Vollständige Version anzeigen : Wechsel der KK von PKV in GKV
Frannyfein
09.12.2010, 13:17
Wegen eines Burnauts (Berufserkrankung) musst ich meine Selbstständigkeit aufgeben.
Da ich viele Jahre privat versichert war, wurde mein Antrag bei der gesetzlichen Kasse aufgenommen zu werden abgelehnt. Laut gesetzesänderung aus 2009 SGB5 §5 Absatz 5, ist auch bei Hilfebedürtigkkeit sprich Hartz IV kein Wechsel in die GKV mehr möglich. Durch die vorherige Gesundheitsprüfung bei der GKV wurden einige Behandlungen ausgeschlossen. Weiter besteht nun das Problem das das Amt nur ca die Hälfte des Krankenkassenbeitrages übernimmt, so entsteht eine Finanzierungslücke die von meinen monatlichen 359 Euro beglichen werden müssen.
Das ist verfassungswidrig und dennoch gelangen keiner dieser Missstände an die Öffentlichkeit.Des Weiteren glaube ich durch den Ausschluss einiger Behandlungen der GKV eine Lücke gefunden zu haben um wieder in die GKV zu gelangen. Denn es besteht Krankenversicherungspflicht in Deutschland....
Wer hat ähnliche Erfahrungen oder kann mir einen Rat geben...
Alles Liebe
Frannyfein
Hallo Frannyfein,
ich denke es wird nicht leicht, wenn nicht unmöglich in die GKV zurück zu kommen.
Über einen langen Zeitraum wurden wir immer wieder aufgeklärt, bevor das Gesetz in Kraft trat. Du hättest da noch leicht in die GKV als freiwilliges Mitglied wechseln können. Wenn man etwas aus der Solidargesellschaft haben will, also andere auch die eigene "Last" mittragen sollen...dann muß man es auch in "Friedenszeiten" tun.
Das war und ist genau der Grund warum wir immer freiwillig in der TK geblieben sind. Ich rate es meinen Töchtern jetzt auch, denn sobald sie Kinder bekommen oder einen Partner der nicht arbeitet... wird es sehr teuer. Ich zahle im Monat knapp 500€ an die TK (nur für mich), bin sogut wie nie krank und hoffe ich gleiche damit für meinen Mann, der nur 130€ zahlt und der TK sehr viel Geld kostet etwas aus.
Eine Private KV rechnet sich nur für Singel oder sehr gut Verdienende, da darf sich aber nie etwas drann ändern. Und wer hat Heute noch diese Sicherheit?
Das hilft Dir sicher jetzt nicht großartig weiter, aber vielleicht hat ein anderer User einen richtigen Tipp für Dich.
Gruß
Kai-Uwin
Hallo zusammen,
das interessiert mich . Ich habe immer gedacht, dass man spätestens bei Harz 4 wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurück kann.
Was macht man denn? Ist man dann garnicht mehr versichert
Das finde ich übel.
Liebe Grüsse von frido
Frannyfein
10.12.2010, 11:56
@Hallo Kai-Uwe,
es ist sicher so wie du sagst, es wurde viel drüber geredet und diskutiert, aber wenn man denkst sicher immer einen selber betrifft es niemals.
Ich finde im nachhinein dieses Gesetz unsozial.
Trotzdem vielen Dank für deine Anregung.
Alles Liebe
Frannyfein:)
@Hallo Frido,
ich hoffe nicht erst so wie mich, als es schon zu spät war.
Nein, auch Hilfebedürftikeit bringt einen nicht mehr in die gesetzliche, ich habe es mit einem Anwalt versucht. Da ich mich bei bei der AOK im vorhinein beraten habe lassen und die mir eine Mitgliedschaft zusagten und mich auch aufnahmen, und sogar Leistung für die Mitgliedschaft wurden von der Arge gezahlt. Dann nach genauer Prüfung haben die mir ein Schreiben zukommen lassen worin stand das die gesetztlichen Voraussetungen nicht gegeben seine, somit haben die sich bei mir Entschuldigt und das wars...... die haben mich einfach fehlberaten...deshaleb habe ich mir einen Anwalt genommen. Nun ist es so das der Basistarif der ja von der Arge angeblich übernommen wird höher ist als der derGKV somit entsteht eine Finanzierungslücke, die man von der Leistung zum Lebensunterhalt begleichen muss das ist ungefähr die Hälfte als ca 300 Euro inklusive Pflegeversicherung, davon zahlt das Amt ca 150 Euro. Mein Anwalt sagte mir jetzt das es verfassungswidrig sei und wir einen Widerspruch einlegen und er meinte das wir eine große Chance haben den Prozess zu gewinnen.
