas Ähnliches erlebt? Mich würden besonders Erfahrungen von Leuten interessieren, bei denen kurz nach der Operation im MRT ein höhergradiger Knorpelschaden oder ein Meniskusriss festgestellt wurde.