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Vollständige Version anzeigen : Krise verschärft Finanznot der Krankenkassen


oohpss
30.11.2009, 08:33
Artikel im Handelsblatt (online) zur wirtschaftlichen Situation der Krankenkassen mit Darstellung einer Ursache:

„Die Ausgaben fürs Krankengeld steigen stark an“, sagt die neue Chefin der Barmer GEK, Birgit Fischer, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Der Grund: Viele Arbeitnehmer kurieren Krankheiten nicht aus, sondern arbeiten bis zur Erschöpfung und werden dann lange krank. Andere Krankenkassen bestätigen das Phänomen genauso wie private Krankenversicherer: Um sieben bis elf Prozent sind in diesem Jahr nach einer Umfrage des Handelsblatts die Ausgaben für arbeitsunfähige Arbeitnehmer gestiegen.Krise verschärft Finanznot der Krankenkassen (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/hohes-defizit-krise-verschaerft-finanznot-der-krankenkassen;2491383) (Link anklicken)

Quelle: Handelsblatt, 30.11.2009

oerni
30.11.2009, 13:48
Ja und wenn man dann einen Leserbrief schreibt, wird man dumm angeredet oder bekommt einen schönen Hinweis auf die Satzung.

Die Ausgaben könnten stark reduziert werden, würden nicht die BG-Leistungen auf die Krankenkassen abgewälzt werden.

seenixe
30.11.2009, 16:44
Hallo,

ja, die Kosten vom Verschiebebahnhof BG (Unfälle und auch BK) sind gewaltig und dann kommt ein riesiger Anteil Pflegeversicherung dazu und die Vielzahl der Vorstände und Verwaltungsgebäude der Krankenkassen, die überteuerten Medikamente und eine Vielzahl unnötiger Operationen und Therapien.

Ich bin der Meinung, die Kosten für die KK ließen sich um mind. 30% verringern oder vernünftiger zur Vorsorge und Hilfe verwenden.

Gruß von der Seenixe

oerni
30.11.2009, 17:09
und dann kommt ein Bescheid der PKV:
Pünktlich zum 1.2010 werden die Beiträge erhöht, bei mir sind es nur 110 € im Monat, natürlich auch der SB wird erhöht, also mehr Eigenbetrag bevor etwas übernommen wird.
Seltsam das reißt auch bei mir Löcher in meinen Haushalt und es konmt kein Wirtschaftsminister oder sonstiger Geselle vorbei, um mir unter die Arme zu greifen.

Kuckuk
30.11.2009, 18:56
und wenn man noch die nicht krisenbedingten steigenden iatrogen verursachten Kosten hinzurechnet.....

:eek:

beträgt die mögliche Einsparquote nicht nur 30% sondern mindestens 40% ;)