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Plötzliche Beschwerden / D-Arzt sagt zuerst keine BG-Folge / Jetzt ist er unsicher / Freie Arztwahl als BG Fall?

Registriert seit
20 Juni 2016
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#37
Soweit ich verstanden habe, wird ein CT gemacht.

Da fällt mir gerade ein, dass ich immer, wenn ich nach einer OP, für die Zeit im Krankenhaus eine MdE von 100 und für die Zeit zuhause noch 40 bekam. Erst wenn ich wieder zur Schule / Arbeit konnte, war ich wieder bei 20.
Nun bin ich insgesamt 5 Wochen krankgeschrieben aufgrund einer Folge des Arbeitsunfalls. Müsste hier nicht für diesen Zeitraum die MdE angepasst werden?
 

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#38
Hallo Schmeichel,

dies wäre ja ein Traum für uns alle.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hast Du eine MdE von 10. Richtig?

Mit einer MdE von 10 erhälst Du auch keine Unfallrente.

Nun liegt es bei korrekter Befundung an Dir einen Verschlechterungsantrag zu stellen, dann gibt es ein GA und eine neue MdE wird festgestellt.

Da Du wohl bislang AU bist 5 Wochen und ich vermute, ggf. auf KK, dann muss es gewandelt werden, damit Du nach er 6. Woche VG erhälst, da dies etwas Höher ist als die Zahlung der KK.

Viele Grüße

Kasandra
 
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20 Juni 2016
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#39
Mit einer MdE von 10 erhälst Du auch keine Unfallrente.

Nun liegt es bei korrekter Befundung an Dir einen Verschlechterungsantrag zu stellen, dann gibt es ein GA und eine neue MdE wird festgestellt.

Da Du wohl bislang AU bist 5 Wochen und ich vermute, ggf. auf KK, dann muss es gewandelt werden, damit Du nach er 6. Woche VG erhälst, da dies etwas Höher ist als die Zahlung der KK.
Hallo Kassandra,

ich erhalte mit der MdE von 10 durchaus eine Unfallrente. Dies liegt wohl daran, dass ich eine weitere MdE von 30 aufgrund eines anderen Falles habe ebenfalls mit einer Unfallrente.

Ich sehe in meinen Unterlagen stets, dass meine MdE etwas erhöht wurde in der Zeit der Heilung. Die MdE von seinerzeit 20 zb wurde auf 40 erhöht für die Zeit, in der ich vom Schulsport befreit war. Ich werde dies bei der BG mal anmerken und um temporäre Anpassung der MdE bitten.

Die Krankschreibung läuft übrigens nicht über die KK, sondern über die BG. Und ein Antrag auf Verschlechterung werde ich definitiv stellen, sobald das Ergebnis vom CT vorliegt.
 

nightwalker

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#40
Hallo Schmeichel,

Du bist nicht mehr Schüler,
und stehst in einem Arbeitsverhältnis,
beziehst dementsprechend Krankengeld,
und dann dementsprechend nach sechs Wochen Verletztengeld.
Deshalb kommt die Staffelung der MDE nicht zum Tragen.
Das ist bei Schülern der Fall, die noch kein Geld verdienen,
oder Du stehst nicht mehr im Arbeitsverhältnis, und bist bereits berentet.
Dann sollte eigentlich wieder eine MDE Staffelung vorgenommen werden.
Krankenhausaufenthalt 100% dann runtergerechnet...
Rehaaufenthalt nochmals 100%.

Gruß
nightwalker
 

oerni

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#41
Hallo Zusammen,

wenn auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eine MdE von 100 steht, dann müsste ggf. Verletztenrente und Verletztengeld ausbezahlt werden, denn MdE hat mit Verletztenrente und nicht mit VG zu tun.
 

Fender01

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1,194
#42
Hallo Schmeichel,

die Auskunft von nightwalker ist hier absolut richtig.

Früher als Du noch Schüler warst, wurde die Unfallrente bei einer Verschlimmerung ab dem Verschlimmerungszeitpunkt stufenweise erhöht.
Das gilt aber dann nicht mehr, wenn Du wegen eines Arbeitsverhältnisses Entgeltfortzahlung und dann Verletztengeld erhältst.
Erst nach dem Wegfall des Verletztengeldes kann eine Verschlimmerung der Verletztenrente mit einer Erhöhung der MdE geprüft werden und nicht vorher; siehe auch § 74 Abs. 2 SGB VII.

