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Verkehrsunfall mit Personenschaden Diskussionen zum Thema Verkehrsunfall mit Personenschaden. Die Beiträge stellen die Meinung des Autors/in dar und werden von ihm/ihr verantwortet.

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Alt 11.08.2017, 15:55
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Hrc4Life Hrc4Life ist gerade online
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Ort: Nähe Wien
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Hallo XPARADE!

Sehr lange Abwesenheit hier im Forum.
All zu viel kann ich dazu auch nicht sagen, aber sobald jemand im Strassenverkehr
verletzt wird haben von den zuständigen Stellen gewisse Wege eingeleitet zu werden.
Es ist absolut verständlich das man sich hier ungerecht behandelt fühlt.

Ich kann Dir zu meinem Fall kurz einige Fakten bereitstellen.
Mich hat ein PKW von links kommend (Trotz Stopptafel) abgeschossen.
Ich war mit dem Motorrad unterwegs. Ich habe ausser dem Auftauchen des Autos
nichts mehr mitbekommen. Stark mit dem Helm aufgeschlagen (Helm gebrochen,
Nase gebrochen) erst ca. 19 Stunden später im Krankenhaus aufgewacht.
Hatte schwere Verletzungen an beiden Beinen. Es wurde ein CT- Polytrauma gemacht,
aber keine weitere Untersuchung der Wirbelsäule.
Bin lange Zeit nur am Rücken im Bett gelegen und habe natürlich starke Schmerzmittel
bekommen.
Bei mir traten dann massive Beschwerden mit HWS auf, und später auch Beschwerden mit
LWS. Auch Deckplattenbrüche usw. vorhanden. Es gibt schon einige MR- HWS, doch diese
dürften nicht von jener Qualität sein, wie man es eigentlich erwarten würde.
Ich habe die Vermutung, das betreffend HWS und LWS bis Heute nicht alles was da ist
diagnostiziert wurde.
(Berichte von ISSWASDOC oder so manch anderen der über HWS berichtet könnten darüber Aufschluss geben)
Die HWS und LWS Beschwerden werden von der Unfallversicherung und natürlich auch von
der gegnerischen Versicherung bestritten.

Zum Thema SHT, in den Diagnosen bei mir steht das lateinische für Gehirnerschütterung.
Es dürfe aber auch hier mehr gewesen sein als eine Solche!

Menschenrechte:
Polizei hat bei meinem Unfall gar nichts gemacht, haben einfach angegeben das als Sie
eintraffen die Unfallstelle schon geräumt war und daher eine Unfallaufnahme nicht mehr
möglich war.
In Wirklichkeit waren die Bereits vor der Feuerwehr an der Unfallstelle.
Eine Aussage (eine Woche nach Unfall)
es wurde an der Stopptafel angehalten, die Sicht war durch ein Verkehrsschild behindert,
in Schrittgeschwindigkeit habe man sich in die Kreuzung hineingetastet war demnach
noch deutlich vor der Fahrbahnmitte wiederum im Stillstand, als plötzlich ein Motorradfahrer
mit absolut überhöhter Geschwindigkeit auf der linken Seite ankam und in den stehenden
PKW krachte.
Während ich auf Reha war hat man das Verfahren eingestellt und es kam zu einer Diversion.
So wie aussieht hat dabei meine rechtsfreundliche Vertretung alles das gemacht was die anderen wollten. Ich hatte dabei kaum Rechte, und wenn Du dir die Aussage oben ansiehst
hatte diese Rechtskraft. (In Wahrheit ist das Auto ohne angehalten zu haben die Stopptafel
überfahren und hat das Motorrad frontal geräumt) Die Geschwindigkeit des PKW konnte nicht
annähernd wahrheitsgetreu festgestellt werden, geht aber mit Sicherheit an die 40 kmh,
darunter spielt sich dabei nichts ab.

Strafprozess (Diversion) auf Rechte von Unfallopfer wird Geschissen, wenn er den Schaden
ersetzt haben möchte oder zu seinem Recht komme müsse er eben im Zivilrecht die Versicherung klagen.

Nochmals Menschenrechte:
Unfallopfer in akuter Lebensgefahr,
Polizei keine Unfallaufnahme (Medien dürfen nicht darüber berichten)
Strafprozess/Diversion, es kommt mir fast so vor als ob ich der Täter war,
Was in den Jahren Zivilprozess noch alles passiert ist möchte ich nicht näher beschreiben,
aber die Rekonstruktion war äusserst mangelhaft,
1, Geschwindigkeit des PKW wurde mit Grob 20 kmh angeführt,
2, ich gab an das ich mit ca. 80-85 kmh in diese 70 kmh Zone einfuhr,
diese Zone beginnt etwa 170 m vor der Kreuzung, zur Geschwindigkeit die ich
fuhr als der PKW auftauchte machte ich keine Angaben.
gerichtlich vereideter Schwachverständiger gab betreffend Geschwindigkeit Motorrad an,
diese könne man schwer sagen, kann schneller oder langsamer gewesen sein, und berechnete
die Rekonstruktion mit 20 kmh PKW und 85 kmh Motorrad.
Jetzt nehme ich mal an, das fast jeder weiß, das wenn er ob mit PKW oder mit Motorrad laut
Tacho 80 kmh unterwegs ist, das der Tacho um einige Kmh vorgeht.
Das Motorrad war zudem kürzer übersetzt, Hinten original 42 Zähne auf 44 Zähne
(müsste so 2-3 kmh ausmachen)
Durch diese Aussage fand es unter anderem auch das Gericht für angemessen, das für die
Geschwindigkeit 85 kmh genommen wurde.
In jedem Dokument scheint auf, eine Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 10 kmh und
mehr als 20% könne nicht unberücksichtigt bleiben.
Dazu immer wieder umschrieben ausgedrückt "Er habe ja selbst angegeben das es 85 kmh gefahren ist"
Jetzt kannst Dir eine Meinung bilden, dazu "Zur Geschwindigkeit die ich eingehalten habe als
der PKW auftauche kann ich keine Angaben machen, ich kann nicht damit rechnen das ich
in der nächsten Sekunde einen Unfall habe und somit kann ich auch nicht sagen wie schnell
ich war als das Auto auftauchte.
Menschenrechte?

Gruss

Hrc4Life
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