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Radiusbasis Mehrfragment Fraktur Arthrose

holgerrenn

Neues Mitglied
Registriert seit
7 Apr. 2017
Beiträge
4
#1
Hallo,

hab mich gerade angemeldet, obwohl ich schon ein paar tage lesen :)

hatte vor genau 6 wochen op, linke hand, platte mit 6 schrauben.

soweit ganz gut, op gut verlaufen, schiene nach gut 3 wochen runter.

bereich unter dem daumen verlaufend tut noch was weh, ist aber alles halb so schlimm :)

2 fragen, die ihr mir vielleicht kurz beantworten könnt.

1. arzt meinte heute noch nach dem 2. röntgen nach der op, ich muß wohl mit einer arthrose rechnen, davon hab ich keine ahnung, bekomme ich diese auf jedenfall ? und wie sieht das mit schmerzen und co. aus ?

2. bin eingentlich maurer und gerüstbauer, aktuell kann ich ans arbeiten nicht denken, da die linke hand noch gut steif ist - laut messung heute ( 25-0-20 grad ) und die kraft fehlt, der arzt meinte arbeiten wohl erst in 3-4 wochen wieder.

wegen der steifheit natürlich physiotherapie, bis jetzt 6 behandlungen, heute nochmals 6 verschrieben bekommen, bis jetzt haben diese physiotherapie-behandlungen noch nicht viel gebracht.

was meint ihr aus erfahrung ? wird die linke hand/gelenk wieder wie vorher ? kraft, beweglichkeit, was für die arbeit wichtig wäre, die fingen funktionieren ganz gut.

war kein unfall auf der arbeit, sondern beim spaziergang mit den hunden :) hab aber eine puv.

danke und gruß aus der eifel

holger
 

Rehaschreck

Erfahrenes Mitglied
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8 Juli 2012
Beiträge
1,027
#2
Hallo Holger,
ich denke, es ist noch zu früh, um den Verlauf prognostizieren zu können. Mittlerweile sind auch Frakturen mit Gelenkbeteiligung gut zu versorgen. Eine Arthrose allerdings (ich hab selbst Arthrose und weiß demzufolge was dies bedeutet), ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Sollte diese tatsächlich eintreten, wäre die Funktion sicherlich beeinträchtigt. Wollen wir hoffen, dass alles folgenlos verheilt. Gruß Rehaschreck
 

holgerrenn

Neues Mitglied
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Beiträge
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#3
ok, danke.

dann werd/muß ich wohl abwarten was es gibt.

bisher bin ich ja eigentlich zufrieden, zwar noch steif, aber schmerzen sind gut auszuhalten :)

gruß
holger
 

Rehaschreck

Erfahrenes Mitglied
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8 Juli 2012
Beiträge
1,027
#4
Bei knöchernen Verletzungen ist nach meiner eigenen Erfahrung als Nichtmediziner die frühzeitige Beübung der betroffenen Extremität das A und O. Sei froh, dass sich die Schmerzen in Grenzen halten. Gruß Rehaschreck
 

MEGGY..

Aktiver Sponsor
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#5
Hallo holgerrenn,

zu Deinen Fragen kann ich Dir leider nicht antworten.

Wenn Du in der Funktion - Suchen - "Radiusfraktur" oder ähnlichen Begriff eingibst
kannst Du verschiedene Beiträge von anderen Unfallopfern nachlesen.

Wenn nicht schon geschehen, unbedingt den Unfall der PUV melden und die dann
eingehenden Schreiben aufmerksam lesen.

Wünsche Dir eine schnelle, gute Besserung.

Gruß Meggy
 

elster999

Erfahrenes Mitglied
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#6
Hallo Holger,
als selbst handbetroffene kann ich dir nur den Tipp geben, zu einer speziellen Ergotherapie zu gehen, die ausschließlich Handtherapie anbietet. SoWas gibt es! Google mal danach!
Diese Damen (oder Herren) sind meist sehr sehr fit und genau auf das Problem mit den Händen spezialisiert, kennen jeden Muskel etc. und wie man diesen stärkt und wieder zum arbeiten bringt. Ich bin heilfroh, tel. schnell an so eine Praxis gekommen zu sein.
Meine Hand ist noch etwas arger zerstört, wie deine. Ich habe eine tel. Gute Beweglichkeit, aber kaum Kraft und starke Schmerzen bei jeglicher Muskelanspannung. Alle HandChirurgen haben mir gesagt, dass das Ende die Versteifung ist, aber das ich sie jetzt überhaupt noch sooo gut bewegen kann, finden alle faszinierend und rechnen das der Handergo hoch an. Deshalb gehe ich jetzt noch regelmäßig dort hin und lass mir meine Hand wieder lockern, entkrampfen, mobilisieren - und es hilft!