Viele Grüße
Fender01
 
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#43
Aktueller Stand:
Das MRT wurde nun auch gemacht. Der Professor sagt auch, das einzig Gute an diesem Arm ist, dass es ein BG-Fall ist. Seine Diagnose lautet, ohne den Arztbrief gesehen zu haben, schwere Arthrose, Deformierungen und er sieht ebenfalls einige Fragmente, die umherschwirren. (Wegen der Stücke leitet er mich weiter wegen der Möglichkeit einer Arthroskopie). Und er sagt klar, ich werde ein künstliches Gelenk bekommen, aber ich sei mit 40 zu jung und müsste die Schmerzen solange wie möglich aushalten, bis es nicht mehr geht. :oops:

Aber hinsichtlich einer Verschlechterung wird es aber wohl kaum mehr als die bisherige MdE von 10 geben, schätze ich, das Arzt sagte, für dieses katastrophale Röntgenbild ist die Bewegung noch super.

Der Arm lässt sich nicht komplett strecken, die Einschränkung ist vielleicht 10 Grad. Die Beugung geht ein wenig mehr als 90 Grad, ich schätze es auf 110/120 Grad. Die Hand lässt sich nach außen fast soweit drehen wie die rechte Hand, nach innen ist sie sehr deutlich eingeschränkt (bildlich kann man sich so vorstellen, dass ich meine Armbanduhr nicht mehr ansehen kann, an einer Tastatur kann ich definitiv nicht mehr arbeiten mit der linken Hand). Hinzu kommen die chronischen Schmerzen der Arthrose, die oft in den Unterarm ziehen und die Schwellneigung vom Arm.

Diese Frage an einen Anwalt habe ich gelesen
Bewegungseinschränkung im Ellenbogengelenk

Hiernach ist wohl auch die Unterarmbeweglichkeit wichtig, aber eine MdE von 20 nur für einen Ellenbogen? Ich habe eine MdE von 30 für mein chronisches Reizknie mit Arthrose, aber ich muss sagen, der Ellenbogen schlägt das Knie in Sachen Schmerzen um Längen :confused: Ob die Funktionseinschränkung reicht, wage ich zu bezweifeln. Der Antrag auf Verschlechterung ist gestellt.
 

Kasandra

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#44
Hallo Schmeichel,

jetzt mit der Diagnose, MRT und Arztbrief sofort einen Antrag auf Verschlechterung bei der BG schriftl. stellen!

Und bedenke, egal wie es Dir geht und wie Du Dich für Deine weitere Behandlung entscheidest, keine BG - keine Versicherung kann Dich zu einer OP (Arthroskopie o. Prothese) nötigen. Denn das wäre Körperverletzung.

Auch wenn es für Dich sehr übel ist, Du kannst den Antrag auf Verschlechterung stellen und erhälst ggf. die MdE von 20%.
Diese erhälst Du dann auch, wenn Du Dich nicht operieren lässt. Es liegt alles in Deiner persönlichen Entscheidung mit operativen Maßnahmen.

Viele Grüße

Kasandra
 
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44
#45
Hallo,

nun war ich auch beim Spezialisten für Ellenbogen und seine Assistentin hat bei der Gelegenheit die Bewegungseinschränkungen gemessen.
Sie meinte dazu, dass die Beugung bei 110 Grad sei, die Streckung um 5 Grad gemindert sei und die Unterarmdrehbewegung nach innen lediglich 30 betrage im Gegensatz zu rechts 90.
Wortlaut des Oberarztes, es handelt sich um eine Cubitalarthrose und "der Ellenbogen ist dahin".
Dass ich mit links keine Tastatur mehr bedienen könne, sei logisch und die Schmerzen müsse ich noch so lange es geht ertragen, weil ich so jung sei.

Unabhängigkeit vom gesundheitlichen Aspekt, der mir ganz sicher nicht egal ist, aber glaubt Ihr, diese Werte führen zu einer MdE von 20 statt bisher 10? (Antrag auf Verschlechterung ist bereits gestellt)

Es wird doch noch ein MRT gemacht und dann soll ich entscheiden, ob eine Arthroskopie gemacht wird.