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Gesetzliche Unfall Versicherung::Rente auf unbestimmte Zeit
Autor Rente auf unbestimmte Zeit
Dennis1122

Beiträge: 10
Erstellt: 17 Januar 2005 - 20:34   
Hallo,

kann mir jemand weiter helfen.
ich hab von der Bg meinen rentenbescheid bekommen und da steht drinndas ich "rente auf unbestimmte zeit" bekomme.
kann mir jemand sagen was das genau heißt "rente auf unbestimmte zeit" ???
muß ich nochmal zum gutachten nach einer zeit???

meine emailaddy ist spiddyycrazy@aol.com


mfg Dennis

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Jim_Panse

Beiträge: 84
Erstellt: 18 Januar 2005 - 07:04   
Rente auf unbestimmte Zeit kann nur in Abständen von mindestens einem Jahr geändert werden, und dann auch nur, wenn die Verhältnisse sich wesentlich geändert haben (d.h. Minderung oder Erhöhung der MdE um mindestens 10%). Das ist der Vorteil gegenüber der Rente als vorläufige Entschädigung.

Es kann durchaus sein, daß die BG dich in einem Jahr nochmal zur Begutachtung schickt. Am besten fragst du deinen Sachbearbeiter bei der BG, ob und wann eine Nachuntersuchung vorgesehen ist.

EDIT: Ich hatte mich vertippt: Es muß "mehr als 5"% heißen, nicht "10%"

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Divegirl

Beiträge: 192
Erstellt: 18 Januar 2005 - 09:07   
Hallo,

und wie ist es dann bei der Rente als vorläufige Entschädigung? Kann da jederzeit eine Neubewertung erfolgen?

Gruß Monika

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Jim_Panse

Beiträge: 84
Erstellt: 18 Januar 2005 - 10:18   
In den ersten drei Jahren nach dem Unfall wird die Rente i.d.R. als vorläufige Entschädigung gewährt. Und zwar deshalb, weil in diesem Zeitraum oft noch nicht beurteilt werden kann, wie die MdE abschließend ausfallen wird.

Innerhalb dieses Drei-Jahres-Zeitraums kann die Rente jederzeit neu festgestellt (oder auch entzogen) werden, wenn die MdE sich um mehr als 5% ändert.

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Divegirl

Beiträge: 192
Erstellt: 18 Januar 2005 - 10:32   
Hallo Jim,
danke! Wann beginnt diese 3-Jahresfrist? Mit dem Tag des Unfallereignisses oder mit dem Tag der Gewährung einer Rente als vorläufige Entschädigung? Wenn der Unfall am 21.12.2002 war und die Rente als vorläufige Entschädigung ab dem 01.10.2005 gezahlt wird - wann beginnt diese 3-jahresfrist?

Kann die Rente auch rückwirkend entzogen werden? Als Beispiel: Es wird ein Gutachten im Juli 05 angefordert und gemacht. Gutachter schreibt z.B. dass man eigentlich seit Dezember 04 gesund und voll arbeitsfähig wäre.. Es gibt ja bekanntlich nichts in einem Gutachten was es nicht gibt.

So wa ähnliches hatte ich schon während meines Bezuges von Verletztengeld gehabt. Da wurde aber Gott sei Dank ein neues, längeres Gutachten erstellt - das Ergebnis zum 1. Gutachten war ziemlich abweichend und das Verletztengeld wurde seinerzeit weiter gezahlt.

Vielen Dank!
Gruß Monika

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Jim_Panse

Beiträge: 84
Erstellt: 18 Januar 2005 - 10:57   
Die 3-Jahres-Frist läuft ab dem Versicherungsfall. Im Falle eines Arbeitsunfalls ist das der Unfalltag, bei dir also ab 21.12.02. Wenn die drei Jahre um sind, kann nur noch die Rente als unbestimmte Zeit festgestellt werden. Wenn die BG das nicht per Bescheid macht, wird deine vorläufige Entschädigung automatisch zur Rente auf unbestimmte Zeit.

Eine rückwirkende Entziehung von Rente ist zwar nicht unmöglich, dürfte aber trotzdem so gut wie nie vorkommen, weil die Voraussetzungen, unter denen eine Änderung in der Vergangenheit möglich ist, sehr streng sind. In aller Regel werden Renten nur für die Zukunft geändert. Wenn du eine laufende Rente hast und der Gutachter sagt, daß die MdE z.B. schon seit einem halben Jahr weggefallen sei, dann kann die BG dir die Rente nicht einfach so für die Vergangenheit entziehen. Schließlich hätte sie sich ja mit der Begutachtung und Bescheiderteilung mehr beeilen können

Bei Verletztengeld sind die Voraussetzungen anders. Da ist es "einfacher", in die Vergangenheit hinein zu kürzen oder zu entziehen.

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