Vollständige Version anzeigen : Fast fünf Jahre mit Gehhilfen nach einem Leitersturz!
Mein erster Beitrag hier war:
Belastungsschmerzen trotz Versteiftes USG und OSG.
Nach nun fast fünf Jahren, trotz vieler OPs und auch der Versteifung, habe ich noch immer schmerzen wenn ich den Fuß belaste.
Laut aussage der Ärzte sei die Versteifung fest verwachsen und es dürften keine schmerzen mehr vorhanden sein.
Schmerztherapien und Medikamente schlagen nicht an.
Die Schmerzen sind auch nur vorhanden wenn ich belaste und zwar im Sprunggelenk welches ja Vertseift ist.
Wer hat ähnliche Probleme wie ich, bin ziemlich Ratlos wie es weitergehen soll.
JoachimD.
24.02.2010, 12:21
Hallo Siola
ich weis nicht wie weit Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast!
Das Problem ist wenn man Schmerzen hat egal wie schwerwiegend, dass man versuchen muss diesen Schmerz einzuschränken!
Ja und dies innerhalb von ca. 6 Monaten! Man vermeidet damit das die Schmerzen chronisch werden!
Du schreibst jetzt von FÜNF JAHREN Dazu Schmerztherapien und Schmerzmittel schlagen nicht an! Warst Du schon einmal in einer Schmerzklinik Bad Mergentheim bzw. Isny z.B.? Was nimmst Du wirklich für Schmerzmittel VERSCHIEDENE WELCHE ..? Wir haben hier mehrfach über einen so genannten Schmerzschrittmacher geschrieben zuletzt Heute Marcela! Schmerzpflaster.....? Tensgerät ..?
Wenn es nicht funktioniert hast Du schon einmal den Schmerzarzt Orthopäden Neurologen gewechselt? Ich war einmal bei einer Anästhesistin die hat erst einmal eine halbe Stunde mit mir gesprochen! da wusste ich OK die weis was sie macht! Leider meinte sie ich solle zu einem gehen in meiner Nähe..!
Wie auch immer versuche mal ein paar der ? zu beantworten > ich war gerade in einer Schmerzklinik! Ja und hast Du schon einmal so simple Dinge gemacht wie Autogenes Training ( Therapie nach Jakobcsen Schmerzverdrängung) ? Wenn es mir ganz schlecht geht höre ich schon mal eine CD mit solchen Dingen, gibt`s auch in Büchereien!
So jetzt muss ich erst mal ne Pause machen mir geht`s beschei...!
Viele Grüße
Joachim
Hallo Siola,
zu deiner Frage:
Wer hat ähnliche Probleme wie ich, bin ziemlich Ratlos wie es weitergehen soll.
kann ich nur sagen, dass es mir genauso geht, seit 7 Jahren. Ich habe auch schon alles mögliche an Therapien ausprobiert.
Der Prof. in der Uniklinik hat mir Ende letzten Jahres dann gesagt, dass er nichts mehr verbessern kann. Weder operativ noch sonstwie. Es gibt schmerzfreie und schmerzhafte Arthrodesen. Die Versteifung ist somit nicht unbedingt schmerzfrei.
Konkrete Auskunft: "Damit müssen Sie nun leben.". Hat mich elend runtergezogen, aber nur kurz.
Nun leb ich damit. Es schränkt mich zwar unheimlich ein, ist aber auch ne Einrichtunssache. Von Dingen, die mir aus Erfahrung nicht guttun, lass ich die Füße. Dann "gehts" einigermaßen...
Gruß Jens
Hallo Siola,
wurdest du schon auf CRPS/Sudeck untersucht?
Dieser wird bei vielen Patienten Übersehen...
Nach meinen Unfall hat der Chiruge immer wieder gesagt,das ich mal
endlich eine Vollbelastung machen soll, auch in der KG wurde mir dies
immer wieder gesagt...ich hatte schon an mir gezweifelt.:o
Bis ich dann eines Tages diese Diagnose bekommen habe.
Man wird leider nicht für "ernst" genommen wenn man immer
sagt das man Schmerzen hat.:mad:
Auch das Gehirn kann Schmerzen melden ob wohl keine das sind.
In der Schmerztherapie wurde durch Schmerzkarteter und Medis
mein Schmerz reduziert.
Schöne Grüße Wuseli
Hallo Jens
Sorry das ich erst jetzt antworte.
Da haben wir wirklich die gleichen Probleme, auch mir wurde gesagt ich müsse wohl damit leben.
Meine frage an dich:, kannst du denn jedenfalls ohne Gehhilfen gehen?
Wenn das bei mir möglich wäre dann wäre ich ja schon zufrieden, schmerzmittel schlagen bei mir überhaupt nicht an, wieso nicht weiß keiner.