Falls du noch Fragen hast dann frag nur,
Alles Liebe
Frannyfein:)
AltwieeinBaum
10.12.2010, 12:27
Hallo Fannyfein,
ich stehe zu dieser Angelegenheit wie Kai- Uwin! Damit wurde ein kleiner Riegel vorgeschoben, dass in jungen Jahren von den günstigen Tarifen der PKV profitiert wird und im zunehmenden Alter dann die gesetzliche Versicherung die meist höheren Kosten zahlen soll. Ich finde das n i c h t unsozial sondern eher sozial für die GKV- Versicherten. Eben auch, weil es dazu genug Beratung gab und gibt.
Eine Möglichkeit wieder in die GKV zu kommen ist die Aufgabe der Selbständigkeit und ein
pflichtversichertes Arbeitsverhältnis ( allerdings darf man dann auch noch keine 55 Jahre alt sein). Oder man ist verheiratet mit einem GKV-versichertem Ehemann, dann könnte man die Familienversicherung nutzen.
Freundliche Grüße AltwieeinBaum
Frannyfein
10.12.2010, 12:40
Hallo Fannyfein,
ich stehe zu dieser Angelegenheit wie Kai- Uwin! Damit wurde ein kleiner Riegel vorgeschoben, dass in jungen Jahren von den günstigen Tarifen der PKV profitiert wird und im zunehmenden Alter dann die gesetzliche Versicherung die meist höheren Kosten zahlen soll. Ich finde das n i c h t unsozial sondern eher sozial für die GKV- Versicherten. Eben auch, weil es dazu genug Beratung gab und gibt.
Eine Möglichkeit wieder in die GKV zu kommen ist die Aufgabe der Selbständigkeit und ein
pflichtversichertes Arbeitsverhältnis ( allerdings darf man dann auch noch keine 55 Jahre alt sein). Oder man ist verheiratet mit einem GKV-versichertem Ehemann, dann könnte man die Familienversicherung nutzen.
Freundliche Grüße AltwieeinBaum
Hallo,
es ist nicht immer so wie es scheint!
Wenn man nicht invollviert ist hat man gut reden.
Ich habe viele Jahre in die Rentenkasse eingezahlt....ca25 gut verdient...also auch in die gesetzliche Kasse gut eingezahlt....dann habe ich mich (nenn es Dummheit) mit selbstständig gemacht und somit eine PKV abgeschlossen (Dummheit, kann passieren, oder nicht) dann habe ich einige Jahre wirklich viel gearbeitet (keine Unterstützung von einem Partner) wurde dann krank (Burnaut) und konnte einfach nicht mehr. Nun stehe ich da und keine gesetzliche will mich aufnehmen...das ist unsozial...man darf und soll nciht verallgemeinern, man muss den Einzelfall betrachten und nicht pauschalisieren....du hast gut reden...
Danke für dein Schubladendenken, so habe ich aber auch stets gedacht als ich noch fleißig in die GKV Kassen einzahlte...
Alles Liebe
Frannyfein
Ps. die Selbstständigkeit ist aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben....und somit bin ich zurzeit nciht arbeitsfähig und ich bin schon 54 Jahre.....
gummibär
10.12.2010, 14:43
Hallo Fannyfein!
Ich glaube, spätestens als Rentnerin (Erwerbsminderungsrente/Berufsunfähigkeitsrente/Altersrente...) müßtest Du eine Chance haben, wieder Krankenversicherungschutz über die GKV zu genießen.
Dies ist dann der Fall, wenn Du während Deines Erwerbslebens eine bestimmte Anzahl von Jahren in der GKV pflichtversichert warst und die Selbständigkeit nur ein temporäres Unterfangen war.
Gruß- Gummibär
Hallo Gummibär,
Fannyfein wird keine EM-Rente bekommen, da ihr die 36 Monate Rentenbeiträge fehlen werden.
Kai-Uwe hat fast 40 Jahre Rentenbeiträge gezahlt, war aber vor seinem Unfall eine kurze Zeit Selbständig.
