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Radiusköpfchenprothese

Priscilla1982

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
meine Name ist Priscilla, ich bin 39 Jahre jung und komme aus BaWü. Am 28.5.21 bin ich bei meinem Hausarzt die Treppen runtergefallen und brach mir das Radiusköpfchen leicht. Mein Arzt rief gleich den Krankenwagen und ich kam in ein Unfallchirurgie Krankenhaus. Nach dem ersten Röntgen wurde klar das ich eine kleine Fraktur erlitten habe, um den Verlauf des Bruches festzustellen machten sie dann auch gleich ein CT ( Computertomographie ). Sie legten mir ein Schiene an und meinten ich solle nach 10 Tagen einen Kontrolltermin bei meinem Niedergelassenen Chirurgen machen um zu sehen ob man evtl. es mit 2 kleinen Schräubchen richten muss. Gesagt, getan, 10 Tage später ab zum Arzt er schickte mich in ein anderes Krankenhaus was er für gut empfand da er es mir Schrauben fixieren würde. Ich fuhr dort hin mit meinen Kindern (zu dem Zeitpunkt 2 & 5 Jahre ) da ich keinen Babysitter hatte und wurde direkt abgelehnt mit der Begründung, es sei nicht Notwendig diesen Bruch zu operieren, ich solle stattdessen einfach wegen meiner Belastung mit den kindern, die Schiene etwas länger tragen bzw. eine tragen die beweglich ist. Okay dachte ich mir und fuhr mit diesem Bericht zum Chirurgen wieder. Wir einigten uns auf eine Gipsschiene und die trug ich 14 Tage dann. Danach fiel ein Kontrollröntgten an und man meine es sein alles gut ich könne die Schiene ab sofort weg lassen. Nach ca. 1 Woche hatte ich starke schmerzen und ging wieder zum Arzt, er meinte es sei normal, hmm okay dachte ich mir 1 Woche später immer noch nicht besser also wieder zum Arzt, da meinte er dann, wenn es in 1 Woche nicht besser ist ab zum CT. Natürlich wurde es nicht besser eher schlimmer und ich ging zum CT, Befund: Mehrfachfraktur des Radiusköpfchen. Na ganz toll also ab wieder in die Klinik in der in am Anfang wegen dem Sturz war. Die fragten mich wie ich das geschafft hätte, na woher sollte ich das wissen !? 5 Tage später es war schon der 16.7.21 wurde ich das endlich operiert und es wurden 3 Schrauben in das Köpfchen gebohrt die nicht mehr raus gemacht werden. Als es fertig war und der Arzt nach 4 Tagen entlassen hat durfte ich mit der Physio anfangen um das Gelenk wieder in Form zu bringen. Da ich es noch nicht richtig belasten durfte bekam ich auch eine Haushaltshilfe gestellt und am Anfang verlief alles soweit gut. Ich hatte noch immer Schmerzen aber laut Arzt sei das Normal da es ja ein Eingriff war und nach einer OP man immer schmerzen hat. 2 Wochen und 6 Physiotermine später hatte ich dann so starke schmerzen das ich gesagt habe ich muss zum Arzt irgendwas stimmt nicht. Jetzt hatte aber mein Arzt Urlaub und ich kam zur Vertretung, Er meinte er könne mir nicht helfen und es sein völlig normal das es so Schmerzen sind es könnte noch 3 Wochen so gehen und da erst vor 2 Wochen ein Röntgen war sei es auch nicht notwendig ein erneutes Bild zu machen. 1 Woche später saß ich wieder bei Ihm da die Schmerzen nicht besser wurden und die Tabletten nicht mehr wirkten. Aber auch da keine Einsicht kein Röntgen kein Nichts. 4 Tage später schob ich einen kleinen Tisch zur Seite und es knackste im Arm ich bekam sofort Schweißausbrüche und Fieber in der Nacht vor Schmerzen, also ging ich in ein nahegelegenes Krankenhaus in die Notfallambulanz. Ein sehr netter Arzt schickte mich dann zum Röntgen und keine 10 Minuten später die erschreckende Nachricht, das Radiusköpfchen war so zerstört das nun auch der Hals gebrochen war und ein Stück Knochen abgesplittert war. Die Schrauben waren nicht mehr richtig an den Stellen und schliefen in den oberen Oberarm Knochen was die schmerzen hervor riefen. Endbefund: irreparable Radiusköpfchenfraktur, operative Metallentfernung und Entfernung des Köpfchen mit Anbringung einer Prothese. Am 7.9.21 war es dann soweit ich bekam die Prothese und es schaute auch echt mega gut aus, bekam Oxycodon und Voltaren als Schmerzmittel, man sagte mir die Schmerzen werden weniger, heute ist der 13.9.21 und ich habe immer noch schmerzen nehme 1-1-1-1 Novalgin und 1-0-1-0 Voltaren ohne halte ich es einfach nicht aus. Ich weiß nicht ob es normal ist oder ob ich es mir schon einbilde so schmerzen zu haben aber ich habe echt Angst das es einfach nicht besser wird.
Hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht oder weiß jemand wie es ist so etwas zu haben ? Hat wer das gleiche Problem? Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll.
 