Ich gehe damit arbeiten (Büro) damit ich nicht nur daran denke wie es nochmal wieder besser werden kann, und die Familie muß auch leben, ohne Geld geht nichts.
Mein Prof. hat mir gesagt die letzte möglichkeit wäre noch die Amputation.
Doch mit den Gedanken kann ich mich überhaupt nicht anfreunden!:mad:
Hast du eigentlich einen Schwerbehindertenausweis, wenn ja wie hoch ist der GdB bei dir?
Ich gebe nicht auf um besserung zu erreichen, denn mein Lebensmotto ist!
Wer Kämpft kann verlieren, wer nicht Kämpft, der hat schon verlören.
Ich würde mich freuen wieder von dir zu lesen!
Viele Grüße siola
Hallo Wuseli
Sorry das ich erst jetzt antworte
Auf CRPS/ Sudek hat man mich Untersucht, ist sich aber nicht sicher ob es einer ist oder nicht.
Bin aber darauf behandelt worden , auch ohne erfolg, der Belastungsschmerz bleibt immer gleich, wenn ich das Bein hoch lagere nicht belaste z.b. Nachts sind die Schmerzen weg.
Wie schon erwähnt schlagen Medikamente bei mir nicht an, bzw. bringen linderung.
Wegen der langen nicht belastung ist der Knochen schon föllig entkalkt.
Die letzte Aussage meines Prof. war:, es bliebe noch die möglichkeit der Amputation, womit ich mich überhaupt nicht anfreunden kann.:mad:
Doch ich gebe nicht auf um vieleicht doch noch eines Tages wieder ohne Gehhilfen gehen zu können,
Ich danke dir aber für deine Nachricht
Viele grüße siola
Hallo JoachimD
Danke für deine Nachricht und entschuldige das erst jetzt antworte.
Da ich schon bei allen möglichen Schmerzärzten, Orthopäden; Neurologen und allen möglichen Kliniken war und alles nichts gebracht hat, habe ich kaum noch hoffnung auf besserung, doch ich gebe den Kampf nicht auf.
Schmerzverdrengung, heißt für mich arbeiten gehen, damit ich abgelenkt werde.( Bürojob )
Da ich ja den Schmerz nur habe wenn ich das Bein belaste, in Ruhephasen, z.b. Nachts wenn das Bein hoch gelagert wird , sind die Schmerzen fast völlig weg.
Es kann mir kein Arzt sagen woher der Schmerz bei Belastung kommt.
Schmerzmittel nur für Belastungsschmerzen gibt es nicht.
Nochmals Danke für deine Ratschläge
Viele Grüße siola
Santafee
28.02.2010, 15:39
Hallo Siola,
wurde mal ein Szintigramm/Entzündungsszintigramm gemacht? Wurde mal die Durchblutung überprüft?
Wenn Du schon Entkalkungen hast, dann deutet das evtl. auf Osteoporose durch Inaktivität hin und das kann große Schmerzen bei Belastung machen... auch Sudeck/CRPS lässt den Knochen entkalken...:(
VG Santafee
Hallo Siola,
ich kann ohne UGS laufen. Nur in ganz argen Fällen greife ich darauf zurück. Aber nur wenn es unbedingt sein muss, ansonsten versuche ich an solchen Tagen gar nichts zu tun, was die Schmerzen ansteigen lässt.
GdB (oder wie es heute heißt GdS) hab ich 50 mit Merkzeichen "G".
Hat man es bei dir schon mal mit einem Entlastungstiefel probiert (hab keine Ahnung wie die medizinische Bezeichnung dafür ist)?
Gruß Jens
Hallo Jens
Ich habe Orthopädische Schuhe verordnet bekommen mit einer Abrollsohle,
nicht nur wegen der Versteifung sondern weil auch noch ein Spitzfus durch die Versteifung entstanden ist.
Doch wenn ich diese Schuhe trage sind die Schmerzen bei Belastung noch stärker als mit normalen Schuhen.
Der GdB ist bei mir auch 50 und das Merkzeichen G.
Ist dein Ausweis befristet oder unbefristet ?
Habe nach den fünf Jahre der einseitigen Belastung arge Probleme mit der rechten Körperhälfte, sprich Hüfte, Knie und das andere Sprunggelenk.:mad:
Wenn ich dich fragen darf, wie alt bist du ?, ( Ich 55 J.) und gehst du noch arbeiten, wenn ja, was arbeitst du?
Ich bin froh das diesen Bürojob habe, ansonsten könnte ich wegen der Behinderung nichts arbeiten.
Leider war mein Unfall 2005 kein Arbeitsunfall, bekomm keine EM Rente oder dergleichen!
Die Arbeit lenkt mich auch von der ganzen Misere ab, könnte ich die letzten fünf Jahre aus meinem Leben streichen, würde es sofort tun.
Ich wünsch dir alles Gute und Danke für deine Nachrichten!
Viele Grüße Siola
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