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Wirbelsäule Diskussionen zum Thema Wirbelsäule. Die Beiträge stellen die Meinung des Autors/in dar und werden von ihm/ihr verantwortet.

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  #11  
Alt 28.09.2017, 05:33
Gsxr1983 Gsxr1983 ist offline
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Registriert seit: 05.12.2014
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Guten Morgen Wulfi69,

Was soll den passieren? Wir kennen unsere Einschränkungen und halten uns daran! Kein Bunjyjumping, Fallschirmsprung, kein Sprung mehr vom 3, 5 oder 10 Meterbrett und vom Baum oder Leiter auch nicht mehr. Statt Großpferd ein Isländer oder etwas anderes kleines, Hauptsache ein Verlasspferd!

Unsere Muskeln und sehnen halten uns zusammen. Unsere Wirbel müssen nur einer erhöhten Flächenpressung standhalten , durch die Keilwirbelbildung und haben so einen höheren Verschleiß! Auch eine Bandscheibe verschlechtert sich kontinuierich und drückt nicht schlagartig aus Lust und Laune auf das Rückenmark!

Ich z.B. Bekomme schnell Schmerzen bei zuviel Belastung und Erschütterung, manchmal sticht es in die Bwk und Brustkorb aber damit bin ich vertraut!

Was passiert wenn ich z.b. dennoch im Winter stürze möchte ich mir nicht ausmahlen aber da kann es auch einen erwischen der zuvor Gesund war! Das ist Schwarzmalerei.

Meine Meinung, meine Prinzipien! Ich muss wissen was gut für mich ist.

Mfg


Gsxr
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„Genau wie ich wirst du irgendwann einsehen, dass es ein Unterschied ist, ob man den Weg nur kennt oder ob man ihn beschreitet.“
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  #12  
Alt 28.09.2017, 09:35
Benutzerbild von Hotte
Hotte Hotte ist offline
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Beiträge: 437
Zitat:
Zitat von wulfi69 Beitrag anzeigen

Was kann passieren wenn man es so lässt, droht eine Lähmug?
Hallo Wulfi,

was das angeht kann ich Dich zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung beruhigen,im "normalen" Alltag(ohne weiteren Unfall,Fallschirmsprung,Achterbahnfahrt,etc.) kommt eine Lähmung/Instabilität nicht schlagartig.
Sie kündigt sich an und zwar mit zunehmenden Beschwerden/Schmerzen.
Mein Rücken hat mir mittlerweile schon die 3.Chance gegeben mit meinem "neuen" Leben zurecht zukommen,noch eine wirds nach meinem Chirurgen nicht geben.
Ich wollte so unbedingt mein "altes" Leben zurückhaben,das ich Anfangs die Warnungen meines Körpers ignoriert habe und Sie mit Opiaten betäubt hab so das ich bei meiner 1. stationären Reha und bei der Arbeitseingliederung jeweils eine komplette Unterleibslähmung hatte (hat mir die Beine weggezogen und hatte da kurzzeitig kein Gefühl drin), zum Glück waren die Nerven da "nur" eingeklemmt und nicht ab,schon beim lang hinlegen auf dem Rücken kamen die Beine "wieder" und durch weitere Aufrichtungsops wurde der jetzige Zustand stabilisiert.
Lange Rede kurzer Sinn,bei zunehmenden Beschwerden diesen auf den Grund gehen und evtl. Krankengymnastik um den entgegen zuwirken, in keinem Fall die Schmerzmedikation immer erhöhen das ist keine Lösung (im Gegenteil wie bei mir).
Mittlerweile bin ich im "neuen" Leben angekommen und ich passe auf meinen Rücken auf ;-).

LG Hotte
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  #13  
Alt 28.09.2017, 18:37
Chris1966 Chris1966 ist offline
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Registriert seit: 20.08.2017
Ort: NRW
Beiträge: 119
Hallo Wulfi

als nicht Rückenkranke gebe ich mal meinen Senf dazu.

Die Koryphäe war nun nicht der Weisheit letzter Schluß. Ist mir jetzt auch passiert.

Suche dir eine weiteren Arzt, quasi als Drittmeinung. Und versuche mal auf deinen Bauch zu hören.
Geh rational an die Sache ran. Suche dir noch einen Spezialisten, nimm eine Begleitung zum Mithören und Mitfragen.
wenn nichts dagegen spricht versuche Arbeiten zu gehen, aber das bitte mit deiner Orthese. Wenn es nicht geht dann bleib zu Hause. Vielleicht richtet dein AG dir ein Homeoffice ein.
Ich weiß, ich habe gut reden. Wundere mich über mich selbst. Aber dieses aufbröseln ist die beste Methode.

