Vollständige Version anzeigen : Gerissene Rotatorenmanschette
Hilfe Schmerzensgeld
Vor ca. 1 Jahr ist die linke Rotatorenmanschette durch einen Stütz auf einem vereisten Gehweg - mangelnde Verkehrssicherungspflichten- gerissen. Nach OP und Reha war ich nach ca. 10 Wochen wieder einsatzfähig, wobei die weitere intensive Anschlussbehandlung noch über 4 Monate gedauert hat und ich z. Zt noch nicht 100%ig fit bin. Jetzt möchte ich Schmerzensgeld Ansprüche gegen den Verursacher betreiben. Hat jemand in einer ähnlichen Sache schon Erfahrung sammeln können?
Gerd1949
29.03.2007, 09:26
Hallo wag,
das würde ich mal schleunigst tun. Zwar ist noch nichts verjährt, aber Du mußt beweisen, daß am Soundsovielten der Unfall war und - einfach gesagt - nicht gestreut war. Hast Du Zeugen? Polizeiliche Aufnahme?
Dein Ansprechpartner ist zunächst der Gebäudeeigentümer. Hast Du einen Rechtsschutz?
Gruß
Gerd
Hallo Wag,
herzlich Willkommen im Forum. Sicher wirst Du den Sturz sofort dem Verkehrssicherungspflichtigem angezeigt haben. Hast Du einen Zeugen gehabt? Ich konnte meine Forderungen nur durch eine Klage Geltung verschaffen. Dies ist aber ein schwieriger Weg, wenn Du nicht sofort Anzeige erstattet hast.
Gruß von der Seenixe
harrypuvogel
15.03.2011, 17:06
Au, das tut weh. Ist mir auch passiert, aber auf eigenem Grundstück. Kann also niemanden für die Schmerzen haftbar machen.
Was mich interessiert: Mit welchem Invaliditätsgrad kann ich rechnen, da nach über einem Jahr eine starke schmerzhafte Bewegungseinschränkung vorliegt und ich ständig starke Schmerzmittel nehmen muß. Bin zwar operiert worden, aber vor erfolgter Heilung erneut gestürzt. Monatelange Krankengymnastik haben die Beweglichkeit der Schulter nicht wieder hergestellt.
Ende des Monats ist ein Termin bei einem Gutachter, der von der Unfallversicherung beauftragt wurde. Womit kann/muß ich rechnen?
Hallo harrypuvogel,
nach dem jetzigem Stand (bei einer Frozen Shoulders) könnte Deine Invalidität bis zu 70% betragen.
Hier wird vermutlich aber Deine PUV. auf die drei Jahresfrist bestehen und erst dann abschliessend Deine Invalidität regulieren. Ohne einen Fachanwalt für Versicherungsrecht wirst Du diesen Anspruch, sollte sich nichts verändern an Deinem Gesundheitszustand) in dieser Höhe jedoch nicht erreichen!
MfG.
Pit
Rosamunde
15.03.2011, 20:48
Hallo harrypuvogel,
mein Mann hatte im Juni 2008 einen Unfall, bei dem am re. Schultergelenk
die Rotatorenmanschette gerissen ist, fast vollständig kaputt ist.
Der Gutachter der gegn. HPV und der Gutachter der PUV haben nur eine Einschränkung von 1/5, also 20 v. H. festgestellt.
Dann haben wir von einem neutralen Gutachter ein Gutachten erstellen lassen, und der stellte eine Einschränkung von 50 %, hälftig, fest.
Zur Zeit liegen wir im Streit mit den beiden Versicherungen, sie lehnen das neutrale Gutachten als viel zu hoch ab.
Li. Gr.
Rosamunde
Rosamunde
15.03.2011, 20:59
Hallo harrypuvogel,
wir haben auch noch einen Befund von dem behandelnden Chirurgen, der per MRT die Diagnose Rotatorenmanschettenruptur gestellt hat. Dieser Arzt schrieb auch, daß mein Mann dauerhaft erwerbsunfähig ist. Diesen Befund haben die Gutachter von den beiden Versicherungen überhaupt nicht be-
rücksichtigt.
Li. Gr.
Rosamunde
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