Wegen meinem Werdegang brauchst du keine Sorgen zu haben! Wenn die OP sehr gut durchgeführt wurde, du jetzt schon sehr wenig Schmerzen hast, sollte eine gute HandTherapie dir zu einer wieder guten Beweglichkeit und Kraft verhelfen.
Klar, kann es sein, dass du erstmal noch nicht sooo zupacken kannst, wie vorher, es kann auch sein, dass die Arthrose eher mal zuschlägt (wurde mir auch gesagt, aber die lässt mich noch komplett in Ruhe,), vielleicht musst du zur Schonung bei der Arbeit ne Bandage tragen deshalb - aber das ist alles nicht zwingend! Das kann trotzdem wieder werden!
Aber sorge für ne gute Ergotherapie / Handtherapie. Die Physios sind da leider nicht spezialisiert genug! Und auch allgemeine Ergotherapien nicht!

Alles Gute!
LG Ellen
 

holgerrenn

Neues Mitglied
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Beiträge
4
#7
hallo

danke für die antworten.

ja, aktuell hab ich ausser etwas vom daumen zum arm hin wenig schmerzen.

bin seit 4 sitzungen in behandlung aber wohl bei einem "normalen wald und wiesen " therapeuten, na ja, eifel eben :)

hab nur was bedenken wenn es später ( zeit ) zu einer arthrose kommen kann, da liest man im internet ja einiges :(

puv ist gemeldet und haben auch schon etwas für "bruch" und krankenhaustagegeld bezahlt, keine ahnung ob später noch was kommt wegen beweglichkeit/kraft oder so ?

werd aber wegen angst auf arthrose jobwechsel machen, bin handwerker mit viel krafteinsatz, gerade in den gelenken, kann aber leicht etwas anderes machen, also jobwechsel, da ich noch ein paar jahre zur rente ( bin 47 jahre alt ) arbeiten muß :)

danke und gruß
holger
 

elster999

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#8
Hallo Holger,
vom Daumen zum hin könnte auch der Ulnaris-Nerv sein. Eine gute Ergo könnte dir das Nervengleiten beibringen, das dieser wieder gut beweglich wird und nicht spinnt!
Das wäre mein Rat an dich - gucke nach Eier guten Ergo bzw. Handtherapie!
Das erspart dir im Zweifel viele Probleme!
Ich kenne genug Mitpatienten, die das auch nicht kannten und Langezeit Probleme hatten - bis sie zur Ergo gewechselt sind. Die können echt viel rausholen...

LG Ellen
 

Rehaschreck

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1,027
#9
Ellen hat schon recht, es könnte der Ulnarisnerv sein, das wäre nicht so problematisch. Unter Umständen entwickelt sich aber auch eine Rhizarthrose, dann ginge das Ganze mit erheblichen Einschränkungen einher. Aber da wir ja alle Nichtmediziner sind, wollen wir hier nicht orakeln und das Beste hoffen. Gruß Rehaschreck
 

holgerrenn

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Beiträge
4
#10
ok, danke für die antworten.

werd ich meinen doc mal beim nächsten termin drauf ansprechen.

verdammt, mit gut 47 absolut keinen bock auf arthrose :(

gruß
holger
 

elster999

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#11
Ich war unter 40 bei dem Unfall und die Aussage der Handchirurgen war immer, möglichst lang die Hand so halten und besser erst in 10, am liebsten erst in 15 Jahren versteifen... (Ist der letzte Ausweg)
Kenne inzwischen viele,die das gemacht haben und froh sind, die Schmerzen loszusein, aber nich ist es keine Alternative für mich!
Du kannst einiges selbst dazu beitragen, das es noch möglichst lange gut geht!
LG Ellen
 

daphne

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
103
#12
ich kann mich ellen - aus eigener leidvoller erfahrung - nur anschließen: bewegen, bewegen, bewegen und unbedingt einen physio- oder ergotherapeuten suchen, der handtherapeut ist. das ist ein unterschied wie tag und nacht zu einem "normalen" physio- oder ergotherapeuten. mir hilft die richtige behandlung seit gut vier jahren, die restbeweglichkeit in meiner hand aufrecht zu erhalten.
und dann auch wirklich immer selbst beüben. ich weiß, es ist nicht immer einfach, den "inneren schweinehund" zu überwinden, aber es ist wirklich hilfreich, wenn du auch zu hause regelmäßig übungen machst.

liebe grüße und gute besserung
daphne
 

bava

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Ort
Bayern
#13
Hallo Holger,

wollte mal nachfragen, wie es Dir zwischenzeitlich ergangen ist. Mein Lebensgefährte hat fast die gleiche Verletzung (geschehen am 20.06.2017) und ist ebenfalls Handwerker. Anders als bei Dir ist es aber ein Arbeitsunfall gewesen.

Bei ihm ist es jetzt knapp 14 Wochen her, und der Arzt möchte ihn gesund schreiben, obwohl er in der linken Hand noch keine Kraft hat (und als Handwerker braucht man halt beide Hände) und auch die Schmerzen zwar besser aber noch nicht abgeklungen sind.

Würde mich über eine Antwort freuen

LG Andrea