Hallo Fannyfein,
ich denke Deine Chancen zurück in die GKV sind sehr schlecht. Ich habe heute in unserer Zeitung folgendes Urteil gefunden AZ: L 16 KR 329/10 B ER mit der Überschrift -Kein Weg in die "Gesetzliche"-
Alles Gute
Kai-Uwe
So endlich habe ich mich angemeldet. :) nun möchte ich endlich am Forum aktiv teilnehmen, das natürlich auch konstruktiv, und als erste Antwort habe ich mir mal einen etwas älteren Beitrag rausgesucht, den ich nicht zwangsläuf wieder reaktivieren möchte, sonder nur für kommende Leser ergänzen möchte. Weil, ich stand vor einiger zeit auch vor der Entscheidung PKV oder GKV, und da hat mir der kleine Flyer den ich mal anhängen werde für einen ersten Überblick sehr geholfen, man muss sich natürlich auch weiter informieren, aber für den anfang sehr hilfreich. :)
http://www.tarifcheck24.com/images/main/content/infografik_pkv_vs_gkv.jpg (http://www.tarifcheck24.com/private-krankenversicherung/infografik-pkv-vs-gkv/#top)
Herzlich Willkommen Stubli,
und was hast Du gewählt? PKV oder GKV?
Ich denke der Flyer ist sehr pro PKV eingestellt.
Können wir Dir mit etwas helfen? Oder zeigst Du nur Interesse am Forum:)
Gruß
Kai-Uwin
xgreek69x
05.05.2012, 00:55
Hallo Zusammen!
1. Zu Frannyfein. Erst einmal herzlich willkommen! Dieses Thema wurde bereits dikutiert - vielleicht findest du hier die Informationen die du benötigst:
http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=24034&highlight=gkv+bu
Aber ACHTUNG! Du must schnell handeln, wenn du "schon" 54 bist... ab 55 ist "der Zug abgefahren"! Dann gibt´s kein zurück mehr in die GKV!
2. Zu frido:
Garnicht versichert geht nicht. Mann MUSS sich dann (ggf. eben in den teuren und schlechten) Basistarif der PKV begeben!
Nicht nur deswegen immer mein Hinweis: UNBEDINGT bei Kündigung der PKV eine ANwartschaftsversicherung bei der selbigen abschließen! Hätte Frannyfein das gemacht, dann wäre er / sie problemlos zurück in den "alten" PKV-Tarif gekommen und müsste jetzt nicht in den Basistarif!
3. Zu Kai-Uwe: Wer erzählt denn dass es teuer wird sobald deine Töchter Kinder bekommen oder einen Partner der nicht arbeitet? :confused: Achtung bitte vor solchen "Pauschalaussagen"! Beide Systeme haben ihre Vorteile und Nachteile!
Ein kleiner Trost zum Schluss, insbesondere für frannyfein: Das Thema dürfte eh bald erledigt sein. An der Bürgerversicherung führt m. E. nach ohnehin kein Weg vorbei... :cool:
Gruß
greek 69
P.s.: ceterum senseo: http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=24185
Guten Morgen Greek,
sicher hast Du nicht gemerkt das der Erst-Beitrag von Frannyfein am 09.12.10 war.
3. Zu Kai-Uwe: Wer erzählt denn dass es teuer wird sobald deine Töchter Kinder bekommen oder einen Partner der nicht arbeitet? :confused: Achtung bitte vor solchen "Pauschalaussagen"! Beide Systeme haben ihre Vorteile und Nachteile!
Du willst mir doch nicht sagen, dass man nicht jedes Kind extra versichern muß bei der PUV und auch den (vielleicht nicht versicherten) Partner ohne Extraversicherung versichern kann.
Dieses ist nur in der Familienversicherung der GKV möglich.
Ich wurde ja auch immer wieder von der PKV umworben, habe aber keine langfristigen Vorteile bei einer PKV gesehen.....weitsichtig gesehen;):rolleyes:.
Wir haben mit der TK nur sehr gute Erfahrungen gemacht und fürs Krankenhaus haben wir seit über 30 Jahren eine Zusatzversicherung.
Gruß
Kai-Uwin
xgreek69x
06.05.2012, 00:12
Hallo Kai-Uwe,
...ääääähhhhh, jaaaaaaa... hab´s nicht gesehen, dass das Thema nicht mehr ganz sooooo aktuell ist! :D:cool:
Und klar muss in der PKV jede Person versichert werden... und? :confused:
1. Gerade wir, als Versicherungsopfer, sollten in dem Bereich m. M. nach nicht "den billigen Jakob" fördern, sondern Menschen, di noch Gesund sind und die Option haben, auf LEISTUNGEN sensibilisieren, nicht auf PREIS!
2. Für "den billigen Jakob":
Es kann trotzdem, durchaus auch bei mehreren versicherten Personen, je nach Tarif und gewählten Leistungen, durchaus auch billiger sein sich für die PKV zu entscheiden...
