Index
Hauptmenü
· Startseite
· Forum

Mitgliederbereich
· Abmelden

Unser Internetangebot
· Unfallopfer Hilfswerk
· Wer Hilft Wem
· Pflegedienste
· Hilfsmittelbörse
· Handicaptravel
 
Reklame
 
Foren

15 aktuellste Beiträge:
·  Gutachten, Ärger mit der BG
·  Aussagen eines BG-Mitarbeiters
·  MDE-Rente dem Finazamt melden ?
·  Wo kann ich die 20% MdE überprüfen lassen?
·  Schulunfall am 25.08.06
·  Urteil BK 2110
·  Berechnung der MdE nach Arbeitsunfall bei vorangegangener Kurzarbeit
·  Belastungserprobung
·  Von Kastenwagen auf Schulhof überfahren
·  Widerspruch zum Renteneintritt
·  Wegen Berufskrankheit auf Dauer arbeitsunfähig!
·  !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!!
·  !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!!
·  !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!!
·  !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!! !!! Neues Forum in Betrieb !!!

Gesamtstatistik:
· Kategorien: 9
· Foren: 24
· Themen: 2945
· Beiträge: 19988
 
  
 Willkommen bei Portal und Forum für Unfallopfer 
Foren
[Suche] [FAQ
[Neues Thema posten]
 
Gesetzliche Unfall Versicherung::Fragen zum Bescheid über Rente auf unbestimmte Zeit
Autor Fragen zum Bescheid über Rente auf unbestimmte Zeit
Theo22

Beiträge: 18
Erstellt: 02 August 2005 - 21:32   
Hallo ,
ich hatte nach einem Arbeitsunfall 1992(Kreuzbandriss im Knie) mit vorübergehender Rente(1 Jahr) 2004 einen Verschlimmerungsantrag gestellt(wg.u.a.Arthrose/Muskelminderung/Bewegungseinschränkung).Dieser wurde nun genehmigt u.meine MdE von 10 auf 20 % erhöht.Zwei Gutachten wurden dafür von der BG veranlasst.Ich bekomme nun eine Rente auf unbestimmte Zeit.Auf Nachfrage über eine eventuelle Auszahlung der Rente,sagte mir mein Sachbearbeiter,das Dies noch nicht möglich sei,da noch 1-2 Untersuchungen stattfinden würden.
Meine Fragen nun dazu:
1. Ist eine Rente auf unbestimmte Zeit keine Rente auf Lebenszeit ?
2. In welchen Zeitraum müßte ich über eine eventuelle weitere Begutachtung rechnen ?
3. Kommt die BG Grundsätzlich von sich aus ,oder ist es besser einen weiteren
Verschlimmerungsantrag meinerseits zu stellen?

Ich dachte nach diesen schweren Hürden der BG u. Gutachter könnte ich jetzt sicher zu sein ,meine
verdiente Rente zu bekommen.Aber anscheinend ist es wohl nicht so.Hält sich die BG immer das Hintertürchen offen?Die denken wohl u.a meine Arthrose wird mit der Zeit verschwinden u. das Sie mich dann wieder herunterstufen können!

Auf Antworten u. Feedback freue ich mich schon!

Gruß Theo22


   AntwortAntwort   Antwort mit ZitatAntwort mit Zitat
Verena2104

Beiträge: 15
Erstellt: 03 August 2005 - 08:25   
Rente auf unbestimmte Zeit
Allgemeines:
die Rente auf unbestimmte Zeit ist keine Rente auf Lebenszeit, also nicht mit einem Dauerzustand zu verwechseln. Sie unterscheidet sich von der Rente als vorläufige Entschädigung nur dadurch, dass sie nicht jederzeit, sondern nur in Abständen von mindestens einem Jahr geändert werden kann (§ 48 SGB X, § 74 SGB VII).

Änderung der Verhältnisse:
Eine Rente auf unbestimmte Zeit kann geändert (=erhöht oder herabgesetzt) oder entzogen werden, wenn in den Verhältnissen, die für die Rentenfeststellung maßge-bend waren, nachträglich eine WESENTLICHE Änderung eingetreten ist (§ 48 Abs. 1 SGB X).

Wesentliche Änderungen der Verhältnisse können sein:
-Änderung der Unfallfolgen (Änderungen im medizinischen Befund, z. B. Zu-nahme von
Bewegungseinschränkungen, Auftreten zusätzliche Unfallfolgen, Besserung der Gehfähigkeit, des
Sehvermögens etc.)
- Anpassung und Gewöhnung, auch an einen unveränderten Zustand (z. B. Umstellung eines
Linkshänders mit verletzter linker Hand auf besseren Ein-satz der rechten Hand)
Anpassung und Gewöhnung müssen im Einzelfall nachgewiesen werden und können in der Regel
nicht mit allein mit Zeitablauf begründet werden

Die Änderung der Verhältnisse muss wesentlich sein:
- im Inhalt: Änderung des MdE-Grades von mehr als 5%
- in der Zeitdauer: wesentlich (bei Rente auf unbestimmte Zeit) = mehr als 3 Monate (§ 73 Abs. 3 SGB VII)

Zu der Frage nach Verschlimmerungsantrag:
Am besten selbst ein kurzes formloses Schreiben, dass Verschlimmerung eingetre-ten ist und um Überprüfung gebeten wird. Und das Ganze noch kurz begründen – was schlimmer geworden ist/ neu aufgetreten ist etc.
Die BG bekommt in Fällen, wo Rente auf unbestimmte Zeit gezahlt wird, häufig nur noch selten Berichte o. ä., erfährt daher auch selten von möglichen Verschlimme-rungen. Es kommt aber auch vor, dass der behandelnde Arzt von sich aus in seinem Bericht auf eine mögliche Verschlimmerung eingeht – dann wird die BG (so kenn ich das zumindest) von sich aus tätig.

   AntwortAntwort   Antwort mit ZitatAntwort mit Zitat



Das Portal und Forum für Unfallopfer - www.unfallopfer.de - ist eine kostenlose
Dienstleistung des Unfallopfer-Hilfswerkes. Bitte beachten Sie das alle Artikel und Inhalte dieser Webseite urheberrechtlichen Schutz genießen und deshalb ohne schriftliche Zustimmung der Betreiber und Autoren zum Gebrauch außerhalb dieser Webseite weder kopiert, gespeichert oder in anderer Form gesichert werden dürfen.
Unsere Anbieterkennung finden Sie hier.
copyright 1997 - 2005 by Unfallopfer-Hilfswerk