Alles Gute und viel Hilfe bei der "Bauch"Entscheidung
Chris1966
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  #14  
Alt 29.09.2017, 13:16
scanetti scanetti ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 20.03.2014
Beiträge: 61
Hi Wulfi,

Prof. Liljenqvist ist schon ne echt gute Adresse. Nicht, das auch nicht die besten Ärzte mal falsch liegen können, aber wenn der dir sagt nicht operieren, dann würde ich dem folgen.

Was du berücksichtigen musst: normalerweise sind nach einer OP an der Wirbelsäule die Schmerzen geringer - aber NIE ganz weg.

Wenn für dich die Schmerzen ertragbar sind, dann...darauf einstellen / damit klar kommen, dass du jetzt ein paar Monate bis Jahre brauchst um wieder fit(ter) zu werden.

Am Rande: Lähmung droht immer dann, wenn die Nerven beschädigt werden. Diese laufen an der Hinterkante des Wirbelkörpers. Wenn dieser also "nur" vorne kaputt ist, ist eine direkte Schädigung der Nerven nicht möglich.

Alles Gute,
scanetti
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  #15  
Alt 08.10.2017, 18:05
wulfi69 wulfi69 ist offline
Neues Mitglied
 
Registriert seit: 18.09.2017
Beiträge: 8
Hallo Leute,
mein Entschluss steht fest!

Ich war am Donnerstag bei meinem Orthopäden vor Ort, um den Untersuchungsbericht von Prof. Lilienqvist zu besprechen!

Mein O. meint wenn der Prof. das ganze so sieht, dann ist das so, uneingeschränktes Vertrauen auf dessen Fähigkeiten.
Er macht den ganzen Tag nur Wirbelsäulen!
Mein Einwand das die Untersuchung nur Minuten dauerte wurde entkräftet O-Ton: So lange?
Der kann das in 30 sec.!
Er hat auch meine Bilder vermessen was ich so gar nicht mitbekommen habe, also habe ich dem Prof. komplett falsch eingeschätzt.
Ab dem 12.10 wird die weitere Vorgehensweise besprochen. Vermutlich fängt am 16.10 meine Wiedereingliederung statt!

VG
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  #16  
Alt 09.10.2017, 06:03
Gsxr1983 Gsxr1983 ist offline
Aktiver Sponsor
 
Registriert seit: 05.12.2014
Ort: BW
Beiträge: 480
Guten Morgen Wulfi,

das hört sich gut an und wurde ja von uns auch so bestätigt.

MfG


GSXR
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  #17  
Alt 09.10.2017, 06:23
Rolandi Rolandi ist offline
Aktiver Sponsor
 
Registriert seit: 16.10.2012
Beiträge: 1.270
hallo wulfi69,

so wie ich aus den Beiträgen herauslesen kann, komme ich zu dem Schluss:

Liege ich mit meiner Meinung richtig:?

Du trägst die Verwantwortung, wenn was passiert -
denn du hast nichts schriftliches darüber, dass wenn deine Ärzte sich täuschen, diese dann im Schadensfall dafür die Kosenquenzen tragen, oder?


Lg. Rolandi
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  #18  
Alt 09.10.2017, 13:34
sab sab ist offline
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 27.12.2009
Beiträge: 144
Hallo Wulfi,


ich würde mich auch nicht operieren lassen wenn es nicht unbedingt sein muss. Wie sieht es denn bei Dir mit gezieltem Training aus ? Machst Du Muskelaufbautraining ? - Du musst unbedingt dafür sorgen, dass Du Muckis hast, die halten können, also Druck von der WS nehmen können. Und Gymnastik würde ich Dir auch dringend an Herz legen, um die Faszien zu dehnen. Ich habe mich mit dem ganzen Training wieder fit gemacht. Ich kann auch nicht bestätigen, dass Rückenverletzungen immer schlimmer werden, dass trifft bei mir nicht zu.
Also, mach gezieltes Training und gute Besserung !

LG

Sabine
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  #19  
Alt 09.10.2017, 21:47
wulfi69 wulfi69 ist offline
Neues Mitglied
 
Registriert seit: 18.09.2017
Beiträge: 8
also den Post von Rolandi verstehe ich nicht.

Fehler beim copy and paste?

Welcher Arzt gibt schon Garantie?

VG
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  #20  
Alt 10.10.2017, 06:32
Gsxr1983 Gsxr1983 ist offline
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Registriert seit: 05.12.2014
Ort: BW
Beiträge: 480
Garantie bekommt keiner von uns

Hier sind die Erfahrungen von Forumsmitglieder mit ähnlichen Verletzungen wohl wegweisend.

Es ging mir genau So wie dir als der Arzt sich kurz Zeit genommen hat, aber er könnte dies auch In Sekunden.

In der Diagnose steht dann, bei mir zumindest das aktuell von einer OP abgesehen werden kann da es nur geringe Aussichten auf Besserung gibt.

Machen wir das beste daraus.

MfG


GSXR
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