Grüßle
greek69
Hallo Greek,
Und klar muss in der PKV jede Person versichert werden... und?
Aber das ist doch genau das Problem.
Da ist ein gutverdienender Singel und hat eine PKV.....lernt einen Partner/in kennen.....bekommt ein Kind.....Partner bleibt zuhause.....nun mußt er für 3 Krankenversicherungen aufkommen (mind. aber für 2).
Bei der GKV ist es nur eine --> Familienversicherung.
Was ich mit meinem Beitrag sagen will/wollte......Versicherungsmakler sind hinter jedem Gutverdiener her.....zeigen auf wie viel/wenig man an Krankenversichung zahlen müßte....wäre man privat versichert.
Aber leider läuft das Leben oft nicht nach dem gewünschten Plan (was ja gerade wir UO wissen) und im schlimmsten Fall kommt man in die GKV nicht mehr zurück.
Oder kann im Alter den Beitrag der PKV nicht mehr so leicht aufbringen.
Warum wollen denn soviele Kunden der PKV zurück in die GKV und suchen nach jedem kleinen Schlupfloch:confused::confused:.
Weil sie in der finanziellen Not dort(in der GKV) besser aufgehoben sind! ;)
Gerade wir, als Versicherungsopfer, sollten in dem Bereich m. M. nach nicht "den billigen Jakob" fördern
Meinst Du mit "Billigen Jakob" die GKV:confused:
Wir, Kai-Uwe und ich sind Opfer der privaten Versicherung....nicht der GKV;)
Einen schönen Sonntag
Kai-Uwin
ironman13/08
06.05.2012, 10:09
Hallo xgreek69x,
1. Gerade wir, als Versicherungsopfer, sollten in dem Bereich m. M. nach nicht "den billigen Jakob" fördern, sondern Menschen, di noch Gesund sind und die Option haben, auf LEISTUNGEN sensibilisieren, nicht auf PREIS!Dieser Satz von dir stößt mir doch als gesetzlicher Versicherter enorm auf.
Du solltest außerdem schon trennen zwischen Krankenkasse(privat od. gesetzl. ist jetzt egal) und Unfallversicherung wenn du von "Versicherungsopfer" sprichst.
Oder bist du Opfer deiner privaten Krankenversicherung ?
Dann macht es keinen Sinn diese hier zu verteidigen - oder?
Dieser "billige Jacob" wie du es nennst ist eine Organisation die hier in Deutschland der breiten Masse eine einigermaßen vernünftige medz. Versorgung über Jahrzehnte ermöglicht hat.
Mitglieder des "teuren Philipps", wie du es bist, nutzen eigentlich nur die breite Versorgung die auf Grund der Mitglieder des "billigen Jacobs" erst entstanden ist.
Ich finde es ehrlich gesagt unverschämt wenn man z.B. 40 Jahre lange in der PKV billig (soviel zum "billigen Jacob") versichert ist und dann, wenn es für den Einzelnen teuer wird - und zwar richtig teuer, unter den sozialen Schirm des "billigen Jacobs" schlüpft weil man den "teuren Philipp" nicht mehr bezahlen kann oder gar will.
Ich halte diese Vorgehensweise für sehr egoistisch und unsozial.
Außerdem: was meinst du damit Menschen zu fördern die gesund sind und auf Leistungen zu sensibilisieren?
Ist dir eigentlich klar wieviele nur so krank geworden sind weil das geschwächte System nicht mehr richtig in der Lage ist Menschen die nötigen Versorgungen zu kommen zu lassen, das gerade durch solche Denkungsweisen wie diese alles unterhöhlt wird?
Soll ich als Kranker mich gleich in die Kiste legen um Gesunden Platz zu machen damit diese ihre "Leistungen" weiterführen können?
Ich glaube du kämpfst gegen deine PUV nicht weil du krank bist, sondern weil du dich aus deiner Sicht heraus ungerecht behandelt fühlst, sonst würdest du sicher anders denken.
Man könnte meinen du bist Versicherungsmakler.
Gitti
xgreek69x
06.05.2012, 11:57
Hallo,
ich versuche mal kurz zu erklären was ich meine - für langes schreiben fehlt mir die kraft.
Mit billiger Jakob meine ich die Mentalität stets auf den Preis zu schauen und nicht auf die Leistung!
Billig ist meistens, zumindest in Versicherungsfragen, nicht gut.
Und gute Leistung ist m. M. in diesem Thema besser als billiger Preis.
Ich halte hier kein Plädoyer für PKV! Aber auch keins für GKV!
