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Versorgungs- und Integrationsamt Probleme, Hilfen, Hinweise für Unfallopfer, die mit der Versorgungs- und Integrationsamt zu tun haben. Die Beiträge stellen die Meinung des Autors/in dar und werden von ihm/ihr verantwortet.

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  #11  
Alt 15.10.2017, 06:38
Busch38 Busch38 ist offline
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 24.08.2011
Beiträge: 358
Hallo,

bis jetzt habe ich nur das Sitzungsprotokoll und Kostenbeschluss des SG.

Wie geht es weiter , bekomme ich noch Bescheid vom Amt ?

Wie komme ich an den Schwerbehindertenausweis ?

Danke !

Gruss
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  #12  
Alt 15.10.2017, 07:17
Siegfried21 Siegfried21 ist offline
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 10.09.2006
Ort: BW
Beiträge: 2.221
Hallo,

ja, die Gegebenheiten beim VÄD sind längst bekannt!
(dito DRV-BG usw)

Aber... so oder so "mitschuldig" ist die Politik!
Die Verwaltungen-Gerichte werden angewiesen - gebrieft!

Eine selbst- geschädigte Richerin (BG Unfall) hatte dies....... hier im Forum mal auf den Punkt gebracht:


Zitat:
Die Praxis sieht nach meiner Erfahrung so aus:
Zunächst zum SMD und VÄD:
Dort sind die Beratungsärzte Angestellte der RV bzw. der Versorgungsämter (meist beim Landesversorgungsamt). Die Qualifikation ist mehr schlecht als recht. Meist sind es Mediziner, die nur Teilzeit arbeiten wollen und können, Mütter nach der Familienphase, Mediziner, die sich das Risiko oder den Stress einer eigenen Praxis nicht antun oder die einfach zu schlecht für den freien Markt sind. Wer lange genug bei den SMD´s oder VÄD´s war - das behaupte ich - kann schlicht nicht mehr auf Patienten losgelassen werden.

Dass dies so ist, wissen mittlerweile die meisten Richter. Ich - und viele meiner Kollegen - haben die SMD-/VÄD-Stellungnahmen nur noch gelesen, um einen weiteren Beitrag für unser geplantes Buch: "Die gröbsten Lacher des SMD/VÄD" zu finden.

Manchmal habe wir die Pamphlete nicht mal mehr an die Klägerseite rausgeschickt, wenn sie zu unverschämt waren. Dies, weil wir wissen, dass sich die Kläger darüber aufregen und dann noch mehr Angst haben. Nur manchmal habe ich etwas dazu geschrieben, um von der Beklagten schon vor der Verhandlung einen außergerichtlichen Vergleich zu bekommen. Dann war es immer hilfreich dem Sachbearbeiter konkret deutlich zu machen, dass ich auch gemerkt habe, dass das, was der SMD schreibt, Blödsinn ist. Wenn ich dazu keine Zeit hatte oder es mir einfach zu blöd war, habe ich die Akte nochmal an den Gutachter zur ergänzenden Stellungnahme geschickt, damit der dem SMD/VÄD die Meinung geigt. Außerdem: die Sachbearbeiter der Versicherer oder des Versorgungsamtes haben sich selbst oft geschämt für den Unsinn, der da in den Stellungnahmen stand.
Quelle:
http://www.unfallopfer.de/forum/show...724#post145724

Grüße
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