Hallo Priscilla.
Ich habe auch eine Radiusköpfchenprothese und habe extreme Schmerzen. Vielleicht könnten wir uns austauschen. Ich habe meinen Beitrag wohl auch falsch gepostet ich habe Radiusköpfchen aber wohl bei Unfall. Na ich komme hier nicht so richtig zurecht. Da werde ich sicher auch keinen finden der mir hilft. Vielleicht können wir uns austauschen? Lg Robina
 
Hallo @Robina,
leider hat Priscilla nur Ihren Beitrag eingestellt und war dann nie wieder im Forum. Du wirst da leider keine Antwort erhalten.

Gruß von der Seenixe
 
Guten Tag,
Ich wollte mal fragen ob es hier neue Erfahrungen gibt?
Leider habe ich seit 3 Tagen auch eine Prothese bekommen.

Grüße Marcus
 
Guten Tag,
Ich wollte mal fragen ob es hier neue Erfahrungen gibt?
Leider habe ich seit 3 Tagen auch eine Prothese bekommen.

Grüße Marcus
Richtig übel alles, ich habe seit 5 Wochen auch links eine Prothese drin :(
Damit nicht genug, auch eine Platte. Und weil es so schön ist, rechts auch eine Platte, weil da auch ein Trümmerbruch im Radiusköpfchen ist. Aber links war nichts mehr zu machen :(
Das war der Sturz meines Lebens.
 
Hallöchen,

mit der Prothese lebenslang bis max 5 Kilo.
Heute Physio rechts, da wo „nur“ eine Platte drin ist. Ab Montag darf die Orthese dann komplett ab.
Links bin ich eine Woche immer hinterher, da ich ja mehrfach operiert worden bin. Am Mittwoch muss ich noch einmal ins Krankenhaus zur Kontrolle, da werden dann beide Arme noch einmal geröntgt. Ich mache mir jetzt schon in die Hose, weil ich Angst habe, dass vielleicht irgendetwas verrutscht ist oder sich gelockert hat. Ich kann einfach mein Kopf nicht ausstellen. An sich ist das wirklich eine totale Katastrophe. Alles. Alleine diese ganzen vielen, fremden Menschen täglich in meiner Wohnung, weil es kommt ja dreimal am Tag der Pflegedienst zu mir, ich kann ja nicht duschen, mich nicht alleine anziehen, nichts.
Ich bin gestolpert, abends auf dem Gehweg, da lagen diese weißen Kunststoffbänder, die immer um Zeitungen oder Werbeprospekte drum gewickelt sind. Ich weiß jetzt gar nicht genau, wie die Dinger heißen. In diese habe ich mich verfangen, wollte weiterlaufen, und bin krachend nach vorne gefallen. Meine Nase war auch gebrochen. Ich habe diese Dinger nicht gesehen. Der Physiotherapeut meinte heute, es wird bei mir eine Langzeitverordnung geben müssen. Er hofft, und gibt die Aussicht, Ende des Jahres habe ich ein Status erreicht, mit dem ich dann gut weiter leben kann. Alter Verwalter, das sind Aussichten :(
Gott, bin ich deprimiert.
Der rechte Arm wird schneller wieder fit, der muss eigentlich nur mobilisiert werden, Kraft ist drin geblieben, aber links…

Liebe Grüße
Kerstin
 
Hallo Kerstin, wo hast du dich operieren lassen?
Hab das gleiche Schicksal im linken Ellenbogen. Bin momentan in Reha um die Mobilität wieder hinzukriegen
 
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