Jeder der die Moglichkeit hat sollte anhand der Leistungen die ihm wichtig sind entscheiden welche Form er wählt!
Und noch einmal: ich Kämpfe weder gegen eine Unfall- noch gegen eine Haftpflichtvers. (s. Auch mein Profil) sondern gegen meine BU und KV, und zwar nicht weil ich mich ungerecht behandelt fühle, :eek:
Ich finde es ganz schön frech mir zu unterstellen ich sei nicht krank! :(
Gruß
greek69
Hallo Greek,
keiner unterstellt Dir nicht Krank zu sein.
Billig ist meistens, zumindest in Versicherungsfragen, nicht gut.
Und gute Leistung ist m. M. in diesem Thema besser als billiger Preis.
Wir waren immer gut versichert (keine Direktversicherung;)) und haben uns diese Absicherung (weit über 30 Jahre) sehr viel kosten lassen....trotzdem zahlt unsere PUV nicht die uns zustehende Leistung.
Und bei Dir ist es doch nicht anders......Deine BU-Versicherung will nicht leisten....und glaubst Du es liegt daran, dass Du einen zu "billigen" Vertrag abgeschlossen hast:confused:.
Es ist unverantwortlich (und das ist meine feste Meinung) jungen (noch) gesunden und gut verdienenden Menschen zu einer PKV zu überreden ohne EHRLICH das Für und Wider, auch für die Zukunft zu besprechen und nicht Glauben machen, dass die momentane Situation immer so bleiben wird.
Was machen diese Versicherten, wenn sie durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Unfall wie wieder arbeiten können und eines Tages das Geld knapp wird:confused:
Hier verdient nur die Versicherung und der Makler.
Wer in der GKV ist, kann durch Zusatzversicherungen alle Extra-Leistungen absichern, diese Verträge aber in Notzeiten auch wieder kündigen.
Noch einmal meine Frage:
Warum wollen Versicherte die einen PKV haben wieder zurück in die GKV wenn alles da so toll ist und preiswert ist:confused::confused:
Gruß
Kai-Uwin
Kasandra
06.05.2012, 20:53
Hallo greek69,
Du schreibst Du kämpfst gegen Deine BU und KV - aber gegen welche KV
G-KV oder P-KV?
Das solltest Du schon konkretisieren.
Viele Grüße
Kasandra
ironman13/08
06.05.2012, 20:56
Hallo greek,
ich habe dir keineswegs unterstellt das du nicht krank bist, das kann ich von hier aus schließlich nicht sehen und somit auch nicht beurteilen. Du hast meinen Satz schon richtig gelesen und ich bin sicher, auch verstanden was ich damit sagen wollte.
Ob du gegen deine BU oder PUV ins Feld ziehst ist ziemlich egal, wenn deine Versicherung die Leistung nicht erbringt, für die du mal abgeschlossen hast, dann war es wohl die falsche.
Denn deinen Aussagen nach ist es ja wichtig das die Leistung stimmt - und da gebe ich dir recht. Und bei einer Versicherung stimmt die Leistung dann nicht, wenn sie nicht zahlt.
Dein Satz den ich moniert habe hattest du auch sehr mißverständlich geschrieben.
Trotz allem möchte ich nochmals anmerken das die Masse wohl in der gesetzlichen versichert ist, schon allein weil sie von Gesetzwegen dazu verpflichtet ist, jedoch die Privat Versicherten das von den gesetzl. Versicherten aufgebaute Netz schön nutzen aber nichts dazu beitragen.
Daher begrüße ich eine "Bürgerversicherung" wenn sie jemals ins Leben gerufen werden sollte. Dann sollte aber auch jeder darin versichert sein und seinen Beitrag dazu leisten.
Wer es sich finanziell leisten kann, kann sich dann ja seine "Chefarztbehandlung" mit Zusatzversicherungen erkaufen.
Gitti
Kasandra
06.05.2012, 21:05
Hallo Gitti,
richtig, wenn jeder in der Bürgerversicherung ist, dann muss auch JEDER seinen Beitrag für diese Versicherung leisten.
Wer mehr möchte, der kann Zusatzversicherungen privat abschließen.
Somit müsste jeder der Grund- u. Regelversorgung im medizinischen Bereich unterliegen.
Wer CA-Behandlung, Einzelzimmer, Suite etc. als Umfeld möchte, der muss es selber tragen.
Allerdings müssten die Leistungen d. Grund- u. Regelversorgung im medizinischen Sektor (Vorsorge, Nachsorge, Diagnostik etc.) noch etwas im Standard nach oben angehoben werden.
Viele Grüße
Kasandra
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