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Vollständige Version anzeigen : Aussenregulierer nach Kreuzbandriss?


trineh
20.09.2007, 19:59
Halli, hallo-
vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen, mittlerweile bin ich am resignieren.
Zum Verlauf ;-)
Vor gut einem Jahr wurde ich von einer Gegenspielerin beim Fußball spielen gefoult. Mein vorderes Kreuzband war weg, der Innenmeniskus zerfleddert, die Patella rausgesprungen.
3 Wochen später wurde ich operiert. Nachweiselich habe ich Spätfolgen, eine Schraube schaut zu weit aus dem Knochen und lt. MRT verletzt sie wohl grad munter einen Knorpel.
Meine private Unfallversicherung hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches besagt (tel. Auskunft von Vers. ) das ein Invaliditätsgrad von 14%, bzw 2/7 Bein zu beurteilen ist. Leider hat mein Arzt den Vermerk eingefügt, dass das der Ist- Stand ist und er nicht beurteilen könnte, wie es in einem Jahr wohl aussieht. Wg. Arthrose ect.
Meine Versicherung sagt nun, sie würden mir einen Aussenregulierer (?) von Stuttgart (!) ins 500 km entfernte Gifhorn schicken, um einen entgültigen Abschluss dieser Geschichte zu bekommen. Hat jemand Erfahrungen mit solchen regulierungen? Habe vorsichtshalber schon mal bei meiner Anwältin nachgefragt, die macht sich da aber auch keinen Reim drauf.
Für entwaige Hilfen wäre ich super-dankbar.

Nicole

seenixe
20.09.2007, 21:26
Hallo Nicole,
Herzlich Willkommen hier im Forum.
Da kommt dann jemand, der Dich einwickeln will. Schaue in Deine Versicherungsbedingungen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird sicher noch nicht die Endbewertung vorgenommen. Lies also die Bedingungen gründlich. Lasse Dich zu keiner vorschnellen Reaktion hinreißen.

Gruß von der Seenixe

Siegfried21
21.09.2007, 09:28
Hallo Nicole,

der Außenregulierer von deiner privaten Unfallversicherung, möchte
dich abfinden, anhand deines Invaliditätsgrades (%) und event.
legt er noch einen paar € drauf.

Das war bei mir auch so und wenn du mit der Summe nicht zufrieden bist,
dann wird dir unter die Nase gehalten, dass sie Versicherung dich dann
auch zu einem Prof…. schicken kann und der wird dann die % schon
angemessen regeln.

Natürlich ist es nach einem Jahr noch zu früh bzw. frühestens nach
2 Jahren könnte man an die Angelegenheit denken. Dennoch wird sich
wegen eine Arthrose, wahrscheinlich nichts an der Höhe der Summe € ändern.

Dennoch kannst du dich auf Spätschäden berufen und event. eine höhere Summe aushandeln.


Grüße


Siegfried

Luise
21.09.2007, 12:49
Hallo Nicole,

2/7 Beinwert sind bei einem Beinwert von 70 % = 20 % Invalidität.

Wenn 2/7 = 14 % sein sollten, betrüge der Beinwert 49 % - so was gibt es nicht!

Was steht in Deinen AUB ?

Gruß
Luise

trineh
01.10.2007, 10:06
Hey, Ihr Lieben...
Vielen Dank für die Antworten.

Die Dame von der Versicherung meinte, der Arzt hätte mir 14 % bestätigt, dass wäre 2/7 Beinwert. Ich habe auch hin und her gerechnet, bin aber auch auf keinen Nenner gekommen.

Er will jetzt am 16.10. kommen und die Geschichte zum Abschluss bringen. Jetzt ist grad vor einigen Tagen ein MRT gelaufen, welches bescheinigt, dass eine Schraube einen Zentimeter aus dem Tibiakopf in meinen Gelenkknorpel reinragt und somit die Streckhemmung hervorruft.